


In Shane Blacks explosiver Neuauflage der Predator-Reihe beginnt die Jagd erneut – von den äußersten Ecken des Universums bis in die verschlafenen Straßen der Vororte. Nur sind die gefährlichsten Jäger des Universums, seit sie sich mit DNA anderer Spezies genetisch aufgerüstet haben, noch stärker, klüger und tödlicher als je zuvor. Als ein kleiner Junge versehentlich ihre Rückkehr auf die Erde ermöglicht, werden eine bunt zusammengewürfelte Truppe von Ex-Soldaten und ein miesgelaunter Lehrer (für Naturwissenschaften) zur einzigen Hoffnung, das Ende der Menschheit zu verhindern.
Originaltitel: The Predator
Regie: Shane Black (Iron Man 3).
Drehbuch: Fred Dekker, Shane Black.
Darsteller: Boyd Holbrook (Gone Girl), Olivia Munn (Dirty Office Party), Jacob Tremblay (Raum), Trevante Rhodes (Moonlight), Keegan-Michael Key (Let’s Be Cops), Sterling K. Brown (Black Panther), Thomas Jane (Deep Blue Sea), Alfie Allen (John Wick), Augusto Aguilera (8), Brian A. Prince (The First Avenger).
Genre: Action / Abenteuer / Horror / Sci-Fi / Thriller
Land: USA / Kanada
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 107 Minuten.
Bildformat: 2.39:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch.
Tonsystem: DTS-HD 5.1, DTS-HD 5.1, DTS-HD 5.1, DTS-HD 5.1
Untertitel: deutsch, englisch, italienisch, französisch, spanisch.
Extras: Hinter den Kulissen, Geschnittene Szenen, Featurettes, Ein Rückblick auf die Predator-Filme, Bildergalerie, Trailer.
Vertrieb: 20th Century Fox Home Entertainment
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Kaum ein Predator-Film wurde bereits vor seinem Kinostart so kontrovers diskutiert wie Predator – Upgrade. Die Erwartungen waren riesig, die Kritik im Vorfeld ebenso. Nach der Veröffentlichung fühlten sich viele Fans in ihren Befürchtungen bestätigt – ganz so schlecht, wie häufig behauptet wird, ist Shane Blacks Beitrag zum Predator-Universum allerdings keineswegs. Zweifellos leistet sich der Film einige fragwürdige Entscheidungen. Der überdrehte Humor nimmt vielen Szenen ihre Bedrohlichkeit, zahlreiche Figuren bleiben erstaunlich unglaubwürdig und das titelgebende „Upgrade“ wirkt eher wie eine unnötige Spielerei als eine sinnvolle Weiterentwicklung der Reihe. Gerade langjährige Fans dürften sich daran am meisten stoßen.
Dennoch funktioniert Predator – Upgrade erstaunlich gut als kurzweilige Science-Fiction-Action. Die Actionszenen sind dynamisch inszeniert, die vertraute Grundgeschichte erfüllt ihren Zweck und die visuellen Effekte können sich durchaus sehen lassen. Hinzu kommen mehrere technische Science-Fiction-Ideen, die dem Film einen frischen Anstrich verleihen und für Unterhaltung sorgen, selbst wenn nicht jede davon konsequent zu Ende gedacht wurde. Spannung entsteht durch den lockeren Ton zwar deutlich seltener als in den früheren Filmen der Reihe, dafür setzt Shane Black stärker auf Tempo und spektakuläre Schauwerte. Das verändert den Charakter der Reihe, macht den Film aber nicht automatisch zu einer Enttäuschung. Gerade Neueinsteiger dürften mit Predator – Upgrade ihren Spaß haben. Und auch eingefleischte Fans des Originals sollten ihm zumindest eine faire Chance geben. Er ersetzt den Klassiker von 1987 natürlich nicht, erweitert das Predator-Universum aber auf eine frische, wenn auch nicht immer überzeugende Weise. Unter dem Strich bleibt ein solides Science-Fiction-Abenteuer, das besser ist als sein Ruf.
Abspann: Nein! Da kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —-
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 24. Januar 2019.