


Als die junge Kunststudentin Noelle von ihrem charmanten Kommilitonen Luke auf eine Party eingeladen wird, ahnt sie nicht, dass diese Nacht ihr Leben für immer verändern wird – das romantische Techtelmechtel mit dem attraktiven Mittzwanziger endet in einer brutalen Vergewaltigung. Niemand schenkt der einst so lebensfrohen Studentin Glauben, und so durchstreift Noelle getrieben von unbändiger Wut den nächtlichen Campus, und fortan ist kein Mann, der je einer Frau Leid angetan hat, seines Lebens mehr sicher.
Originaltitel: M.F.A.
Regie: Natalia Leite.
Drehbuch: Leah McKendrick.
Darsteller: Francesca Eastwood (Jersey Boys), Clifton Collins Jr. (Capote), Leah McKendrick (Ruf der Macht), Mike C. Manning (eCupid), Michael Welch (Twilight), David Huynh (Baby), Marlon Young (Krieg der Welten), Jess Nurse (#WarGames), Peter Vack (Bully), David Sullivan (Argo).
Genre: Thriller
Land: USA
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 95 Minuten.
Bildformat: 2.35:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Keine.
Vertrieb: Meteor Film / Alive – Vertrieb und Marketing/DVD
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
M.F.A. versucht gar nicht erst, ein gewöhnlicher Rachethriller zu sein. Statt auf reißerische Gewalt oder übertriebene Schockmomente zu setzen, bemüht sich der Film vielmehr um eine möglichst authentische und unangenehme Nähe zu seinem Thema. Gerade dadurch entfaltet die Geschichte ihre beklemmende Wirkung.
Im Mittelpunkt steht weniger die eigentliche Rache, sondern vielmehr die Frage, wie Menschen mit Schmerz, Ohnmacht und traumatischen Erfahrungen umgehen. Immer wieder drängt sich dabei die Überlegung auf, wie man selbst in solch einer Situation reagieren würde. Genau mit diesem Gedanken spielt der Film sehr intensiv.
Die Hauptfigur steigert sich im Verlauf zunehmend tiefer in ihren inneren Abgrund hinein und entwickelt sich immer stärker zu einer Art Racheengel — nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere Betroffene. Doch ob dadurch tatsächlich Frieden entsteht oder lediglich noch mehr Zerstörung, lässt der Film bewusst offen.
Besonders stark ist dabei, dass der Film auf extreme Gewaltdarstellungen weitgehend verzichtet. Stattdessen entsteht die Wucht durch die Figuren, ihre Verletzlichkeit und die psychologischen Spannungen. Dadurch wirkt vieles weniger wie klassischer Thriller und mehr wie eine düstere Charakterstudie über Schmerz, Wut und innere Zerrissenheit.
Gerade diese ruhige, beinahe beobachtende Inszenierung macht „Art of Revenge – Mein Körper gehört mir“ so unangenehm intensiv. Der Film wirkt abgründig, emotional erschöpfend und gleichzeitig erstaunlich glaubwürdig. Ein sehr guter und nervenaufreibender Thriller, der weniger durch Gewalt schockiert als durch seine psychologische Nähe und die bedrückende Atmosphäre.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Kräftige Farben, ein leicht zu heller Kontrast, dadurch wirkt der Schwarzwert nicht ganz so satt aber eine ausgezeichnet klare Schärfe und feine Details.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Setzt hauptsächlich auf die Dialoge und doch ist insgesamt eine stimmige Atmosphäre wahrzunehmen.
Bonusbewertung: 0 von 5 Sternen.
Kein zusätzliches Bonusmaterial vorhanden!
Abspann: Nein. Da kommt nichts mehr!
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 23. Februar 2018
www.meteor-film.de