


Die Toten warten darauf, dass das Tor geöffnet wird… Der ehemalige LAPD Cop Brett arbeitet seit kurzem als Security Chef in einem alten historischen Gebäude. Das gesamte Haus scheint bis auf den obersten Stock unbewohnt zu sein. Schon bald häufen sich merkwürdige Dinge in dem alten Gemäuer und Brett beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Er erfährt immer mehr über die Geschichte des unheilvollen Hauses und kommt einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur…
Originaltitel: Nightworld
Regie: Patricio Valladares.
Drehbuch: Barry Keating.
Darsteller: Jason London (To Wong Foo), Robert Englund (Düstere Legenden), Gianni Capaldi (Feel the Dead), Lorina Kamburova (Leatherface), Diana Lyubenova (Conan), Atanas Srebrev (Hitman).
Genre: Horror / Thriller
Land: USA
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 91 Minuten.
Bildformat: 2.35:1 / 16:9 Widescreen (1920x1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Making of, Trailer, Trailershow.
Vertrieb: Tiberius Film GmbH
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Allein der Name Robert Englund weckt bei Horrorfans sofort Erinnerungen an längst vergangene Genreklassiker. Nach zahlreichen eher enttäuschenden Produktionen der vergangenen Jahre ist es deshalb umso erfreulicher, ihn endlich wieder in einem Film zu erleben, der seine Qualitäten nicht völlig verschenkt. Open the Door gehört zwar nicht zu den großen Würfen des modernen Horrorkinos, zeigt aber, dass mit der richtigen Atmosphäre oft mehr erreicht werden kann als mit hektischen Schockeffekten.
Genau dort liegen die größten Stärken des Films. Die Schauplätze wirken stimmungsvoll, das Lichtspiel ist gelungen und die unheilvolle Atmosphäre zieht sich angenehm konstant durch die Handlung. Statt auf blutige Effekte setzt die Inszenierung überwiegend auf eine düstere Grundstimmung, die immer wieder für echtes Unbehagen sorgt. Gerade in diesen Momenten erinnert Open the Door daran, dass guter Horror nicht zwangsläufig laut sein muss.
Weniger überzeugend präsentiert sich dagegen das Drehbuch. Die Geschichte bietet zwar einige interessante Ansätze, bleibt in ihrer Entwicklung jedoch oft vorhersehbar und greift immer wieder auf bekannte Genreklischees zurück. Auch die Dialoge hinterlassen keinen bleibenden Eindruck und dienen meist nur dazu, die Handlung zum nächsten unheimlichen Moment weiterzuführen.
Dennoch lohnt sich das Durchhalten. Das Finale schlägt noch einmal eine Richtung ein, mit der nicht unbedingt zu rechnen ist, und wertet den Film spürbar auf. Gerade diese letzte Wendung sorgt dafür, dass Open the Door länger im Gedächtnis bleibt, als es die Handlung zuvor vermuten lässt. Ganz ausschöpfen kann der Film sein Potenzial allerdings nicht. Der Titel verspricht, bildlich gesprochen, eine Tür zu öffnen. Die Macher wagen jedoch nur einen vorsichtigen Blick hindurch, anstatt sie weit aufzustoßen. Genau dort hätte der Film mutiger sein dürfen. Die Atmosphäre stimmt, die Grundidee besitzt Potenzial und Robert Englund sorgt zusätzlich für einen angenehmen Wiedererkennungswert. Nur fehlt letztlich der letzte Schritt, um aus einem guten Horror-Thriller einen wirklich außergewöhnlichen zu machen.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Ein dunkel gehaltener Kontrast, eine düstere Farbwiedergabe, alles recht stimmig gehalten. Die Schärfe präsentiert sich dabei glasklar und der Schwarzwert ist ordentlich kräftig.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Hier wurde an Atmosphäre gespart und das enttäuscht ein wenig. Ansonsten ist der Sound sehr sauber und dynamisch, vor allem bei den Dialogen.
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Bonusbewertung: 2 von 5 Sternen.
Ein kleines Making of und der Trailer zum Film.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4041658192453
VÖ-Kauf: 06. September 2018.
http://www.tiberiusfilm.de