


1958, ein kleines Dorf in der Toskana. Behütet und geliebt wächst Amos Bardi (Toby Sebastian) auf dem Hof seiner Eltern auf. Eines Tages entdecken Amos’ Eltern, dass ihr Sohn an einer seltenen Augenkrankheit leidet, die seine Sehfähigkeit zunehmend einschränkt. Nach zahlreichen erfolglosen Operationen steht es fest: Amos ist nahezu blind und muss auf ein Internat für sehbehinderte Kinder. Dabei werden seine Familie und die Musik zu seinen treusten Begleitern. Selbst als Amos nach einem Sportunfall komplett erblindet, gibt er nicht auf. Angetrieben von seiner unendlichen Begeisterung für die Musik und mit der Unterstützung seines Maestros (Antonio Banderas), beginnt er eine beispiellose Karriere. Bis zu dem Tag, an dem er als „Ersatz“ von Luciano Pavarotti an der Seite des italienischen Superstars Zucchero auftreten soll. Ein Tag, der alles verändern wird…
Originaltitel: La musica del silenzio
Regie: Michael Radford.
Drehbuch: Anna Pavignano, Michael Radford.
Darsteller: Toby Sebastian (Game of Thrones), Antonio Banderas (Desperado), Luisa Ranieri (Briefe an Julia), Jordi Mollà (Blow), Alessandro Sperduti (Heaven), Francesca Prandi (Verliebt in die Gefahr).
Genre: Biografie / Drama
Land: Italien
FSK: 0 Jahre.
Laufzeit: 115 Minuten.
Bildformat: 2.40:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Italienisch.
Tonsystem: DTS-HD 5.1, DTS-HD 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Audiodiskription, Hinter den Kulissen.
Vertrieb: EuroVideo Medien GmbH
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Michael Radford erzählt mit The Music of Silence – Die einzigartige Lebensgeschichte von Andrea Bocelli nicht einfach die Geschichte eines späteren Weltstars, sondern zeichnet den Weg eines Menschen nach, dessen außergewöhnliches musikalisches Talent schon früh zu etwas Besonderem wird. Aus der wahren Lebensgeschichte von Andrea Bocelli entsteht ein bewegendes Drama, das deutlich größer wirkt, als es zunächst vielleicht zu erwarten wäre. Die italienische Produktion besitzt dabei eine bemerkenswerte Bildsprache und schafft es, Bocellis Lebensweg nicht nur als Biografie, sondern als emotionales Kino zu erzählen. Gerade die Aufnahmen verleihen dem Film eine besondere Wirkung. Die italienische Landschaft und die sorgfältig gestalteten Bilder geben der Geschichte eine warme, teilweise fast poetische Atmosphäre, ohne dabei den dramatischen Kern aus den Augen zu verlieren. Radford verbindet persönliche Schicksalsschläge, musikalische Entwicklung und die großen Stationen dieses außergewöhnlichen Lebens zu einem Drama, das immer wieder spürbar von der Persönlichkeit seines Protagonisten getragen wird.
Auch die Besetzung überzeugt über weite Strecken. Einige Darsteller neigen in ihrer Spielweise zwar gelegentlich zu einer gewissen Theatralik, was einzelne Szenen etwas aufgesetzt wirken lässt, insgesamt ist das Ensemble jedoch erstklassig. Die Figuren werden mit genügend emotionaler Glaubwürdigkeit ausgestattet, damit Bocellis Weg nicht zu einer bloßen Aneinanderreihung von Lebensstationen verkommt. Besonders schön ist dabei, dass der Film nicht versucht, seine Hauptfigur ausschließlich als unfehlbare Legende darzustellen, sondern auch die Schwierigkeiten und Hindernisse auf diesem Weg sichtbar macht. Und natürlich wäre eine Geschichte über Andrea Bocelli ohne seine Stimme nur halb so eindrucksvoll. Seine gewaltige Stimme verleiht dem Film eine zusätzliche emotionale Ebene, die sich nicht einfach von der dramatischen Handlung trennen lässt. Da kann durchaus das eine oder andere Tränchen fließen – und zwar nicht ausschließlich wegen der Schicksalsschläge, sondern auch aufgrund der Musik selbst. Hier braucht man tatsächlich besser Taschentücher.
The Music of Silence – Die einzigartige Lebensgeschichte von Andrea Bocelli ist damit eine inspirierende Lebensgeschichte, die aus dem außergewöhnlichen Talent eines Menschen ein großes, packendes Drama macht. Trotz einiger theatralischer Momente innerhalb der Besetzung bleibt ein durchweg stark gespieltes Werk, das seine emotionale Wirkung vor allem durch die Verbindung aus Bocellis Lebensgeschichte, den eindrucksvollen Bildern und seiner unverwechselbaren Stimme entwickelt.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Bemerkenswert feine Details und eine glasklare Schärfe. Der Kontrast hingegen zeigt sich etwas dunkel und dann wiederrum zu grell. Die Farben erscheinen natürlich.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Die Dynamik wurde auf die Musik und dem Gesang abgemischt, doch auch die Dialoge sind klar verständlich. Ein sauberer Klang.
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Bonusbewertung: 2 von 5 Sternen.
Eine Hörfilmfassung und ein netter Blick hinter die Kulissen.
Abspann: Nein! Da kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 10. April 2018
www.eurovideo.de