


Einige Teenager erlangen auf geheimnisvolle Weise neue Fähigkeiten und werden daraufhin von der Regierung als Bedrohung eingestuft. Ruby, eine der Jugendlichen mit außergewöhnlichen Kräften, schließt sich anderen Teenagern an, die ebenfalls fortgelaufen sind und nach einem sicheren Zufluchtsort suchen. Bald wird dieser neuen Familie klar, dass ihre gemeinsamen Kräfte benötigt werden, um ihre eigene Zukunft und die späterer Generationen zu sichern.
Originaltitel: The Darkest Minds
Regie: Jennifer Yuh Nelson.
Drehbuch: Chad Hodge.
Darsteller: Amandla Stenberg, Mandy Moore, Bradley Whitford, Harris Dickinson, Patrick Gibson, Skylan Brooks, Miya Cech, Gwendoline Christie, Wade Williams.
Genre: Sci-Fi / Thriller
Land: USA
FSK: 12 Jahre.
Laufzeit: 103 Minuten.
Bildformat: 2.39:1 / 16:9 Widescreen (1920x1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch, englisch, französisch.
Extras: Audiokommentar, Spaß am Set, Hinter den Kulissen in Georgia, Geschnittene Szenen, verschiedene Featurettes, Bildergalerie, Trailer.
Vertrieb: Twentieth Century Fox Home Entertainment
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Eine Welt, in der Kinder plötzlich über besondere Fähigkeiten verfügen, klingt zunächst nach einem Stoff, aus dem sich einiges machen lässt. The Darkest Minds besitzt diese durchaus nett gemeinte Idee und findet zwischendurch auch ein paar gelungene Actionszenen, die zumindest kurzfristig etwas Leben in die Inszenierung bringen. Doch kaum ist der nächste Actionmoment vorbei, steht man wieder vor dem eigentlichen Problem des Films: Hinter den Fähigkeiten steckt erstaunlich wenig Persönlichkeit. Die Charakterzeichnungen bleiben blass und größtenteils sogar recht bedeutungslos. Die Figuren sollen eine Welt tragen, in der junge Menschen verfolgt, kontrolliert und nach ihren Fähigkeiten eingeteilt werden, doch dafür bleiben sie emotional erstaunlich weit auf Abstand. Es fehlt an Ecken und Kanten, an Figuren, die wirklich im Gedächtnis bleiben. Stattdessen bewegen sie sich durch eine Geschichte, die ihnen immer wieder große Entscheidungen abverlangt, ohne ihnen dafür ausreichend Charakter zu geben. Auch das Drehbuch weiß nicht so recht, wohin es eigentlich möchte. Die dystopische beziehungsweise utopisch angelegte Geschichte wirkt an vielen Stellen unentschlossen und gleichzeitig auffällig bekannt. Hier wird eine Idee angedeutet, dort ein Konflikt aufgebaut, dann wieder schnell weitergezogen. Dadurch entsteht kein wirklich eigener erzählerischer Sog. The Darkest Minds wirkt häufig wie ein Film, der weiß, welche Zutaten er benötigt, aber nicht, wie man daraus ein überzeugendes Ganzes kocht. Besonders merkwürdig ist dabei der Umgang mit seinen jungen Figuren. Für die Verfilmung eines Jugendbuches wirken die Charaktere stellenweise erstaunlich erwachsen – und das nicht unbedingt im positiven Sinne. Gerade bei einem Stoff, der von Jugendlichen handelt, fällt diese künstliche Reife unangenehm auf. Wo eigentlich jugendliche Unsicherheit, Impulsivität und emotionale Widersprüche interessant gewesen wären, wirkt vieles bereits zu glatt und zu kontrolliert. Das ist nicht nur schade, sondern beinahe ein wenig peinlich. Immerhin sorgen einige Actionmomente für kurzweilige Unterhaltung. Wenn der Film seine Figuren tatsächlich einmal in Bewegung setzt, entsteht gelegentlich etwas von der Energie, die dem Rest der Inszenierung fehlt. Nur halten diese Momente nicht lange genug an. Kaum hat man ein wenig Gefallen an der Sache gefunden, wird die Unterhaltung wieder unter einer ganzen Reihe von Logikproblemen begraben. Zu vieles wirkt konstruiert, zu vieles geschieht, weil die Geschichte es gerade benötigt, und nicht, weil es sich aus den Figuren oder der Welt logisch ergeben würde. So bleibt am Ende eine eigentlich interessante Grundidee, die leider nicht annähernd das Potenzial erreicht, das in ihr steckt. The Darkest Minds ist weder völlig misslungen noch vollkommen frei von unterhaltsamen Momenten, aber seine blassen Figuren, die unentschlossene Geschichte, die zahlreichen Logikprobleme und die vorhersehbare Entwicklung ziehen den Film immer wieder zurück. Was zunächst nach einer spannenden dystopischen Jugendgeschichte klingt, entwickelt sich dadurch zu einem durchschnittlichen Film, der viel konstruiert und wenig überrascht. Eine nette Idee, ein paar brauchbare Actionszenen – und darunter eine Story, die leider genauso schnell langweilt, wie ihre Figuren aus dem Gedächtnis verschwinden.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Sehr gute Details bei der Auflösung und bei der Schärfe, die sich zudem kristallklar zeigt. Der Kontrast überzeugt mit Helligkeit, die Farben wirken natürlich und der Schwarzwert präsentiert sich bei dunklen Szenen ordentlich satt.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Durchgehen klare und dynamische Dialoge. Die Actionszenen fegen soundtechnisch ausgezeichnet durch den Raum und ist ebenfalls sehr detailreich. Sauber!
Bonusbewertung: 3 von 5 Sternen.
Das zusätzliche Bonusmaterial bietet Standardeinblicke aber von ausreichender Menge.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —-
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 20. Dezember 2018