


Der erfolgreiche Kunsthändler Ron Hall (Oscar®-nominierter Greg Kinnear) und seine Ehefrau Debbie (Oscar®-Preisträgerin Renée Zellweger) führen ein nach außen hin perfektes Leben. Doch hinter verschlossenen Türen kriselt es gewaltig und ihre Ehe droht zu zerbrechen – bis sie einem Obdachlosen begegnen, der alles verändert. Zwischen Denver (Oscar®-nominierter Djimon Hounsou), der unter seinem abgerissenen Äußeren ein großes Herz verbirgt, und den Halls entwickelt sich eine tiefe Freundschaft, die jegliche sozialen Unterschiede überwindet und alle Beteiligten mit neuer Lebensfreude erfüllt. „Genauso anders wie ich“ basiert auf einer wahren Geschichte über eine außergewöhnliche Freundschaft, die auf berührende Weise zeigt, wie viel ein Akt der Menschlichkeit bewegen kann.
Originaltitel: Same Kind of Different as Me
Regie: Michael Carney.
Drehbuch: Michael Carney.
Darsteller: Greg Kinnear (Loser), Renée Zellweger (Unterwegs nach Cold Mountain), Djimon Hounsou (Amistad), Jon Voight (Der Vermächtnis der Tempelritter), Olivia Holt, Austin Filson, Geraldine Singer.
Genre: Drama
Land: USA
FSK: 12 Jahre.
Laufzeit: 120 Minuten.
Bildformat: 2.39:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch, englisch, französisch, spanisch.
Extras: Audiokommentar mit Regisseur Michael Carney, den Autoren Ron Hall und Alexander Foard; Liebe ist langmütig und freundlich – das Making-of von „Genauso anders wie ich“; Die Dreharbeiten in Mississippi; Gelöschte und erweiterte Szenen.
Vertrieb: Universal Pictures Germany GmbH
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Manche Filme wollen die Welt verändern. Andere wollen lediglich daran erinnern, dass sie größer ist, als man selbst manchmal glaubt. Same Kind of Different as Me gehört eindeutig zur zweiten Kategorie. Die wahre Geschichte entfaltet sich mit bemerkenswerter Ruhe und verzichtet weitgehend auf große Effekte oder künstliche Dramatik. Stattdessen setzt der Film auf Begegnungen zwischen Menschen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten. Dabei fällt allerdings schnell auf, dass die Besetzung beinahe zu stark für den Stoff ist. Mit Darstellern wie Greg Kinnear, Renée Zellweger und insbesondere Djimon Hounsou stehen Persönlichkeiten vor der Kamera, die selbst durchschnittlichen Szenen Gewicht verleihen können. Das ist einerseits ein großer Vorteil, andererseits entsteht gelegentlich der Eindruck, dass man mehr über die Darsteller spricht als über die Geschichte, die eigentlich im Mittelpunkt stehen sollte.
Und genau diese Geschichte besitzt durchaus ihre bewegenden Momente. Immer wieder gelingt es dem Film, kleine emotionale Nadelstiche zu setzen. Keine gewaltigen Ausbrüche, sondern stille Augenblicke, die nachdenklich machen. Gerade deshalb berührt er oft mehr, als man zunächst erwartet. Es sind die menschlichen Begegnungen und die einfachen Wahrheiten, die lange nachwirken. Ganz frei von Problemen bleibt das Ganze allerdings nicht. Manchmal bewegt sich die Erzählung gefährlich nah am Kitsch entlang. Zwar gelingt es dem Film meist, nicht vollständig in Sentimentalität abzurutschen, doch einige Szenen wirken spürbar darauf ausgelegt, die Tränendrüse gezielt zu aktivieren. Noch stärker fällt auf, dass die Geschichte gelegentlich an ihrer eigenen Oberfläche bleibt. Viele Themen werden angesprochen, aber nicht immer mit der Tiefe verfolgt, die sie verdient hätten. Dadurch bleibt am Ende das Gefühl zurück, dass man manche Figuren gerne noch besser kennengelernt hätte.
Trotzdem besitzt der Film eine Wärme, die schwer abzulehnen ist. Er erzählt von Mitgefühl, Vorurteilen, Freundschaft und der Fähigkeit, Menschen neu zu betrachten. Vielleicht nicht mit der erzählerischen Wucht großer Dramen, aber mit ehrlicher Absicht. So bleibt Genauso anders wie ich ein ruhiger, berührender Film, der nicht jede Chance nutzt, die ihm seine Geschichte bietet, aber dennoch einen nachdenklichen Eindruck hinterlässt. Ein schöner Film mit Herz – auch wenn ihm für ganz große Momente ein wenig mehr Tiefe gutgetan hätte.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Das Bild zeigt sich hell als würde die Sonne direkt durchscheinen, im positiven Sinne. Die Schärfe präsentiert sich dabei gestochen klar und die Farben zeigen sich kräftig und doch natürlich. Schöne Details!
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Glaubwürdige Raumatmosphäre mit kräftigen und klar verständlichen Dialogen. Ein wenig melancholisch gesprochen aber schön.
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Bonusbewertung: 3 von 5 Sternen.
Interessante Informationen über die wahre Geschichte und über die Dreharbeiten.
Abspann: Nein. Da kommt nichts mehr
Zusätzliche Infos: Nach einer wahren Geschichte.
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 12.04.2018
www.universal-pictures.de