


Es läuft nicht gut für den jungen Anwalt Jake. Seine langjährige Beziehung steht auf dem Spiel, was auch seine weitere berufliche Karriere belastet. Auf einer einsamen Landstraße gerät er in einen schweren Autounfall. Er findet sich in dem abgelegenen Farmhaus des Einsiedlers Morris wieder, der allein mit seiner 20-jährigen Tochter Lauren in der Einöde der Yorkshire Dales lebt. Schnell merkt Jake, dass Vater und Tochter in einer eher abnormalen Beziehung leben – und Morris schreckliches plant. Als Lauren sich in den Fremden verliebt und mit Jake ihren Vater und die Farm verlassen will, spitz sich die Lage zu und die Dinge nehmen ihren blutigen Lauf…
Originaltitel: Awaiting
Regie: Mark Murphy.
Drehbuch: Mark Murphy.
Darsteller: Tony Curran (Underworld: Evolution), Diana Vickers (Sex on the Beach), Rupert Hill (Entity), Peter Woodward, Adrian Bouchet, Charley Mcdoungall, Sophie Lovell Anderson.
Genre: Thriller / Drama
Land: UK
FSK: 18 Jahre.
Laufzeit: 95 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 2.0, Dolby Digital 2.0 Stereo
Untertitel: deutsch.
Extras: Trailershow.
Vertrieb: OneGate Media GmbH.
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Filmbewertung: 2 von 5 Filmklappen.
Manchmal reicht eine solide Grundidee aus, um einen Thriller über weite Strecken interessant zu halten. Genau das ist hier der Fall. Zwar erfindet die Geschichte das Genre keineswegs neu, besitzt aber durchaus genügend Potenzial, um Neugier zu wecken und für Spannung zu sorgen. Leider gelingt es Awaiting nur bedingt, dieses Potenzial auch auszuschöpfen. Bereits früh wird deutlich, dass es der Inszenierung an der nötigen Überzeugungskraft fehlt. Viele Szenen wirken eher funktional als atmosphärisch und schaffen es nicht, die vorhandene Bedrohung konsequent auszubauen.
Auch die schauspielerischen Leistungen bleiben hinter den Möglichkeiten zurück. Die Figuren wirken oftmals zu blass und die Darstellungen können den emotionalen oder spannenden Momenten nur selten zusätzliches Gewicht verleihen. Erschwert wird dies durch Dialoge, die häufig wenig natürlich wirken und manche Szene eher ausbremsen als vorantreiben. Hinzu kommen einige spürbare Längen im Verlauf. Statt die Spannung kontinuierlich zu steigern, verliert sich die Handlung gelegentlich in Momenten, die für die Geschichte kaum Mehrwert bieten. Dadurch fällt es schwer, dauerhaft mit den Figuren und ihren Problemen mitzufiebern.
Besonders überraschend präsentiert sich das Finale ebenfalls nicht. Viele Entwicklungen lassen sich bereits früh erahnen, sodass die Auflösung kaum für echte Aha-Momente sorgt. Wer regelmäßig Thriller schaut, dürfte den Ausgang recht schnell kommen sehen. Immerhin hinterlässt der Film in einzelnen Momenten dennoch Eindruck. Die härteren Gewaltszenen sind durchaus effektiv inszeniert und sorgen stellenweise für unangenehme Bilder, die im Gedächtnis bleiben. Doch auch diese können die erzählerischen Schwächen nicht vollständig ausgleichen. So bleibt letztlich ein Film, der weder wirklich schlecht noch besonders gelungen ist. Die Idee funktioniert grundsätzlich, die Umsetzung jedoch nur eingeschränkt. Zwischen vorhersehbarer Handlung, schwachen Dialogen und durchwachsenen Darstellerleistungen bleibt vieles hinter seinen Möglichkeiten zurück. „Das Haus am Wald“ bietet einige spannende Ansätze und einzelne verstörende Momente, erreicht jedoch nie die Intensität, die seine Geschichte eigentlich hergeben würde. Solide Ansätze treffen hier auf eine eher durchschnittliche Umsetzung.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Ein ausgezeichnet helles Bild mit hell-natürlichen Farben. Die Schärfe zeigt sich dabei ausreichend klar. Doch kann und muss man das Bild auch mit der von sehr guten DVD-Veröffentlichungen vergleichen.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Hier überzeugen lediglich die sauberen und recht kräftigen Dialoge, der Rest bewegt sich eher im Frontbereich.
Bonusbewertung: 0 von 5 Sternen.
Zusätzliches Bonusmaterial sucht man hier leider vergebens.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —-
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 26. Oktober 2018.
www.onegate.de