


Renee weiß sehr wohl wie es ist, gerade so knapper Durchschnitt in der Welt der Schönen zu sein. Doch ihr Selbstbild ändert sich buchstäblich schlagartig mit einem ungebremsten Sturz vom Fitnessrad: plötzlich sieht sie sich wunderschön, auch wenn ihre Umgebung das nicht genauso erkennt. Mit ganz neuem Selbstvertrauen klettert sie unerwartet auf der Karriereleiter einer Kosmetikfirma nach oben und gewinnt endlich den Respekt der von ihr so bewunderten Chefin Avery LeClaire. Doch was passiert, wenn sich die anfängliche Wirkung verflüchtigt und die Realität wieder einsetzt?
Originaltitel: I Feel Pretty
Regie: Abby Kohn, Marc Silverstein.
Drehbuch: Barry Strugatz.
Darsteller: Amy Schumer (Datin Queen), Michelle Williams (Brokeback Mountain), Rory Scovel (Dean), Tom Hopper (Black Sails), Adrian Martinez (Focus), Lauren Hutton (Studio 54), Busy Whilipps (Verliebt in die Braut), Aidy Bryant (The Big Sick).
Genre: Komödie
Land: USA / China
FSK: 0 Jahre.
Laufzeit: 110 Minuten.
Bildformat: 2.40:1 / 16:9 Widescreen (1920x1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch für Hörgeschädigte.
Extras: Featurette, Verpatzte Szenen, Geschnittene Szenen.)
Vertrieb: Concorde Video / LEONINE
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Man erwartet bei einer Komödie mit Amy Schumer vielleicht zunächst einen lauten Klamauk voller provokanter Pointen. Doch I Feel Pretty schlägt überraschend andere Töne an. Wie viele ihrer Filme nimmt sich auch diese Geschichte Zeit für ihre Figuren und setzt weniger auf pausenlose Gags als auf eine Botschaft, die hinter dem Humor verborgen liegt. Das sorgt gelegentlich für ein ruhigeres Tempo, macht den Film aber zugleich sympathischer und nahbarer.
Gerade deshalb gehört I Feel Pretty zu den unterhaltsamsten Arbeiten von Amy Schumer. Statt auf billige Witze oder allzu derbe Scherze zu setzen, lebt der Film von kleinen Beobachtungen, charmanten Situationen und Momenten, in denen man sich selbst oder andere Menschen wiedererkennt. Die Komik entsteht oft aus Unsicherheiten, Missverständnissen und dem plötzlichen Wandel der eigenen Wahrnehmung. Das wirkt leichtfüßig und überraschend herzlich.
Dabei versteckt sich hinter dem Humor eine Botschaft, die nie mit dem erhobenen Zeigefinger daherkommt. Es geht um Selbstakzeptanz, Selbstvertrauen und darum, wie sehr Menschen sich selbst oft kritischer betrachten als ihr Umfeld. Der Film erinnert auf angenehme Weise daran, dass Ausstrahlung häufig mehr mit Selbstbewusstsein als mit Äußerlichkeiten zu tun hat. Wer sich selbst akzeptiert, verändert nicht zwangsläufig sein Aussehen, aber oft die Art, wie die Welt auf ihn reagiert.
Genau darin liegt die Stärke des Films. Während viele moderne Komödien versuchen, möglichst laut oder provokant zu sein, setzt I Feel Pretty auf Wärme und Menschlichkeit. Die Geschichte mag vorhersehbar sein, doch ihre Aussage bleibt zeitlos und nachvollziehbar. Und ganz nebenbei verteilt der Film der oft oberflächlichen Schönheits- und Perfektionskultur einen charmanten, gut gelaunten Seitenhieb.
So bleibt ein bodenständiger Wohlfühlfilm, der nicht nur zum Lachen bringt, sondern auch ein kleines bisschen Mut macht. Sympathisch, herzlich und mit einer Botschaft, die man sich ruhig öfter ins Gedächtnis rufen darf.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Eine natürliche Farbwiedergabe, dazu eine gestochen klare Schärfe und ausgezeichnete Details. Der Kontrast präsentiert sich zudem hervorragend hell.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Hier stechen vor allem die Dialoge in den Vordergrund. Zwar erklingt alles insgesamt sehr sauber aber leider auch ohne Besonderheiten. Bei dem eher ruhiger Film aber auch nicht verwunderlich. Fazit: Stimmig!
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Ein Featurette das gerade mal eine Laufzeit von 50 Sekunden hat, ist doch ein Witz?!
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Nein! Ist nicht vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 20. September 2018.
www.leoninedistribution.com