


Eigentlich sollte Detective Jack Friar (Samuel L. Jackson) das Verschwinden eines jungen Mädchens aufklären. Im Zuge seiner Ermittlungen wird er im Haus des zwielichtigen Tyron (Stellan Skarsgård) jedoch Zeuge bei der Planung eines ausgeklügelten Raubkomplotts. Von den Gangstern überwältigt und als Geisel festgehalten trifft er auf Tyrons Freundin Erin (Milla Jovovich). Sie wird vom Kopf der Bande als dessen Eigentum betrachtet, doch auch der kaltblütige Hoop stellt entsprechende Ansprüche auf die hübsche Erin. Subtil nutzt diese die Gelegenheit aus, um die beiden Kontrahenten gegeneinander auszuspielen. Für Jack bietet sich in dem Chaos die Chance, aus seinem Verlies zu entkommen…
Originaltitel: No Good Deed
Regie: Bob Rafelson.
Drehbuch: Christopher Canaan.
Darsteller: Samuel L. Jackson (Deep Blue Sea), Milla Jovovich (You Stubid Man), Stellan Skarsgard (Mamma Mia), Doug Hutchison, Joss Ackland, Grace Zabriskie, Jonathan Higgins.
Genre: Krimi / Thriller / Drama
Land: Deutschland / USA
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 98 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen (1920x1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 5.1
Untertitel: —
Extras: Trailershow.
Vertrieb: OneGate Media GmbH:
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Nicht jeder Thriller braucht spektakuläre Verfolgungsjagden oder ständig neue Wendungen, um zu funktionieren. No Good Deed versucht sein Glück auf leiseren Wegen. Mit wenigen Schauplätzen, überschaubaren Mitteln und Figuren, die deutlich wichtiger sind als große Actionsequenzen. Gerade darin liegen auch die größten Stärken des Films. Die Besetzung harmoniert hervorragend miteinander und verleiht ihren Rollen genau jene Glaubwürdigkeit, die eine Geschichte dieser Art benötigt. Die Charaktere wirken sorgfältig ausgearbeitet und entwickeln sich angenehm fernab einfacher Schwarz-Weiß-Zeichnungen. Dadurch entsteht eine Atmosphäre, die zwar ungewöhnlich ruhig bleibt, den Zuschauer aber dennoch immer wieder bei der Stange hält.
Die Geschichte selbst wäre allerdings schnell erzählt. Vielleicht sogar etwas zu schnell. Denn genau das macht sich im Erzähltempo bemerkbar. Immer wieder gönnt sich die Inszenierung längere Passagen, die den Spannungsbogen eher ausbremsen als verstärken. Trotzdem gelingt es dem Film, zwischendurch mit kleineren Überraschungen neue Akzente zu setzen und das Interesse nicht völlig abreißen zu lassen. So schwankt No Good Deed ständig zwischen beklemmender Ruhe und kurzen Momenten, in denen die Handlung plötzlich wieder an Fahrt gewinnt. Diese Mischung funktioniert nicht immer gleich gut, verleiht dem Film aber seinen ganz eigenen Charakter. Am Ende bleibt deshalb ein solider Thriller, der weder große Sprünge wagt noch gravierende Fehler macht. Die etwas eigenwillige Atmosphäre, die überzeugende Besetzung und die sorgfältig gezeichneten Figuren hinterlassen letztlich einen stärkeren Eindruck als die eigentliche Geschichte. Insgesamt gutes Mittelfeld – mit einigen Qualitäten, die durchaus im Gedächtnis bleiben.
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Bildbewertung: 3 von 5 Fernsehern.
Hier und da einige Kratzer und die Details könnten ruhiger feiner sein. Eine Verbesserung gegenüber der DVD-Ausgabe von Splendid ist sichtbar. Schärfe, Kontrast und Schwarzwert sind zufrieden stellend.
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Tonqualität: 3 von 5 Soundboxen.
Klare Dialoge und eine ausreichende Dynamik. Doch bewegt sich diesen nur im vorderen Bereich. Klangliche Atmosphäre gibt es hier fast überhaupt nicht.
Bonusbewertung: 0 von 5 Sternen.
Keine zusätzlichen Extras zum Film vorhanden.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4041658192996
VÖ-Kauf: 24. August 2018.
www.onegate.de