


Maya (Jennifer Lopez) ist Anfang 40 und ziemlich frustriert. Sie hat sich im größten Supermarkt von Queens bis zur stellvertretenden Filialleiterin hochgearbeitet, doch den Chefposten kann sie sich ohne vernünftigen Schulabschluss abschminken. Da bekommt sie eine zweite Chance: Ohne ihr Wissen poliert der Sohn ihrer besten Freundin Joan (Leah Remini) Mayas Lebenslauf auf und verpasst ihr gleich auch noch den passenden Social Media-Auftritt. Prompt erhält sie eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch nach Manhattan, und ehe sie sich versieht, findet sie sich als Marketing-Beraterin mit eigenem Büro bei einem Kosmetikkonzern wieder. Maya erfindet sich von Grund auf neu, um der Welt zu zeigen, dass Cleverness mindestens so wertvoll ist wie ein College-Diplom. Doch wie lange kann sie ihre falsche Identität aufrechterhalten?
Originaltitel: Second Act
Regie: Peter Segal.
Drehbuch: Justin Zackham, Elaine Goldsmith-Thomas.
Darsteller: Jennifer Lopez (The Cell), Vanessa Hudgens (Sucker Punch), Leah Remini (King of Queens), Treat Williams (Octopus), Milo Ventimiglia (Gamer), Freddie Stroma (Pitch Perfect), Annaleigh Ashford (The Big C), Alan Aisenberg (Orange is the New Black), Larry Miller (Plötzlich Prinzessin), Charlyne Yi (Immer Ärger mit 40).
Genre: Komödie / Romantik / Drama
Land: USA
FSK: 0 Jahre.
Laufzeit: 105 Minuten.
Bildformat: 2.40:1 / 16:9 Widescreen (1920x1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Making of, Interviews, B-Roll, Bildergalerie.
Vertrieb: Tobis / LEONINE
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Mit Second Act beweist Jennifer Lopez einmal mehr, warum sie über Jahrzehnte hinweg zu den beliebtesten Gesichtern romantischer Komödien gehört. Sie präsentiert sich hier in bester Form und versprüht genau jene Mischung aus Charme, Selbstbewusstsein und natürlicher Ausstrahlung, die bereits Filme wie The Wedding Planner oder Maid in Manhattan so unterhaltsam gemacht haben. Schon deshalb fühlt sich Manhattan Queen über weite Strecken wie eine kleine Rückkehr zu ihren erfolgreichen RomCom-Wurzeln an.
Eine der größten Überraschungen des Films ist dabei seine Geschichte. Wer lediglich den Trailer kennt, glaubt vermutlich bereits zu wissen, wohin die Handlung führt. Genau darin liegt jedoch eine kleine Stärke der Produktion. Denn ungefähr ab der Mitte schlägt der Film eine Richtung ein, die in der Werbung kaum angedeutet wurde. Diese Wendung sorgt zunächst für frischen Wind und verhindert, dass sich die Handlung vollständig auf bekannte Genre-Muster verlässt.
Allerdings offenbart sich genau hier auch das größte Problem des Films. Die erste Hälfte funktioniert ausgesprochen gut. Sie lebt von Jennifer Lopez, ihrem sympathischen Auftreten und einer Geschichte, die angenehm leichtfüßig erzählt wird. Man fiebert mit ihrer Figur mit und freut sich über ihren Kampf gegen Vorurteile und gesellschaftliche Erwartungen. Die Komödie besitzt Tempo, Witz und genau das richtige Maß an Romantik.
Der spätere Richtungswechsel wirkt hingegen etwas unausgegoren. Nicht weil die zweite Hälfte schlecht erzählt wäre – ganz im Gegenteil. Auch sie besitzt ihre emotionalen Momente und funktioniert für sich genommen durchaus ordentlich. Doch der Übergang zwischen beiden Erzählansätzen wirkt nicht vollkommen stimmig. Es entsteht beinahe der Eindruck, als würden zwei unterschiedliche Filme miteinander verbunden werden. Dadurch verliert die Geschichte etwas von ihrer anfänglichen Leichtigkeit und ihrem natürlichen Erzählfluss.
Trotzdem bleibt die Inszenierung jederzeit solide. Die Besetzung harmoniert gut miteinander, die Dialoge sind sympathisch geschrieben und die emotionale Grundstimmung bleibt bis zum Schluss erhalten. Gerade Jennifer Lopez trägt den Film mit einer Präsenz, die selbst kleinere erzählerische Schwächen vergessen lässt. Man nimmt ihr die Rolle jederzeit ab und merkt, wie wohl sie sich in diesem Genre fühlt.
So hinterlässt Manhattan Queen letztlich einen zwiespältigen, aber durchaus positiven Eindruck. Die erste Hälfte gehört zu den stärkeren romantischen Komödien der letzten Jahre und weckt Erinnerungen an Jennifer Lopez‘ erfolgreichste Filme. Die zweite entwickelt sich zwar in eine unerwartete Richtung, erreicht jedoch nicht ganz die gleiche Überzeugungskraft. Dennoch bleibt ein sympathischer, unterhaltsamer Wohlfühlfilm, der mehr zu bieten hat, als sein Trailer zunächst vermuten lässt. Schade nur, dass die beiden Hälften erzählerisch nicht ganz so harmonisch zusammenfinden, wie man es sich gewünscht hätte.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Der Kontrast ist nicht so fröhlich wie man annimmt, dieser wurde etwas du dunkel abgestimmt. Die Farben wirken aber natürlich, Schärfe und Auflösung sind klar und fein und der Schwarzwert präsentiert sich ausreichend satt.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Kräftige und somit klare Dialoge, ein solider Raumklang ohne Besonderheiten und eine saubere Abstimmung überzeugen. Im Mittelpunkt steht hier aber der Soundtrack. Erklingt gewollt!
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Bonusbewertung: 2 von 5 Sternen.
Die üblichen Standardextras gibt es anschließend oben drauf!
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —-
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 24. Mai 2019.