


Gnome, Elfen und Dämonen: Willkommen in der Welt von „The Shannara Chronicles“, der Verfilmung der berühmten Literaturvorlage von Terry Brooks im Serienformat. Endlich geht es mit Staffel 2 weiter.Die Schlacht ist gewonnen – aber der Krieg beginnt erst jetzt: Elfenfürst Ander Elessedil hat die Ordnung in den Vier Landen nach dem Sieg über die Dämonen wiederhergestellt. Doch der Frieden ist nur von kurzer Dauer, denn die Bevölkerung ist durch das erneute Aufleben der Magie verunsichert und die mysteriöse Organisation Crimson stürzt die Welt in neues Chaos.Wil, Halbelf und letzter Shannara-Nachkomme, dagegen hat sich ein Jahr nach der Trennung von Eretria und Amberle zurückgezogen, der Magie abgeschworen und lebt einsam als Heiler. Aber dann begegnet er der mysteriösen Mareth. Nur gemeinsam mit Eretria und einer Waffe können sie in dunklen Zeiten die Vier Lande retten: mit dem Schwert von Shannara.
Originaltitel: The Shannara Chronicles
Regie: Brad Turner, James Marshall, Jonathan Liebesman, Jesse Warn, Toa Fraser.
Drehbuch: Terry Brooks, Alfred Gough, Miles Millar, Evan Endicott, Josh Stoddard, uvm.
Darsteller: Austin Butler (Die Eindringlinge), Ivana Baquero (Pans Labyrinth), Manu Bennett (30 Days of Night), Aaron Jakubenko (Roman Empire), Marcus Vanco, Poppy Drayton, Brooke Williams.
Genre: Serie / Abenteuer / Fantasy / Sci-Fi
Land: USA / Neuseeland
FSK: 12 Jahre.
Laufzeit: 450 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen (1080p/24).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 2.0, Dolby Digital 2.0
Untertitel: deutsch.
Extras: Trailershow.
Vertrieb: Concorde Video DVD
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Serienbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Eine erfolgreiche erste Staffel fortzuführen, ist oft schwieriger, als eine Geschichte überhaupt erst zu beginnen. Besonders dann, wenn die Erwartungen nach einem echten Highlight entsprechend hoch liegen. Genau daran scheint „The Shannara Chronicles – Staffel 2“ ein wenig zu tragen. Die Serie bleibt durchaus gut und besitzt weiterhin genügend Qualitäten, doch gegenüber der ersten Staffel wirkt vieles aufgesetzter, überladener und weniger selbstverständlich. Die Macher scheinen sich vorgenommen zu haben, noch mehr zu erzählen, noch mehr Figuren, Konflikte und Schauwerte unterzubringen und das ohnehin schon umfangreiche Fantasy-Universum weiter auszubauen. Dadurch entsteht allerdings ein etwas überfrachteter Eindruck. Die Geschichte wirkt nicht mehr ganz so rund, wie sie es zuvor getan hat, und gerade die Charaktere leiden darunter. Sie bekommen weniger Raum, um sich wirklich zu entwickeln, wodurch vieles blasser erscheint. Es fehlt jener Hauch an Tiefe, der der ersten Staffel zusätzliches Gewicht verliehen hat. Auch der Verlauf selbst kommt diesmal deutlich vorhersehbarer daher. Überraschungen und erzählerische Momente, die wirklich hängen bleiben, sind seltener geworden. Dabei wäre gerade bei einer Fantasyserie mit dieser Welt genügend Stoff vorhanden, um sich mehr Zeit für einzelne Entwicklungen zu nehmen. Stattdessen wird vieles relativ zügig abgearbeitet, wodurch die Geschichte gelegentlich eher nach dem nächsten Handlungspunkt sucht, als ihre Figuren und Konflikte wirklich wirken zu lassen.
Optisch kann die zweite Staffel ebenfalls nicht ganz an das Niveau ihres Vorgängers anknüpfen. Die Effekte wirken weniger eindrucksvoll in Szene gesetzt und besitzen nicht mehr jene starke Wirkung, die bei Staffel 1 einen Teil des Reizes ausgemacht hat. Umso stärker fällt dafür die Musik auf. Sie gehört diesmal eindeutig zu den überzeugendsten Elementen und verleiht vielen Szenen eine Atmosphäre, die die visuell etwas schwächere Umsetzung zumindest teilweise auffängt. „The Shannara Chronicles – Staffel 2“ ist deshalb keineswegs schlecht, nur fehlt ihr die besondere Wirkung der ersten Staffel. Sie möchte zu viel auf einmal und verliert gerade dadurch etwas von dem, was zuvor so gut funktioniert hat. Weniger wäre hier tatsächlich mehr gewesen. Für eine mögliche dritte Staffel wäre genügend Material vorhanden, sodass die Macher nicht noch mehr in die Geschichte packen müssten, sondern sich lieber mehr Zeit für die Erzählung, die Entwicklung der Charaktere und die einzelnen Momente nehmen könnten.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Tolle Details und sehr schöne, kräftige Farben. Leider kann der Schwarzwert nicht so ganz überzeugen. Zudem muss man bei dunklen Szenen leichte Körnungen im Kauf nehmen.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Der Ton präsentiert sich dagegen fast makellos, sehr dynamisch und sauber und mit einer annehmbaren Soundatmosphäre.
Bonusbewertung: 0 von 5 Sternen.
Zusätzliches Bonusmaterial ist diesmal nicht vorhanden.
Abspann: Nein. Da kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: –
Wendecover: Ja! Vorhanden.
EAN: –
VÖ-Kauf: 21. Dezember 2017
www.concorde-movie-lounge.de