


Welche unheilige Macht verbirgt sich in einem maroden, mit Sprengfallen versehenen Bauernhaus abseits jeglicher Zivilisation? Als eine Frau und ihr Sohn auf mysteriöse Weise verschwinden, wird die FBI-Agentin Daria Francis in die Kleinstadt Devil’s Gate in North Dakota geschickt, um den Hauptverdächtigen ausfindig zu machen: den religiösen Fanatiker Jackson Pritchard, Ehemann und Vater der Vermissten. Aber als Francis und der Hilfssheriff Colt Pritchards ominöses Anwesen erreichen, entdecken sie viel mehr, als sie je erwartet hätten.
Originaltitel: Devil’s Gate
Regie: Clay Staub.
Drehbuch: Peter Aperlo, Clay Staub.
Darsteller: Amanda Schull (Center Stage), Shawn Ashmore (Frozen), Milo Ventimiglia (Pathology), Bridget Regan (Jane the Virgin), Jonathan Frakes (Star Trek), Sarah Constible (Perfect Sisters).
Genre: Horror / Sci-Fi / Thriller
Land: USA / Kanada
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 87 Minuten.
Bildformat: 2.39:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Trailer, Bildergalerie.
Vertrieb: Black Hill Pictures / Koch Media GmbH
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Auf den ersten Blick wirkt Devil’s Gate wie ein weiterer Genrevertreter, der bekannte Zutaten aus Horror, Mystery und Science-Fiction miteinander vermischt. Tatsächlich erfindet der Film das Rad nicht neu und seine Grundidee erscheint zunächst sogar erstaunlich vertraut. Doch gerade daraus entwickelt sich eine seiner größten Stärken: Die Geschichte versteht es immer wieder, den Zuschauer auf falsche Fährten zu locken und dadurch eine Spannung aufzubauen, die über weite Strecken erstaunlich gut funktioniert. Von Beginn an spielt der Film mit Erwartungen. Was zunächst wie ein klassischer Vermisstenfall erscheint, entwickelt sich nach und nach in eine ganz andere Richtung. Immer wieder werden Hinweise gestreut, Theorien aufgebaut und kurz darauf wieder infrage gestellt. Dadurch bleibt lange unklar, was tatsächlich hinter den Ereignissen steckt. Diese Unsicherheit sorgt für einen konstanten Spannungsfaktor, selbst wenn die grundlegenden Motive des Films nicht unbedingt neu sind.
Besonders gelungen ist die Mischung verschiedener Genre-Einflüsse. „Devil’s Gate“ verbindet Elemente klassischer Horrorfilme mit modernen Science-Fiction-Ideen und erzeugt daraus eine interessante Atmosphäre. Dabei erkennt man zwar viele bekannte Versatzstücke, doch die Kombination dieser Elemente funktioniert überraschend gut und hält das Interesse bis zum Schluss aufrecht. Auch die Besetzung trägt ihren Teil dazu bei. Die Darsteller machen ihre Sache insgesamt überzeugend und verleihen den Figuren genügend Glaubwürdigkeit, damit die Geschichte funktioniert. Besonders erfreulich ist, dass hier einige bekannte Gesichter zu sehen sind, die das Material ernst nehmen und den Film nicht wie eine reine Routineproduktion behandeln.
Eine kleine Ausnahme bildet allerdings Shawn Ashmore. Während seine Kollegen durchaus engagiert wirken, erscheint seine Darstellung stellenweise überraschend zurückhaltend. Wo andere Figuren Emotionen und Dringlichkeit vermitteln, wirkt er manchmal fast, als würde er die Ereignisse eher beobachten als erleben. Dadurch bleibt seine Figur etwas blasser als sie eigentlich sein müsste. Weniger gelungen fällt die visuelle Gestaltung aus. Die Macher setzen konsequent auf einen sehr starken Farb- und Bildfilter, der dem Film zwar eine eigene Optik verleihen soll, auf Dauer jedoch eher störend wirkt. Viele Szenen erscheinen unnötig dunkel und künstlich verfremdet. Anstatt die Atmosphäre zu verstärken, nimmt dieser Stil manchen Bildern sogar etwas von ihrer Wirkung. Hier wäre weniger vermutlich deutlich mehr gewesen.
Trotzdem gelingt es dem Film immer wieder, seine Spannung aufrechtzuerhalten. Gerade weil nicht sofort alle Karten auf den Tisch gelegt werden, bleibt man neugierig und möchte wissen, wie sich die Ereignisse letztlich zusammenfügen. Selbst kleinere Schwächen im Drehbuch oder bei einzelnen Figuren fallen dadurch weniger stark ins Gewicht. Besonders interessant ist schließlich das offene Ende. Statt alles vollständig zu erklären, lässt der Film bewusst einige Fragen offen und schafft damit Raum für eigene Interpretationen. Gleichzeitig wirkt das Finale wie eine Tür, die für mögliche Fortsetzungen zumindest einen Spalt breit offen bleibt. „Devil’s Gate“ ist kein revolutionärer Horror- oder Science-Fiction-Film, aber ein überraschend spannender Genre-Mix, der seine bekannten Zutaten geschickt kombiniert. Die Geschichte spielt gekonnt mit den Erwartungen des Publikums, die Besetzung überzeugt größtenteils und die Spannung bleibt bis zum Ende erhalten. Der übertriebene Bildfilter und einige kleinere Schwächen verhindern zwar den ganz großen Wurf, doch als atmosphärischer Mystery-Thriller funktioniert der Film durchaus überzeugend. Und wer weiß? Vielleicht ist die Geschichte ja tatsächlich noch nicht ganz zu Ende erzählt.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Hervorragende Details und eine ausgezeichnet glasklare Schärfe. Der Kontrast zeigt sich dunkel, dadurch wirkt der Schwarzwert aber nur noch satter.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Reichlich Dynamik ist hier vorhanden mit ausreichend räumlichen Soundeffekten. Ab und an etwas zu TuMatch und doch mehr als stimmig zu den Actionszenen.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Bildergalerie und Trailer mögen leider nicht überzeugen.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —-
Wendecover: Nein! Ist hier leider nicht vorhanden.
EAN: 4020628759889
VÖ-Kauf: 22. November 2018