


Die 17-jährige Rain Burroughs ist eigentlich eine typische Teenagerin – würde sie nicht unter Schizophrenie leiden. Als Rain nach einem längeren Krankenhausaufenthalt wieder zurück in die Schule kommt, lernt sie dort den charismatischen Caleb kennen, der zu gut um wahr zu sein scheint – und das ist er vielleicht auch… Während Rain versucht ihre Gefühle für Caleb zu sortieren, muss sie zeitgleich die selbstzerstörerischen und manipulativen Kräfte, die versuchen ihren Geist einzunehmen, bekämpfen, damit sie ihr chaotisches Leben zu Hause meistern kann. Beängstigender als all die Stimmen in ihrem Kopf, ist für Rain jedoch die neue Nachbarin. Sie ist davon überzeugt, dass diese ein kleines Mädchen entführt hat und gefangen hält… oder ist das alles nur eine Einbildung?
Originaltitel: Fear of Rain
Regie: Castille Landon.
Drehbuch: Castille Landon.
Darsteller: Madison Iseman (Gänsehaut 2), Israel Broussard (Happy Deathday), Katherine Heigl (Kiss & Kill), Harry Connick Jr. (Eine zweite Chance), Eugenie Bondurant (Conjuring 3), Julia Vasi, Enuka Okuma.
Genre: Drama / Thriller / Horror
Land: USA
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 108 Minuten.
Bildformat: 1.85:1 / 16:9 Widescreen (1080p/24).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch für Hörgeschädigte.
Extras: Trailershow.
Vertrieb: LEONINE
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Die Ausgangsidee von Fear of Rain besitzt eigentlich viel Potenzial. Ein Psycho-Thriller, der mit Wahrnehmung, Realität und psychischen Belastungen spielt, könnte reichlich Raum für Spannung und überraschende Wendungen bieten. Leider nutzt der Film diese Möglichkeiten nur teilweise. Das größte Problem liegt dabei im Drehbuch. Immer wieder versucht die Geschichte, Unsicherheit darüber zu erzeugen, was real ist und was lediglich der Wahrnehmung der Hauptfigur entspringt. Doch genau dieser zentrale Aspekt bleibt häufig zu durchschaubar. Statt den Zuschauer dauerhaft im Ungewissen zu lassen, deutet der Film seine Karten oft zu früh an. Dadurch gehen viele potenziell spannende Momente verloren. Überraschungen bleiben weitgehend aus, weil sich zahlreiche Entwicklungen schon früh erahnen lassen. Die Handlung bewegt sich deshalb oft in vorhersehbaren Bahnen, obwohl sie eigentlich von ihrer Unberechenbarkeit leben müsste. Hinzu kommt, dass sich der Film sichtbar bei anderen Genrevertretern bedient. Besonders einige Beobachtungs- und Nachbarschaftsszenen erinnern stark an bekannte Vorbilder wie Disturbia. Zwar funktioniert dieser Ansatz grundsätzlich, wirkt hier jedoch selten eigenständig genug, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.
Interessanterweise entfaltet „Fear of Rain“ seine stärksten Momente immer dann, wenn die Hauptfigur an ihrer eigenen Wahrnehmung zweifelt und scheinbar den Bezug zur Realität verliert. In diesen Augenblicken entsteht tatsächlich die Atmosphäre eines psychologischen Thrillers. Leider kehrt die Geschichte meist schnell wieder zu einer klareren Linie zurück und nimmt sich damit selbst einen Teil ihrer Spannung. Dabei überzeugt die emotionale Seite des Films durchaus. Die Belastungen der Hauptfigur werden nachvollziehbar dargestellt und verleihen der Geschichte mehr Gewicht als die eigentlichen Thrillerelemente. Dadurch funktioniert der Film letztlich besser als Drama denn als nervenaufreibender Spannungsthriller. So bleibt „Fear of Rain“ ein durchaus solide gespielter Film mit interessanten Ansätzen, der jedoch nie das volle Potenzial seiner Prämisse ausschöpft. Die psychologischen Aspekte sind stärker als die Mystery- und Thrillerkomponenten, wodurch die Spannung häufig hinter den Erwartungen zurückbleibt. Ein ordentliches Drama mit Thriller-Anstrich, das mehr von seinen Figuren als von seinen Überraschungen lebt. Solide, aber nicht wirklich fesselnd.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Über den düsteren Farbstil lässt sich streiten, er ist nicht wirklich passend und tut der Qualität nicht immer ganz gut. Es sind leichte Körper vorhanden und die Schärfe wirkt auch schon mal trüb. Der Kontrast passt sich den Farbstil etwas an. Aber der Schwarzwert ist gut und insgesamt ist die Bildqualität doch leicht überdurchschnittlich gut.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Vielleicht zu viel Dynamik in allen Bereichen. Auch Bereichen wo eine starke Dynamik nicht angemessen ist. Es erklingt alles immer etwas zu überfrachtet, weniger wäre hier tatsächlich mehr. Doch der saubere Ton punktet durch mit durchgehend klar verständlichen Dialogen.
Bonusbewertung: 0 von 5 Sternen.
Unheimlich ist hier nur das nicht vorhandene Bonusmaterial.
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Nein! Ist nicht vorhanden.
EAN: 4061229134910
VÖ-Kauf: 26. März 2021
www.leoninedistribution.com