


Kurz nach der Vorstellung seiner jüngsten Erfindung, wird der weltberühmte Wissenschaftler Gordon Dunn (Martin Donovan) tot aufgefunden. Sein bahnbrechender Apparat kann ungefiltert Erinnerungen von Menschen erfassen, aufzeichnen und wiedergeben. Dunns Witwe Carolyn (Julia Ormond) zieht sich nach dessen Tod zurück – bis plötzlich Sam Bloom (Peter Dinklage) vor ihrer Tür steht und behauptet, ein alter Freund ihres Mannes zu sein. Mittels der Maschine möchte er den vermeintlichen Mord aufklären. Doch Bloom hat auch ein ganz eigenes Motiv…
Originaltitel: Rememory
Regie: Mark Palansky.
Drehbuch: Mark Palansky, Mike Vukadinovich.
Darsteller: Peter Dinklage (Pixel), Julia Ormond (Sabrina), Anton Yelchin (Star Trek), Matt Ellis, Jordana Largy, martin Donovan, Evelyne Brochu, Henry Ian Cusick.
Genre: Drama / Mystery / Sci-Fi
Land: Kanada / USA
FSK: 12 Jahre.
Laufzeit: 112 Minuten.
Bildformat: 2.40:1 / 16:9 Widescreen (1920x1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Behind the Scenes, Bildergalerie, Trailer.
Vertrieb: KSM GmbH
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Erinnerungen sind ein kostbares Gut. Sie können trösten, belasten, zerstören oder einen Menschen überhaupt erst zu dem machen, der er ist. Genau mit diesem faszinierenden Gedanken spielt Rememory, ohne dabei das Rad neu erfinden zu wollen. Die Grundidee rund um gespeicherte Erinnerungen kennt man bereits aus anderen Werken, weshalb sich unweigerlich Vergleiche zu Strange Days aufdrängen. Allerdings schlägt Mark Palansky einen deutlich ruhigeren, dramatischeren Weg ein. Statt auf spektakuläre Science-Fiction-Effekte konzentriert sich der Film auf seine Figuren und die emotionalen Folgen einer Technologie, die Vergangenes wieder greifbar macht. Gerade dadurch entwickelt Rememory seinen eigenen Charakter. Die Geschichte bleibt durchgehend interessant und entfaltet ihren Reiz weniger durch große Überraschungen als durch die Fragen, die sie ihrem Publikum stellt.
Auch die Besetzung trägt viel dazu bei, dass dieser Ansatz funktioniert. Die Darsteller verleihen ihren Figuren die notwendige Glaubwürdigkeit und sorgen dafür, dass selbst längere Dialogpassagen niemals bedeutungslos wirken. Überhaupt sind es gerade die Gespräche, die den Film immer wieder auffangen. Wo die Inszenierung gelegentlich etwas an Schwung verliert und sich stellenweise zähflüssig entwickelt, übernehmen die Dialoge die Aufgabe, das Interesse aufrechtzuerhalten. Mit einer Laufzeit von knapp zwei Stunden nimmt sich Rememory allerdings mehr Zeit, als seine Geschichte eigentlich benötigt. Einige Szenen hätten durchaus straffer erzählt werden können, ohne dass der emotionale Kern darunter gelitten hätte. Perfektion strebt der Film ohnehin nicht an, weshalb diese kleinen Längen den Gesamteindruck zwar schmälern, ihn aber keineswegs entscheidend beschädigen. Rememory lebt von seiner nachdenklichen Grundidee, einer stimmigen Besetzung und einer Geschichte, die sich lieber mit ihren Figuren beschäftigt als mit effektreicher Science Fiction. Das Tempo gerät zwar nicht immer ausgewogen, doch die starken Dialoge und der emotionale Unterton sorgen dafür, dass sich die Reise bis zum Ende lohnt. Ein guter Film, der vor allem durch seine ruhige Art in Erinnerung bleibt.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Ein heller Kontrast, dazu recht blass gehaltene Farben und ein Schwarzwert der sich viel zu satt präsentiert. Wirklich! Dadurch wirkt das Bild etwas düster. Die Schärfe zeigt sich hervorragend klar.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Hier stehen deutlich die Dialoge im Fokus und doch erklinge diesen etwas schwach im Klang und in der Dynamik. Sauber ist diese aber allemal.
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Bonusbewertung: 2 von 5 Sternen.
Standardbonusmaterial ohne wirklich interessante Einblicke.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —-
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 22. Mai 2019.