


Debbie, Steven und Curtis sind am gleichen Tag geboren. An einem Tag, an dem in Südkalifornien eine totale Sonnenfinsternis stattfand. Am 13. Geburtstag der Kinder beginnt in der Stadt eine grauenerregende Mordserie. Das erste Opfer ist ein junges Paar, das bei zärtlichem Liebesspiel getötet wird. Sie und ihr Freund werden tot in einem frisch ausgehobenen Grab gefunden. Das nächste Opfer ist der City-Sheriff. Die attraktive Astrologin Joyce macht eine schreckliche Entdeckung: die Sterne bei der Geburtsstunde der Kinder standen so ungünstig, dass alle drei ohne Gefühle geboren wurden! Bevor ihr jemand Glauben schenkt, locken die Kinder Joyce in eine tödliche Falle. Sie ist darauf vorbereitet – aber kann sie den teuflischen Plan durchkreuzen?
Originaltitel: Bloody Birthday
Regie: Ed Hunt.
Drehbuch: Ed Hunt.
Darsteller: Lori Lethin, Melinda Cordell, Julie Brown, Joe Penny, Bert Kramer, K.C. Martel, Elizabeth Hoy, Billy Jayne, Andrew Freeman, Susan Strasberg.
Genre: Horror / Thriller
Land: USA 1981
FSK: 18 Jahre.
Laufzeit: 85 Minuten.
Bildformat: 1.85:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 2.0, Dolby Digital 2.0
Untertitel: deutsch.
Extras: Interviews, Trailer, TV-Spot, Trailershow.
Vertrieb: cmv-laservision / AL!VE AG
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
„Angst – Bloody Birthday“ von Ed Hunt ist einer jener frühen 80er-Jahre-Slasher, die das Genre auf eine besonders unangenehme, fast schon morbide Idee herunterbrechen: Kinder als kaltblütige Täter, deren scheinbare Unschuld in eiskalte Berechnung umschlägt.
Genau diese Grundidee trägt den Film auch über weite Strecken. Die drei Kinder wirken dabei gleichzeitig „entzückend“ und diabolisch — eine irritierende Mischung, die den eigentlichen Reiz des Films ausmacht. Immer wieder entsteht diese unangenehme Spannung zwischen kindlicher Normalität und brutalem Verhalten, wodurch sich eine verstörende Coming-of-Age-Schicht über das klassische Slasher-Gerüst legt.
Inszenatorisch bedient sich „Angst (Bloody Birthday)“ klarer Genre-Mittel: einfache, direkte Spannungsaufbauten, vereinzelte Schockmomente und eine insgesamt recht schnörkellose Struktur. Dadurch wirkt der Film stellenweise fast wie ein sehr roher, ungeschliffener Horrorentwurf, der mehr auf Idee als auf Perfektion setzt. Gerade in seiner Direktheit liegt dabei auch eine gewisse Wirkungskraft.
Allerdings zeigen sich auch Schwächen in der Ausführung. Einige der Kills wirken konstruiert und dramaturgisch nicht immer sauber aufgebaut. Der Film riskiert zudem insgesamt erstaunlich wenig, obwohl das Konzept eigentlich deutlich mehr Spielraum für Eskalation bieten würde. Einzelne Szenen bauen Spannung und Erwartung sehr stark auf, lösen sich dann aber eher zurückhaltend auf, was gelegentlich für ein Gefühl von verschenkter Intensität sorgt.
Ein Beispiel dafür ist eine angedeutete Rattengift-Szene, die zunächst stark auf Spannung und Beklommenheit setzt, letztlich aber nicht in der erwarteten Konsequenz endet. Solche Momente zeigen, dass der Film oft kurz davor steht, wirklich unangenehm zu werden, sich dann aber wieder ein Stück zurücknimmt.
Trotz dieser Einschränkungen bleibt „Angst (Bloody Birthday)“ ein durchaus spannender und böser kleiner Genrebeitrag. Die Grundidee funktioniert nach wie vor, gerade weil das Verhalten der Kinder konsequent verstörend bleibt und sich jeder emotionalen Einordnung entzieht. Diese Kälte sorgt dafür, dass der Film auch heute noch eine gewisse Unruhe hinterlässt.
Vielleicht wirkt er aus heutiger Perspektive sogar noch etwas unmittelbarer, da die Idee von scheinbar normalen Kindern, die unkontrolliert und ohne Moral handeln, nach wie vor einen unangenehmen Nerv trifft. So bleibt ein kleiner, roher Slasher, der nicht perfekt ist, aber mit seiner bösartigen Grundstimmung nachhaltig hängen bleibt.
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Bildbewertung: 3 von 5 Fernsehern.
Körnungen und Schmutz bleiben beim Bild nicht gänzlich aus, machen das Bild dafür umso natürlicher. Der Kontrast präsentiert sich hell, der Schwarzwert zeigt sich ordentlich kräftig.
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Tonqualität: 3 von 5 Soundboxen.
Der Ton ist altersbedingt rau und dumpf. Dennoch ist alles durchgehend klar verständlich insgesamt erklingt dieser sauber. Räumliches sollte man allerdings nichts erwarten.
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Bonusbewertung: 2,5 von 5 Sternen.
Das zusätzliche Bonusmaterial kommt leider ohne Untertitel daher und das Interview/Gespräch mit dem Filmemacher erscheint am Ende abgewürgt.
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4260403754054
VÖ-Kauf: 26. Mai 2023.
www.cmv-laservision.de