


Ein Mann, der alles verloren hat, ist zu allem fähig!Der gutbürgerliche Clyde Shelton (Gerard Butler) wird eines Nachts von Einbrechern überfallen, die seine Frau und Tochter auf grausame Weise ermorden. Die Täter werden schon bald gefasst, doch Shelton steht vor einem Scherbenhaufen.Von dem ambitionierten Staatsanwalt Nick Rice (Jamie Foxx) sieht sich Shelton von Staat und Gesetz verraten. Denn um seine Verurteilungsquote zu halten, bietet Rice dem Drahtzieher des Mordes den Deal an, ihn auf Bewährung freizulassen, wenn er im Gegenzug seinen Komplizen ans Messer liefert. Shelton greift zu seiner letzten Option: Er nimmt Recht, Ordnung und Gerechtigkeit selbst in die Hand, um endgültig seinen Frieden zu finden.
Originaltitel: Law Abiding Citizen
Regie: F. Gary Gray (Verhandlungssache).
Drehbuch: Kurt Wimmer.
Darsteller: Jamie Foxx (Ray), Gerard Butler (Hunter Killer), Regina Hall (Scary Movie), Leslie Bibb (Iron Man), Colm Meaney (Con Air), Bruce McGill (Timecop), Viola Davis (The Help), Gregory Itzin, Michael Irby.
Genre: Action / Krimi / Thriller / Drama
Land: USA
FSK: 18 Jahre.
Laufzeit: 119 Minuten.
Bildformat: 2.40:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD 5.1, DTS-HD 5.1
Untertitel: deutsch für Hörgeschädigte.
Extras: Das Rechtssystem, Making of „Law in Black and White“, Die Entwicklung der visuellen Effekte, Blick hinter die Kulissen, Interviews.
Vertrieb: Constantin Film / LEONINE
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Rachefilme folgen meistens einem bekannten Muster. Jemand wird zum Opfer, jemand schwört Vergeltung und spätestens nach der Hälfte der Laufzeit weiß man ziemlich genau, wohin die Reise führt. Genau an diesem Punkt beginnt Law Abiding Citizen erst richtig interessant zu werden. Denn der Film hat gar kein großes Interesse daran, ein gewöhnlicher Selbstjustiz-Thriller zu sein. Immer dann, wenn man glaubt, die Mechanik verstanden zu haben, schlägt die Geschichte eine andere Richtung ein. Die eigentliche Stärke liegt deshalb nicht in der Gewalt oder den spektakulären Szenen, sondern darin, wie konsequent Erwartungen unterlaufen werden. Dabei lebt der Film von einer fast unerträglichen Spannung. Nicht die Art Spannung, die durch hektische Action entsteht, sondern die, bei der man ständig das Gefühl hat, dass die Lage jeden Moment vollständig eskalieren könnte. Und meistens tut sie das auch.
Im Mittelpunkt steht dabei Gerard Butler in einer seiner stärksten Rollen. Seine Figur bewegt sich permanent zwischen Monster und Opfer, zwischen Wahnsinn und nachvollziehbarer Verzweiflung. Gerade das macht sie so faszinierend. Man erschrickt über seine Methoden und versteht gleichzeitig, warum seine Wut überhaupt entstanden ist. Diese Ambivalenz trägt den gesamten Film. Auch das Duell mit Jamie Foxx funktioniert hervorragend. Beide Figuren stehen für unterschiedliche Vorstellungen von Gerechtigkeit, und genau daraus entwickelt sich eine Dynamik, die weit über den üblichen Rachefilm hinausgeht. Der Director’s Cut verstärkt diesen Eindruck noch einmal. Die zusätzliche Härte wirkt keineswegs wie bloße Effekthascherei, sondern fügt sich stimmig in die ohnehin schon kompromisslose Grundstimmung ein. Zwar entstehen durch die längere Fassung vereinzelt Momente, die etwas ausgedehnter wirken als nötig, doch paradoxerweise profitieren manche Szenen gerade davon.
Denn die zusätzlichen Augenblicke geben dem Zuschauer mehr Zeit, die Tragik der Situation zu verarbeiten. Die Geschichte wird dadurch nicht nur brutaler, sondern teilweise auch bedrückender. Was bleibt, ist ein Thriller, der seine Zuschauer nie zur Ruhe kommen lässt. Einer jener Filme, bei denen man ständig versucht, die nächsten Schritte vorauszuahnen – und trotzdem regelmäßig danebenliegt. Gesetz der Rache ist deshalb weit mehr als ein gewöhnlicher Rachefilm. Er ist ein nervenaufreibendes Spiel über Schuld, Vergeltung und die Frage, wann Gerechtigkeit zur Obsession wird. Im Director’s Cut noch kompromissloser, noch tragischer und stellenweise sogar noch intensiver als die ohnehin starke Kinofassung.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Leider muss man sich hier auf Körnungen gefasst machen. Auch wenn die Schärfe glasklar ist und der Kontrast sich stimmig zeigt, mag man sich nicht wirklich daran gewöhnen. Schade, denn sonst wäre das Bild einfach perfekt. Zumal der Schwarzwert sich ordentlich satt präsentiert.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Die Dialoge sind zwar klar verständlich, erklingen allerdings sehr eintönig und leicht matt. Die Action hingegen macht was Sie machen soll, jede noch so kleine Explosion haut einem regelrecht vom Sessel. Die Dynamik und die Soundeffekte sind somit erstklassig. Dennoch fehlt es an Leben.
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Bonusbewertung: 2 von 5 Sternen.
Über das kurzweilige Standard-Bonusmaterial kann nicht meckern, auch wenn es wirklich recht kurzweilig erscheint.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4011976346685
VÖ-Kauf: 07. Mai 2020.