


Barts Kindheit in der texanischen Einöde ist nicht gerade rosig. Als er aus dem Sommer-Zeltlager zurückkommt, hat seine Mutter die Familie verlassen und sein gewalttätiger Vater (Dennis Quaid) gibt Bart auch noch die Schuld daran. Dem unberechenbaren Scheusal ausgeliefert, versucht Bart (J. Michael Finley) als College-Football-Star dessen Anerkennung zu gewinnen, bis eine schwere Verletzung alle Hoffnungen im Keim ersticken lässt. Fortan flüchtet sich Bart in die Musik und gründet bald darauf eine eigene Bald. Doch die eigene Vergangenheit holt Bart immer wieder ein, bis er mit I Can Only Imagine den Song seines Lebens schreibt, der ihm den großen Durchbruch beschert.
Originaltitel: I Can Only Imagine
Regie: Andrew Erwin, Jon Erwin.
Drehbuch: Bart Millard, Jon Erwin.
Darsteller: J. Michael Finley, Madeline Carroll, Dennis Quaid, Trace Adkins, Cloris Leachman, Jason Burkey, Mark Furze, Randy McDowell, Amy Grant.
Genre: Biografie / Drama / Musik
Land: USA
FSK: 6 Jahre.
Laufzeit: 110 Minuten.
Bildformat: 2.40:1 / 16:9 Widescreen (1920x1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Trailer, Bildergalerie.
Vertrieb: KSM GmbH
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Man muss weder gläubig sein noch christliche Musik hören, um von der Geschichte hinter I Can Only Imagine berührt zu werden. Der Film erzählt den Weg eines jungen Mannes, dessen Schmerz, Erinnerungen und Erfahrungen schließlich in einem Lied münden, das Millionen Menschen erreichte und bis heute bewegt. Gerade weil die Geschichte auf wahren Begebenheiten beruht, entfalten viele Momente eine besondere Wirkung, auch wenn die Inszenierung die Dramatik der tatsächlichen Ereignisse nicht immer vollständig greifbar macht. Vieles bleibt eher angedeutet, sodass man stellenweise mehr erahnt als tatsächlich miterlebt, wie schwer und prägend manche Lebensabschnitte gewesen sein müssen.
Dennoch besitzt der Film eine Herzlichkeit, die ihn durchgehend trägt. Die Besetzung wirkt sympathisch und glaubwürdig, die Figuren bleiben nahbar und die musikalischen Momente entfalten genau jene emotionale Kraft, die man von einer Geschichte über die Entstehung eines so bedeutenden Songs erwarten darf. Vor allem die Musik selbst wird dabei zum eigentlichen Herzstück des Films. Die Stimme, die Lieder und die Gefühle dahinter vermitteln oftmals mehr als manche Dialogszene. Dadurch entsteht eine Wärme, die über kleinere Schwächen der Inszenierung hinwegsehen lässt.
Vielleicht fehlt dem Film hier und da etwas mehr Mut zu den dunkleren Seiten seiner Geschichte, doch dafür gelingt ihm etwas anderes sehr gut: Er verliert nie den Blick für Hoffnung, Vergebung und die Kraft der Musik. Am Ende bleibt weniger ein klassisches Musikdrama als vielmehr eine berührende Lebensgeschichte, die ihre emotionale Wirkung auf leise Weise entfaltet. Und ehe man es bemerkt, tritt die christliche Botschaft sogar ein wenig in den Hintergrund, weil die menschliche Geschichte dahinter viel universeller ist, als man zunächst vermuten würde.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Ein sehr guter Kontrast und eine natürliche Farbwiedergabe. Die Schärfe ist ebenfalls überzeugend und auch der kräftige Schwarzwert ist gut.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Brillieren tut der Ton vor allem bei der Musik die sich nett-räumlich präsentieren, die Dialoge sind durchgehend dynamisch und klar.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Standardextras ohne weitere zusätzliche Informationen.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4260495767338
VÖ-Kauf: 28. März 2019.