


Baaba Keita (Omar Sy) ist Polizist im multikulturellen Pariser Stadtteil Belleville. Er ist noch nie aus seinem Viertel rausgekommen – ihm gefällt das Leben dort. Seine Freundin Lin (Diem Nguyen) allerdings hat darauf keine Lust mehr. Sie will hinaus in die Welt, auch wegen Baabas dominanter Mutter Zohra (Biyouna), die sich ständig in alles einmischt. Eines Abends wird Roland (Franck Gastambide) vor den Augen seines Jugendfreundes Baaba erschossen. Um den Mördern auf die Spur zu kommen, übernimmt Baaba Rolands Job – und zwar in Miami, am französischen Konsulat. Doch ständig kommt der französische Bulle mit dem amerikanischen Gesetz in Konflikt, ständig muss sein neuer Partner Ricardo (Luis Guzmán) ihn bei den Cop-Kollegen raushauen. Das macht eine Freundschaft zwischen den beiden vorerst schwierig. Aber mit „Miami Vice“ als Vorbild und einem gigantischen Kokain-Deal direkt vor der Nase raufen sich die beiden zusammen, geraten bei ihren Ermittlungen immer tiefer in die Abgründe international agierender Drogenkartelle und entpuppen sich schon bald als absolutes Dream-Team.
Originaltitel: Le flic de Belleville
Regie: Rachid Bouchareb.
Drehbuch: Rachid Bouchareb.
Darsteller: Omar Sy (Jurassic World), Luis Guzmán (Boogie Nights), Biyouna, Diem Nguyen, Eriq Ebouaney, Issaka Sawadogo, Julie Ferrier, Franck Gastambide.
Genre: Komödie
Land: Frankreich
FSK: 12 Jahre.
Laufzeit: 112 Minuten.
Bildformat: 2.40:1 / 16:9 Widescreen (1920x1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch für Hörgeschädigte.
Extras: Trailer.
Vertrieb: Constantin Film / LEONINE
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Filmbewertung: 2 von 5 Filmklappen.
Le Flic de Belleville zeigt leider sehr deutlich, dass selbst ein sympathischer Hauptdarsteller allein keinen Film retten kann. Auch Omar Sy schafft es hier nicht, dem Ganzen wirklich Leben einzuhauchen. Dabei wäre eine dünne Story an sich noch gar nicht das große Problem gewesen. Viele Buddy- und Actionkomödien funktionieren schließlich auch eher über Charme, Dynamik und Humor. Genau daran mangelt es „Belleville Cop“ jedoch spürbar.
Die Sprüche wirken überwiegend flach oder zünden oftmals gar nicht erst richtig. Hinzu kommt eine erstaunlich schwunglose Inszenierung, die es kaum schafft, Spannung oder Tempo aufzubauen. Statt lockerer Unterhaltung entsteht dadurch über weite Strecken eher Langeweile.
Besonders enttäuschend ist dabei, dass selbst Omar Sy ungewöhnlich lustlos wirkt. Gerade von ihm erwartet man normalerweise eine gewisse Energie oder wenigstens den typischen sympathischen Charme, doch selbst dieser bleibt hier überraschend blass.
So bleibt „Belleville Cop“ letztlich eine enttäuschende Actionkomödie ohne echten Biss, ohne Dynamik und ohne nennenswerte Höhepunkte. Nicht alles, was aus Frankreich kommt, ist automatisch ein Treffer und dieser Film gehört leider eindeutig nicht zu den gelungenen Vertretern.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Ein sehr heller, sehr freundlicher Kontrast und dazu eine kräftige Farbwiedergabe. Die Schärfe überzeugt mit hervorragender Klarheit und ordentlichen Details. Der Schwarzwert ist zusätzlich ausreichend kräftig.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Klar verständliche Dialoge, allerdings immer nur außerhalb der Actionszenen oder außerhalb des Partygetümmels. Action und Musik im Film sind richtig dynamisch, die Balance der Lautstärke ist leider nicht sehr gleichmäßig. Bei Action und Musik sollte man daher vorsichtig bei der Lautstärke sein, man könnte weg fliegen.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Leider gibt es nur den Trailer zum Film auf Deutsch und Französisch.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —-
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4011976342984
VÖ-Kauf: 23. Mai 2019.