


Brent (Nicolas Cage) und Kendall (Selma Blair) leben mit ihren beiden Kindern Carly Ryan und Josh den „American Dream“. Das beschauliche Leben endet jedoch abrupt, als eine Massenhysterie ausbricht, die sämtliche Eltern in wutschäumende Bestien verwandelt, welche nur noch von einem einzigen Wunsch beseelt sind – ihren Nachkommen den Garaus zu machen! Gefangen in ihrem Haus, kämpfen Carly Ryan und Josh ums Überleben. Doch das Blatt wendet sich, als Brents Eltern unerwartet vor der Tür stehen und die Jäger zu Gejagten werden…
Originaltitel: Mom and Dad
Regie: Brian Taylor.
Drehbuch: Brian Taylor.
Darsteller: Nicolas Cage (Duell der Magier), Selma Blair (Eiskalte Engel), Anne Winters (Tote Mädchen lügen nicht), Zackary Arthur, Robert T. Cunningham, Olivia Crocicchia, Lance Henriksen.
Genre: Horror / Thriller / Komödie
Land: USA / UK
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 85 Minuten.
Bildformat: 2.40:1 / 16:9 Widescreen (1920x1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Featurettes – Midnight Madness, Trailer, Bildergalerie.
Vertrieb: KSM GmbH
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Eltern sagen gern, sie würden für ihre Kinder alles tun. Mom and Dad stellt stattdessen eine deutlich unangenehmere Frage: Was passiert, wenn sie plötzlich alles gegen ihre Kinder tun wollen? Allein diese Idee besitzt eine makabre Faszination. Regisseur Brian Taylor macht daraus keinen Zombiefilm und auch keinen gewöhnlichen Home-Invasion-Thriller. Vielmehr entwickelt sich ein rabenschwarzer Albtraum, der seine Zuschauer immer wieder zwischen Entsetzen und bitterem Lachen schwanken lässt. Nach einigen eher durchwachsenen Jahren scheint Nicolas Cage hier wieder sichtbar Freude an einer Rolle gefunden zu haben. Seine Energie passt perfekt zu diesem völlig überdrehten Szenario, ohne dabei zur bloßen Karikatur zu werden. Gerade weil der Film sich selbst nie vollkommen ernst nimmt, funktionieren seine Ausbrüche erstaunlich gut.
Besonders zu Beginn entwickelt Mom and Dad eine unangenehme Intensität. Einzelne Szenen sind erstaunlich schockierend – etwa wenn unmittelbar nach einer Geburt mütterliche Instinkte ins genaue Gegenteil umschlagen. Solche Momente bleiben im Gedächtnis und zeigen, welches verstörende Potenzial in der Grundidee steckt. Natürlich erkennt man viele Entwicklungen frühzeitig kommen. Überraschungen hält die Geschichte nur begrenzt bereit. Dennoch verliert sie ihre Spannung kaum, weil ständig das Gefühl mitschwingt, dass jede Situation im nächsten Augenblick völlig eskalieren könnte.
Gerade deshalb wirkt das Finale umso ernüchternder. Nach all der konsequenten Grenzüberschreitung fehlt ausgerechnet am Ende der letzte Mut. Der Film zieht kurz vor der Ziellinie die Handbremse an, obwohl genau dort ein kompromissloser Abschluss den bleibenden Eindruck hätte hinterlassen können. Denn schwarzer Humor lebt davon, Grenzen nicht nur anzutippen, sondern sie auch zu überschreiten. Mom and Dad ist dafür über weite Strecken erstaunlich mutig, entscheidet sich am Ende jedoch für den sichereren Weg. So bleibt ein unterhaltsamer, böser und ungewöhnlicher Thriller mit einer herrlich verdrehten Grundidee – und dem Gefühl, dass hier noch deutlich mehr möglich gewesen wäre.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Das Bild präsentiert sich viel zu grell, fast schon regelrecht künstlich. Die Schärfe ist dabei aber glasklar und auch die Details zeigen sich mehr als fein. Der Schwarzwert kommt recht solide daher.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Viel Dynamik sowohl bei den Dialogen als auch bei den Actionszenen. Leider gehen dabei oft etwas die Sounddetails unter. Daher erklingt alles etwas eintönig.
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Bonusbewertung: 2 von 5 Sternen.
Ein Featurette über die Premiere mit Interviews der Stars vor großer Leinwand.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —-
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4260495767451
VÖ-Kauf: 20. September 2018.
http://www.ksmfilm.de