


Es beginnt mit einem One-Night-Stand: Nachdem die alleinerziehende Mutter Abigail den charmanten Benjamin in einer Bar aufreißt, trifft dieser direkt ins Schwarze – Abigail ist schwanger! Der unabhängige Freigeist Ben ist zunächst von dieser Nachricht wenig begeistert. Zum einen bringen die unerwarteten Neuigkeiten seine Zukunftspläne gehörig durcheinander, und außerdem hat Abigail bereits sehr aufgeweckte Zwillinge zu Hause, mit denen der frischgebackene zukünftige Vater erst einmal klarkommen muss. Gut, dass die beiden bei ihrem ersten Date bereits eine Liste von Dingen erstellt haben, die unbedingt noch zu erledigen sind, bevor man überhaupt über eine Trennung nachdenkt. Abigail und Ben starten voller Zuversicht in eine Romanze, doch müssen schnell lernen, dass sich eine Patchwork-Familie wohl oder übel erst zusammenraufen muss, wenn ihre Beziehung eine Zukunft haben soll…
Originaltitel: 10 Things We Should Do Before We Break Up
Regie: Galt Niederhoffer.
Drehbuch: Galt Niederhoffer.
Darsteller: Christina Ricci (Casper), Hamish Linklater (Battleship), Mia Sinclair Jenness, Brady Jenness, Lindsey Broad, Jon Abrahams, Katia Winter.
Genre: Romantik
Land: USA
FSK: 0 Jahre.
Laufzeit: 75 Minuten.
Bildformat: 1.85:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Trailer.
Vertrieb: Meteor Film GmbH.
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Die Grundidee von 10 Things We Should Do Before We Break Up ist tatsächlich eine jener Ideen, bei denen man sich unweigerlich fragt, warum nicht schon früher jemand darauf gekommen ist. Zehn Dinge gemeinsam erleben, bevor man sich trennt – das klingt gleichzeitig romantisch, traurig, nachdenklich und irgendwie auch erstaunlich lebensnah. Allein dieser Gedanke besitzt genügend Potenzial für eine berührende Beziehungsgeschichte. Genau deshalb weckt der Film zunächst einige Erwartungen. Die Prämisse verspricht emotionale Konflikte, ehrliche Gespräche und vielleicht sogar einen etwas anderen Blick auf moderne Beziehungen. Leider schöpft die Geschichte diese Möglichkeiten nur teilweise aus. Dabei macht der Film zunächst vieles richtig. Die Figuren wirken sympathisch, die Besetzung harmoniert gut miteinander und die ruhige Inszenierung passt grundsätzlich zum Thema. Man spürt immer wieder, dass hier kein großes Hollywood-Spektakel erzählt werden soll, sondern eine kleine, persönliche Geschichte über Nähe, Unsicherheit und die komplizierten Wege des Herzens.
Doch gerade diese Zurückhaltung wird mit der Zeit auch zum Problem. Der Beziehungsstress entwickelt sich häufig ohne größere Höhepunkte und plätschert über weite Strecken eher vor sich hin. Statt die interessanten Fragen der Ausgangsidee konsequent zu vertiefen, verliert sich der Film immer wieder in Situationen, die zwar nachvollziehbar, aber selten wirklich packend sind. Auch der Humor bleibt hinter seinen Möglichkeiten zurück. Zwar gibt es durchaus einige charmante Momente und kleinere Schmunzler, doch oft fehlt der nötige Biss. Ein paar spitzere Dialoge oder etwas mehr Mut zu ehrlichen, vielleicht sogar unbequemen Wortwechseln hätten dem Film gutgetan. Gerade bei einer romantischen Tragikomödie erwartet man gelegentlich etwas mehr Funkenflug. Dennoch besitzt der Film einen gewissen Charme. Das liegt vor allem an seinen Figuren und daran, dass er nie künstlich oder überdramatisiert wirkt. Viele Situationen fühlen sich angenehm bodenständig an und dürften dem einen oder anderen Zuschauer durchaus bekannt vorkommen.
Letztlich bleibt jedoch der Eindruck, dass die Ausgangsidee stärker ist als ihre filmische Umsetzung. Die Frage, welche zehn Dinge man vor einer Trennung gemeinsam erleben sollte, regt durchaus zum Nachdenken an. Der Film selbst findet darauf jedoch keine Antworten, die lange im Gedächtnis bleiben. So bleibt „Diese 10 Dinge tun wir bevor wir uns trennen“ ein kleiner, sympathischer Beziehungsfilm mit einer originellen Prämisse und einer angenehmen Besetzung. Wirklich große Emotionen, scharfer Humor oder nachhaltige Erkenntnisse stellen sich allerdings nur selten ein. Am Ende überwiegt deshalb weniger die Begeisterung als vielmehr das Gefühl, dass aus einer wirklich guten Idee deutlich mehr hätte werden können. Durchschnittlich, aber durchaus sympathisch.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Neben einer natürlichen Farbwiedergabe glänzt vor allem die gestochen klare Schärfe. Auch wenn die Auflösungen leichte Körnungen vorzuweisen hat, ist der Gesamteindruck wirklich gut. Der Kontrast ist eine Note zu dunkel geraten, doch dafür punktet der Schwarzwert ordentlich kräftig.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Wenig sympathisch sind die Synchronstimmen, die hier recht matt erklingen. Nichtsdestotrotz präsentiert sich der Ton sehr sauber und genügend dynamisch. Räumlich nimmt man allerdings nur sehr wenig wahr.
Bonusbewertung: 0 von 5 Sternen.
Keines der Dinge die man Filmliebhabern hinterlässt, die Leere unter den Extras.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4042564199437
VÖ-Kauf: 08. Mai 2020