


Nach der großen Katastrophe versuchen die Überlebenden eine neue Zivilisation aufzubauen. Jede Nacht müssen sie jedoch um ihr Überleben kämpfen. Tödliche, deformierte Kreaturen kommen an die Oberfläche wenn die Sonne untergeht.
Als Juliette auf einer Patrouille die Kontrolle über ihren gepanzerten Wagen verliert, wacht sie kopfüber, mit gebrochenem Bein, in der Wüste auf. Die Nacht bricht herein, eine Nacht voller Überraschungen…
Originaltitel: Hostile
Regie: Mathieu Turi.
Drehbuch: Mathieu Turi.
Darsteller: Brittany Ashworth, Grégory Fitoussi, Javier Botet, Jay Benedict, David Gasman.
Genre: Horror / Drama
Land: Frankreich
FSK: 18 Jahre.
Laufzeit: 84 Minuten.
Bildformat: 2.40:1 / 16:9 Widescreen (1920x1080p).
Sprachen: Deutsch, Französisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch, niederländisch
Extras: Making of, Deleted Scenes, Trailershow.
Vertrieb: Splendid Film / WVG
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Mit Hostile gelingt Mathieu Turi ein ungewöhnlicher Beitrag zum modernen Endzeitkino, der weniger als klassischer Horrorfilm funktioniert, sondern vielmehr als stilles, atmosphärisches Überlebensdrama. Die postapokalyptische Welt dient dabei nicht nur als Kulisse, sondern als permanenter Zustand der Einsamkeit, in dem jeder Moment von Isolation und innerer Anspannung geprägt ist.
Regietechnisch überzeugt der Film vor allem durch seine konsequente Bildsprache und die ruhige, kontrollierte Inszenierung. Viele Szenen leben von langen Einstellungen, reduzierter Bewegung und einer bewussten Zurückhaltung, die den Zuschauer in die Leere und Stille dieser zerstörten Welt hineinzieht. Gerade diese Ruhe unterscheidet Hostile von vielen lauten Genrevertretern und verleiht ihm eine eigene, melancholische Identität.
Im Zentrum steht eine Hauptfigur, deren Überlebenskampf nicht nur körperlich, sondern vor allem emotional erzählt wird. Die Darstellung wirkt durchgehend glaubwürdig und trägt den Film auch in Momenten, in denen die Handlung bewusst in die Stille zurücktritt. Besonders in den Rückblenden entfaltet sich eine zweite Ebene der Geschichte, die eine Liebesbeziehung vor dem Untergang der Welt zeigt. Diese Szenen wirken nicht immer vollständig integriert, bringen aber eine menschliche Komponente in die ansonsten karge Endzeitkulisse.
Gerade diese Rückblenden sorgen für einen Kontrast zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Nähe und absoluter Einsamkeit. Auch wenn sie nicht in jeder Hinsicht nahtlos in den Gesamtfluss eingebunden sind, vermeiden sie glücklicherweise jede Form von Kitsch und bleiben eher zurückhaltend und emotional gebrochen.
So bleibt Hostile ein Film, der sich bewusst Zeit nimmt und auf klassische Horror- oder Actionmuster weitgehend verzichtet. Stattdessen entsteht ein ruhiges, manchmal fast meditativer Endzeitfilm, der durch seine Atmosphäre und seine visuelle Konsequenz überzeugt. Kein lauter Schocker, sondern ein stilles, eigenständiges Überlebensdrama, das gerade durch seine Andersartigkeit im Gedächtnis bleibt.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Das Bild präsentiert sich ausgezeichnet ruhig, der Kontrast ist nicht zu hell und auch nicht zu dunkel, der Schwarzwert kommt satt daher und die detailreiche Schärfe zeigt sich gestochen scharf.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Viele leise Szenen im Film, doch man hört immer etwas das für eine unheimliche und bedrohliche Atmosphäre sorgt. Räumlich also mehr als gut. Überraschungen nicht ausgeschlossen! Sauber.
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Bonusbewertung: 2 von 5 Sternen.
Standard-Making-of und einige geschnittene Szenen mit einer ordentlichen Laufzeit. Ausreichend!
Abspann: Nein! Da kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 27. April 2018.
www.splendid-entertainment.de