


Donnie Darko ist kein gewöhnlicher Sechzehnjähriger. Introvertiert und emotional labil, pflegt er eine Freundschaft mit Frank – einem riesigen Kaninchen, dass nur er sehen kann. Als Donnie eines Nachts von seinem imaginären Freund geweckt wird, ändert sich sein Leben für immer…
Originaltitel: Donnie Darko
Regie: Richard Kelly (Southland Tales).
Drehbuch: Richard Kelly (The Box).
Darsteller: Jake Gyllenhaal (Source Code), Jena Malone (Ruinen), Mary McDonnell (Scream 4), Holmes Osborne (Identität), Maggie Gyllenhaal (The Dark Knight), Patrick Swayze (Dirty Dancing), Drew Barrymore (50 erste Dates), Noah Wyle (The Quest), Beth Grant (Speed), James Duval (May), Jolene Purdy, Seth Rogen, Alex Greenwald, Gary Lundy, Daveigh Chase, Arthur Taxier.
Genre: Drama / Mystery / Sci-Fi / Thriller
Land: USA
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 113 Minuten.
Bildformat: 2.35:1 / 16:9 Widescreen (1080/24p) 4K.
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Disc 1 (Kinofassung): Audiokommentar von Richard Kelly und Jake Gyllenhaal Audiokommentar von Richard Kelly, Sean McKittrick sowie Drew Barrymore, Jena Malone, Beth Grant, u.v.m. Dokumentation „Deus ex Machina: The Philosophy of Donnie Darko“ Kurzfilm „The Goodbye Place“ von Richard Kelly Geschnittene und alternative Szenen mit optionalem Audiokommentar von Richard Kelly Trailer Disc 2 (Director’s Cut): Audiokommentar von Richard Kelly und Filmemacher Kevin Smith Dokumentation „The Donnie Darko Production Diary“ mit optionalem Audiokommentar von Kameramann Steven Poster Archiv-Interviews mit Richard Kelly, Jake Gyllenhaal, Jena Malone, Drew Barrymore, James Duval, Maggie Gyllenhaal, u.v.m. Featurettes: „They Made Me Do It“, „They Made Me Do It Too“ and „#1 Fan: A Darkomentary“ Storyboard/Film-Vergleich Behind the Scenes / B-Roll Footage Cunning Visions Infomercials Musikvideo: „Mad World“ von Gary Jules Bildergalerie, TV Spots, Director’s Cut Trailer.
Vertrieb: ARTHOUSE / STUDIOCANAL
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Filmbewertung: 5 von 5 Filmklappen.
Zu Donnie Darko wurde in den vergangenen Jahren bereits unzählige Male geschrieben, analysiert und interpretiert. Dennoch gelingt es dem Film bis heute, neue Diskussionen auszulösen und Zuschauer auf völlig unterschiedliche Weise zu berühren. Das allein spricht bereits für seine außergewöhnliche Qualität.
Für viele bleibt er das unangefochtene Meisterwerk von Richard Kelly. Eine faszinierende Verschmelzung aus surrealer Science-Fiction, psychologischem Drama und Coming-of-Age-Geschichte, die weit über die Grenzen ihrer Genres hinausgeht. Der Film erzählt nicht einfach eine Geschichte, sondern erschafft ein komplexes Geflecht aus Zeit, Schicksal, Identität, Verlust und existenziellen Fragen, das auch Jahre nach der ersten Sichtung noch nachwirkt.
Gerade diese Mischung macht „Donnie Darko“ so einzigartig. Während viele Filme versuchen, ihre Geheimnisse am Ende vollständig aufzulösen, lebt dieses Werk davon, dass manche Fragen bewusst offenbleiben. Die Tragik der Geschichte entfaltet sich dabei nicht nur auf emotionaler Ebene, sondern auch philosophisch. Je tiefer man in die Handlung eintaucht, desto deutlicher wird, wie vielschichtig die Themen sind, die Richard Kelly hier verarbeitet.
Dabei ist es bemerkenswert, wie harmonisch die einzelnen Elemente zusammenwirken. Die Regie besitzt eine außergewöhnliche Sicherheit im Umgang mit Atmosphäre und Symbolik. Das Drehbuch bewegt sich mühelos zwischen jugendlichem Alltag, schwarzem Humor, Science-Fiction-Konzepten und tiefgründiger Melancholie. Die Kameraarbeit und das Production Design erschaffen eine Welt, die vertraut wirkt und gleichzeitig von Beginn an eine seltsame, schwer greifbare Fremdheit ausstrahlt.
Auch die Besetzung trägt entscheidend zur Wirkung des Films bei. Jake Gyllenhaal liefert eine der prägendsten Leistungen seiner Karriere ab und verleiht Donnie eine Verletzlichkeit und Glaubwürdigkeit, die den Zuschauer unmittelbar an die Figur bindet. Ebenso überzeugen Drew Barrymore, Jena Malone sowie der restliche Cast durchweg mit starken Darbietungen.
Selbst die heute etwas gealterten visuellen Effekte besitzen einen besonderen Charme. Sie wirken nie wie bloße technische Spielerei, sondern dienen stets der Geschichte und ihrer Stimmung. Man spürt in nahezu jeder Szene die Leidenschaft, mit der dieser Film entstanden ist – eine Leidenschaft für Kino, Wissenschaft, Philosophie und das Erzählen großer Geschichten.
Was „Donnie Darko“ letztlich von vielen anderen Kultfilmen unterscheidet, ist seine emotionale Nachhaltigkeit. Er bleibt nicht nur als clever konstruiertes Rätsel im Gedächtnis, sondern entfaltet eine tief melancholische Wirkung, die weit über die eigentliche Handlung hinausreicht. Es ist einer jener seltenen Filme, die nicht nur den Verstand beschäftigen, sondern auch das Herz berühren.
Wenn man nach einem idealen Einstieg in anspruchsvolleres, interpretierbares Autorenkino sucht, gibt es kaum eine bessere Wahl. „Donnie Darko“ ist weit mehr als ein Kultfilm. Er ist ein Werk, das mit jeder Sichtung neue Facetten offenbart und dessen Tragik, Schönheit und Tiefe lange nach dem Abspann nachhallen. Ein Meisterwerk, das nicht nur im Kopf bleibt, sondern tatsächlich einen Platz in der Seele findet.
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Bildbewertung: 5 von 5 Fernsehern.
Dank der neuen 4k-Restaurierung glänz das Bild in einer wunderbaren, aufgefrischten Optik, die zwar die Special Effects nicht unbedingt komplimentieren, aber das Bild dennoch ein Stückchen elevieren.
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Tonqualität: 5 von 5 Soundboxen.
Auch hier keine Abstriche zu finden. Alles klingt rund wie nie. Mit seiner Prämisse arbeitet der Film auf einem sehr klaren Tonniveau, das alles verständlich macht.
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Bonusbewertung: 5 von 5 Sternen.
– Kinofassung Boni :
+ Audiokommentar von Richard Kelly und Jake Gyllenhaal
+ Audiokommentar von Audiokommentar von Richard Kelly, Sean McKittrick, Drew Barrymore, Jena Malone, Beth Grant, uvm.
+ Dokumentation „Deus ex Machina: Die Philosophie von Donnie Darko“
+ Kurzfilm „The Goodbye Place“ von Richard Kelly
+ Geschnittene und alternative Szenen mit optionalem Audiokommentar von Richard Kelly
+ Trailer
– Director’s Cut Boni:
+ Audiokommentar von Richard Kelly und Filmemacher Kevin Smith
+ Dokumentation „The Donnie Darko Production Diary“
+ Archiv-Interviews mit Richard Kelly, Jake Gyllenhaal, uvm.
+ Featurettes: „They Made Me Do It“, „They Made Me Do It Too“ und „#1 Fan: A Darkomentary“
+ Storyboard/Film-Vergleich
+ Behind the Scenes/B-Roll Footage
+ Cunning Visions Infomercials
+ Musikvideo: „Mad World“ von Gary Jules
Laufzeit vom Bonusmaterial über 4 Stunden.
Ich habe selten eine so umfangreiche Liste an Special Features vorliegen. Diese Packung ist nicht nur einfach ein Cash-Grab durch das Wiederaufleben lassen eines alten Filmes. Sie ist ein Liebesbrief an die Fans.
Steelbookbewertung: 5 von 5
Das Maskottchen des Films, Frank, ziert die Vorderseite des Steelbooks mit leicht schimmerndem Hintergrund. Die Rückseite zeigt den Sparrow-Briefkasten und je nach Winkel kaum ersichtlich den Countdown bis zum Ende der Welt. Die Innenseite schmückt ein Foto aus dem Film. Donnie’s Kinobesuch in Begleitung von Gretchen und Frank. Wunderbar stimmig zum Film. PS.: Die Hülle mit den Listungen des Inhalts ist in Form eines Steelbook-Mini-Schubers.
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 23. September 2021
www.studiocanal.de