


Der noch gänzlich unbekannte Komponist Winslow Leach träumt von einer großen Karriere und legt dem mysteriösen Plattentycoon Swan eine seiner Kompositionen vor. Dieser hintergeht ihn jedoch um die Musik als seine eigene auszugeben, mit der er seinen neuen Rock-Palast „Paradise“ eröffnen will. Bei dem Versuch den Betrug zu verhindern, verbrennt sich Winslow das Gesicht und verliert seine Stimme. Als Phantom hinter einer Maske sinnt er auf Rache: Er will die Eröffnung des Paradise in ein Blutbad verwandeln…
Originaltitel: Phantom oft he Paradise
Regie: Brian De Palma.
Drehbuch: Brian De Palma.
Darsteller: William Finley, Paul Williams, Jessica Harper, Gerrit Graham, George Memmoli, Archi Hahn, Jeffrey Comanor, Peter Elbling.
Genre: Drama / Komödie / Fantasy / Horror / Musical / Romantik / Thriller
Land: USA
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 92 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen (1920x1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Audiokommentar, Trailer, TV-Spots, Radio-Spots, Poster-Artwork.
Vertrieb: Black Hill Pictures / Koch Media GmbH
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Sobald das Phantom seinen Fuß ins Paradies setzt, bleibt von Harmonie nicht mehr viel übrig. Brian De Palma entfesselt ein musikalisches Spektakel, das sich jeder Konvention verweigert und mit sichtbarer Freude alles miteinander verschmilzt, was eigentlich gar nicht zusammengehört. Das Phantom der Oper, Faust und der anarchische Geist von The Rocky Horror Picture Show werden hier zu einem einzigen, schillernden Fiebertraum. De Palma inszeniert dieses groteske Märchen mit einer Lust am Exzess, die in jeder Einstellung spürbar ist. Der herrlich trashige Look ist dabei kein Zufall, sondern Teil des Gesamtkonzepts. Alles leuchtet, überzeichnet und pulsiert, als würde sich die Bühne jeden Moment in ein Rockkonzert verwandeln. Gerade diese hemmungslose Übertreibung macht den unverwechselbaren Charme des Films aus.
Zwischen Musikfilm, Horror, Satire und schwarzer Komödie wechselt Phantom of the Paradise scheinbar mühelos die Tonlage, ohne jemals seine eigene Identität zu verlieren. Mal grotesk, mal bitterböse, dann wieder überraschend romantisch – der Film gönnt sich jede Freiheit und wirkt gerade deshalb so einzigartig. Brian De Palma beweist einmal mehr, dass Kino auch ein rauschhaftes Erlebnis sein darf. Seine Bilder besitzen eine unbändige Energie, seine Inszenierung kennt kaum Stillstand und entwickelt eine fast ekstatische Eigendynamik, der man sich nur schwer entziehen kann. Phantom of the Paradise ist kein gewöhnlicher Musikfilm und ebenso wenig ein klassischer Horrorfilm. Er ist eine exzentrische Rockoper voller Wahnsinn, Kreativität und filmischer Leidenschaft. Wild, schillernd und kompromisslos eigenständig – ein echter Geniestreich und vollkommen zurecht ein Kultwerk.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Der Kontrast ist oft etwas zu dunkel ausgefallen, doch die knallige Farbwiedergabe und die ordentlichen Details hauen vieles wieder raus. Die Auflösung ist leicht körnig und der Schwarzwert nicht immer satt. Doch insgesamt qualitativ eine beeindruckende Umsetzung.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Die Musik fetzt, überzeugt mit reichlich Dynamik und durchgehend wirkt der Sound sehr sauber abgemischt. Doch altersbedingt sollte man allerdings keinen neuartig-räumlichen Klang erwarten. Eher alles nach Mittelmaß!
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Ein sehr schöner Audiokommentar, der Rest ist eher uninteressant und nur Standard!
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —-
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4020628769864
VÖ-Kauf: 14. März 2019.