


Der abgebrühte Ex-Knacki und Tätowierer Jimmy Jayne (Devon Sawa) wird des brutalen Mordes an einer Gruppe von Edelhuren beschuldigt. Die Beweislage ist erdrückend, doch er versucht verzweifelt, seine Unschuld zu beweisen. Allein kann er das aber nicht – also beschließt er, ausgerechnet bei den beiden Detectives Freeman (Bruce Willis) und Vargas (Luke Wilson) Hilfe zu suchen, die gegen ihn ermitteln. Gemeinsam kommen sie geheimen Plänen auf die Spur, die sehr viel gefährlicher sind, als sie sich hätten träumen lassen können.
Originaltitel: Gasoline Alley
Regie: Edward Drake.
Drehbuch: Edward Drake, Tom Serchio.
Darsteller: Bruce Willis (Stirb langsam), Luke Wilson (Natürlich blond), Devon Sawa (Die Killerhand), Kat Foster, Sufe Bradshaw, Vernon Davis, Billy Jack Harlow, Kenny Wornald.
Genre: Action / Thriller
Land: USA
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 97 Minuten.
Bildformat: 1.85:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Trailer.
Vertrieb: EuroVideo Medien GmbH
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Man schaut diesen Film zunächst aus einem ganz bestimmten Grund. Und irgendwann merkt man, dass genau dieser Grund zugleich seine größte Stärke und seine größte Schwäche ist. Gasoline Alley gehört zu den zahlreichen Spätwerken von Bruce Willis, die in den letzten Jahren erschienen sind. Der Unterschied zu vielen anderen Produktionen dieser Phase fällt jedoch sofort auf: Willis ist hier deutlich präsenter. Er steht nicht nur kurz für einige Szenen vor der Kamera, sondern ist tatsächlich Teil der Handlung. Gerade deshalb fällt aber auch etwas anderes auf. In manchen Momenten wirkt seine Darstellung seltsam orientierungslos, als würde die Figur zwar anwesend sein, aber nicht immer vollständig mit dem Geschehen verbunden. Mit dem Wissen um seine spätere Erkrankung betrachtet man diese Szenen heute mit einer gewissen Melancholie. Besonders für langjährige Fans dürfte das nicht spurlos vorübergehen.
Zum Glück tragen Devon Sawa und Luke Wilson einen großen Teil des Films. Vor allem Sawa sorgt für die nötige Energie, während Wilson eine Figur verkörpert, die man vermutlich bewusst als Reibungsfläche angelegt hat. Sympathiepunkte sammelt sie dabei allerdings nur selten. Interessant ist vor allem, wie stark der Film von seinem Marketing abweicht. Der Trailer vermittelt den Eindruck eines actionreichen Thrillers mit viel Tempo und einigen spektakulären Momenten. Tatsächlich bekommt man jedoch etwas deutlich Ruhigeres serviert. Statt Schießereien und Daueraction dominiert ein eher gemächlich erzähltes Thriller-Drama. Der Film interessiert sich mehr für seine Figuren und deren Verstrickungen als für große Schauwerte. Das ist keineswegs schlecht, dürfte aber manche Zuschauer überraschen, die etwas völlig anderes erwartet haben. Die Handlung selbst bewegt sich auf vertrautem Terrain. Wirklich neue Ideen bringt sie nicht mit, doch sie besitzt genug Substanz, um das Interesse aufrechtzuerhalten. Gerade die Dynamik zwischen den Figuren und die ungewöhnliche Besetzungskonstellation sorgen dafür, dass man dem Geschehen länger folgt, als man anfangs vielleicht vermuten würde.
Und genau darin liegt letztlich auch die größte Qualität des Films. Nicht die Geschichte. Nicht die Spannung. Sondern die Menschen, die sie erzählen. Große Höhepunkte sollte man allerdings nicht erwarten. Der Film bleibt durchgehend auf einem soliden, aber eher durchschnittlichen Niveau. Er überrascht selten, enttäuscht aber auch nicht vollständig. So bleibt Gasoline Alley vor allem ein Wiedersehen mit bekannten Gesichtern und ein Thriller, der mehr auf Atmosphäre als auf Action setzt. Durchschnittlich, stellenweise interessant und vor allem ein Film, der heute unweigerlich auch durch die Präsenz von Bruce Willis betrachtet wird.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Unglaublich aber der Kontrast ist doch eine Spur zur hell ausgefallen. Dafür überzeugen die klare Schärfe und der satte Schwarzwert. Die Auflösung kann ebenfalls durch feine Details Punkten. Die Farben sind passend.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Sauber und stets dynamische Dialoge in einem gut abgemischten Sound. Wenn es mal zur Sache geht, kann der Ton mit Genauigkeit und ebenfalls guten Klangdetails glänzen. Dennoch ist dieser insgesamt nichts spektakuläres.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Wer nach besonderen Extras sucht, findet lediglich nur den Trailer zum Film. Mager!
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Wendecover vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 20. Oktober 2022.
www.eurovideo.de