


Sophies 18. Geburtstag läuft aus dem Ruder und wird zu einem unerwarteten Blutbad, als Monster in ihr Haus eindringen und anfangen, die Partygäste zu verschlingen. Sophie und ihre verbliebenen Freunde müssen jetzt zusammenhalten, um ihre Party-Crasher zurück in die Hölle zu schicken. Hilfe erhält sie aus alten Notizen ihrer verstorbenen Mutter, die einst auch gegen die Monster kämpfen musste.
Originaltitel: Book of Monsters
Regie: Stewart Sparke.
Drehbuch: Paul Butler.
Darsteller: Lyndsey Craine, Michaela Longden, Lizzie Aaryn-Stanton, Daniel Thrace, Rose Muirhead, Anna Dawson, Steph Mossman, Arron Dennis, Julian Alexander, Nicholas Vince.
Genre: Horror / Action / Komödie
Land: UK
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 81 Minuten.
Bildformat: 2.35:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Trailer, Trailershow.
Vertrieb: Tiberius Film GmbH / AL!VE AG
![]()
Filmbewertung: 2 von 5 Filmklappen.
Book of Monsters macht bereits mit seinem Titel und den zahlreichen Werbemotiven deutlich, wohin die Reise gehen soll. Das Problem dabei: Die Plakate versprechen letztlich deutlich mehr, als der Film tatsächlich einzulösen vermag. Vieles wirkt auf dem Papier spannender und kreativer als auf der Leinwand. Schon nach kurzer Zeit hat der Film seine wenigen guten Ideen weitgehend ausgespielt. Was folgt, ist ein Splatterstreifen, der sich zunehmend in Genre-Klischees verliert und kaum neue Akzente setzt. Die Handlung wirkt dünn, vorhersehbar und bietet nur wenig, das nachhaltig im Gedächtnis bleibt.
Besonders die Figuren tragen dazu bei, dass kaum Spannung aufkommt. Die Charaktere handeln oftmals wenig nachvollziehbar und bleiben oberflächlich, während die Dialoge selten über das absolute Minimum hinausgehen. Dadurch fällt es schwer, eine Verbindung zu den Ereignissen oder den Personen aufzubauen. Auch die Inszenierung hinterlässt einen erstaunlich lustlosen Eindruck. Statt die verrückte Prämisse mit Energie oder schwarzem Humor auszureizen, wirkt vieles erstaunlich belanglos und routiniert heruntergespielt. Selbst die Darsteller scheinen nur selten wirklich überzeugt von dem Material zu sein, das sie präsentieren.
Die handgemachten Splattereffekte gehören zwar grundsätzlich zu den Aspekten, die Genrefans schätzen könnten, erreichen hier jedoch nicht die gewünschte Wirkung. Statt schockierend oder kreativ erscheinen viele Effekte eher unfreiwillig komisch und können die Schwächen des Films nicht kaschieren. Einzig einige wenige Einfälle, darunter ein atmosphärisch gelungenes Geistergemälde, sorgen kurzzeitig für Aufmerksamkeit. Doch diese Momente bleiben selten und verschwinden fast so schnell wieder, wie sie auftauchen. Umso erstaunlicher wirkt die Tatsache, dass der Film auf verschiedenen Festivals mehrere Auszeichnungen erhalten hat. Betrachtet man das Ergebnis als Ganzes, fällt es schwer nachzuvollziehen, warum gerade dieses Werk derart viel Anerkennung erfahren hat. So bleibt „Book of Monsters“ ein weitgehend enttäuschender Splatterfilm, der seine interessanten Ansätze verschenkt und weder durch Spannung, Figuren noch Inszenierung überzeugen kann. Die Monster mögen zahlreich sein – wirkliche Begeisterung lösen sie allerdings kaum aus.
![]()
![]()
![]()
Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Schön knallige Farben damit das Blut noch künstlicher aussieht, dazu ein viel zu hell abgestimmter Kontrast. Doch die Schärfe überzeugt mit einer durchgehend sehr guten Klarheit und zugegeben auch der Schwarzwert kommt ordentlich daher.
![]()
![]()
![]()
Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Den Actionszenen mangelt es an Dynamik beim Sound, alles erklingt sehr träge und fad, Dynamik hingegen hört man reichlich bei den furchtbaren Dialogen. Dabei will man da dort am meisten weg hören.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Super! Es gibt einen Trailer zum Film (deutsch/englisch).
Abspann: Während des Abspann ja! Danach nicht kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4041658193672
VÖ-Kauf: 02. Januar 2020.