


Der Highlander Connor MacLeod ist unsterblich. Als er 1536 eine sonst tödliche Wunde überlebt, wird er aus seinem Dorf vertrieben. Ein anderer Unsterblicher, der Spanier Ramirez, unterweist ihn im Schwerterkampf und klärt ihn auf: Wenn ein Unsterblicher einen anderen Unsterblichen enthauptet, geht dessen ganze Kraft und dessen ganzes Wissen auf ihn über. Der letzte Überlebende erhält die Macht, die gesamte Welt zu beherrschen. Diese Macht darf nicht in falsche Hände geraten. Bei einem Treffen im heutigen New York treten die letzten Überlebenden zum Endkampf gegeneinander an. Der Highlander trifft auf den stärksten der Unsterblichen: den mörderischen Barbaren Kurgan. Denn am Ende kann es nur einen geben…
Originaltitel: Highlander
Regie: Russell Mulcahy.
Drehbuch: Gregory Widen.
Darsteller: Christopher Lambert (Mortal Kombat), Roxanne Hart (Chicago Hpe), Clancy Brown (Die Verurteilten), Sean Connery (Verlockende Falle), Beatie Edney, Alan North, Sheila Gish, Jon Polito.
Genre: Action / Abenteuer / Fantasy
Land: UK
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 117 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Audiokommentar, Interviews, Making of, Geschnittene Szenen, Trailer.
Vertrieb: Weltkino Filmverleih / Universum Film GmbH
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Bei Highlander trifft Mythos auf Zeitlosigkeit – und genau diese Mischung macht den Film bis heute zu einem besonderen Stück 80er-Jahre-Kino. Die Geschichte um Unsterbliche, die sich quer durch die Jahrhunderte bekämpfen, entfaltet dabei eine eigene, fast märchenhafte Logik, die weniger auf Realismus als auf Atmosphäre und Legendenbildung setzt. Schon früh wird klar: Hier geht es nicht nur um Action oder Fantasy, sondern um ein episches Gefühl von Schicksal, Erinnerung und Endlichkeit inmitten von Unsterblichkeit.
Im Zentrum steht Christopher Lambert als Connor MacLeod, dessen zurückhaltende, fast distanzierte Spielweise der Figur eine gewisse Fremdheit verleiht – passend zu einem Charakter, der Jahrhunderte überdauert hat und doch nie ganz in der modernen Welt ankommt. An seiner Seite prägt Sean Connery den Film mit jener souveränen Präsenz, die jede Szene sofort aufwertet. Besonders ihr Zusammenspiel sorgt für jene Mischung aus Ernsthaftigkeit und leicht surrealer Coolness, die den Film so unverwechselbar macht.
Visuell bewegt sich Highlander in einem Spannungsfeld zwischen Stil und Rohheit. Die Bildgestaltung verzichtet bewusst auf künstliche Glätte oder moderne Überarbeitung, wodurch eine gewisse Natürlichkeit erhalten bleibt. Gleichzeitig hat dies zur Folge, dass einige Szenen körnig, farblich zurückhaltend oder leicht unscharf wirken. Gerade in dunkleren Momenten geht gelegentlich etwas Detailtiefe verloren. Dennoch bleibt das Gesamtbild stimmig, da die Kontraste gut ausbalanciert sind und der Schwarzwert eine solide Tiefe besitzt. Diese Unvollkommenheiten tragen fast schon zum Charakter des Films bei und unterstreichen seinen zeitlichen Ursprung.
Abseits der technischen Betrachtung lebt Highlander vor allem von seiner Atmosphäre. Der Wechsel zwischen historischen Rückblenden und der Gegenwart verleiht der Geschichte eine besondere Dynamik, während das zentrale Duell-Konzept dem Film eine klare Struktur gibt. Dazu kommt eine gewisse melancholische Grundstimmung, die sich durch viele Szenen zieht und dem Stoff eine überraschende emotionale Tiefe verleiht.
So bleibt Highlander ein Film, der weniger durch Perfektion als durch seine einzigartige Mischung aus Mythos, Stil und Pathos überzeugt. Nicht alles wirkt glatt oder modern, aber genau darin liegt ein großer Teil seines Reizes. Ein eigenwilliger Klassiker, der sich seinen Platz im Genre über Atmosphäre und Idee mehr als verdient hat.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Statt auf eine Überarbeitung des Bilds zu setzten dies es brillant aber auch künstlich wirken lässt, wurde hier auf Natürlichkeit gesetzt. Das hat zur Folge dass vieles entweder körnig, farblos oder völlig unscharf erscheint. Bei dunklen Szenen gibt es immer einen leichten Detailverlust. Doch die Kontrastverhältnisse sind ausgewogen und der Schwarzwert präsentiert sich ordentlich satt.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Eine frontlastige Abmischung mit wechselnden Tonebenen. Auch die Dialoge sind nicht immer optimal, immerhin kommt der Soundtrack überzeugend rüber.
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Bonusbewertung: 4 von 5 Sternen.
Ein Mehrteiliges Making-of mit einer Gesamtlaufzeit von fast 2 Stunden. Insgesamt mit den weiteren Extras ein rundum sehr zufrieden stellendes Paket nicht nur für Fans.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —-
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 14. Dezember 2018