


Der junge Journalist Paul Asher (Brenton Thwaites) hat als Kriegsberichterstatter in Afghanistan viel Leid sehen müssen. Nach seiner Heimkehr ringt er mit diesen traumatischen Erlebnissen und mit seiner Ehe, die zu scheitern droht. Ohne wirklich zu wissen, in welche Bahnen er sein Leben zukünftig lenken soll, stürzt sich Paul kopfüber in seine nächste „Story“: Ein Interview mit einem mysteriösen Mann (David Strathairn), der von sich selber behauptet, Gott zu sein. Wird diese Begegnung Pauls Leben zum Positiven verändern können? Und was hat Gott ihm eigentlich zu sagen?
Originaltitel: An Interview with God
Regie: Perry Lang.
Drehbuch: Ken Aguado.
Darsteller: Brenton Thwaites (TheSignal), David Strathairn (Spiderwicks), Yael Grobglas (Jeruzalem), Hill Harper (The Skulls), Charlbi Dean Kriek (Spud).
Genre: Drama / Mystery
Land: USA
FSK: 0 Jahre.
Laufzeit: 97 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Interviews, Trailer, Bildergalerie.
Vertrieb: KSM GmbH
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
„An Interview with God“ von Perry Lang basiert auf einer ebenso einfachen wie faszinierenden Ausgangsfrage: Was würde passieren, wenn ein Mensch tatsächlich die Möglichkeit hätte, Gott zu interviewen? Allein diese Prämisse trägt bereits eine enorme philosophische und emotionale Erwartung in sich, die der Film jedoch nur teilweise einzulösen vermag.
Im Zentrum steht dabei weniger eine klassische Glaubensdebatte als vielmehr ein persönliches Ringen um Sinn, Wahrheit und innere Ordnung. Die Gespräche zwischen den Figuren entfalten durchaus eine intellektuelle Faszination, weil sie immer wieder große existenzielle Fragen streifen, ohne sich vollständig in dogmatische Antworten zu verlieren. Gerade diese Offenheit macht viele Dialoge interessant — selbst für Zuschauer, die sich dem Thema eher distanziert oder atheistisch nähern.
Gleichzeitig bleibt jedoch das Gefühl bestehen, dass der Film seine eigentliche Chance nicht vollständig nutzt. Viele der wirklich grundlegenden oder existenziell drängenden Fragen werden letztlich nicht konsequent vertieft, sondern eher umkreist oder bewusst ausgespart. Dadurch entsteht stellenweise der Eindruck einer gewissen inhaltlichen Zurückhaltung, die das Potenzial des Stoffes nicht vollständig ausschöpft.
Statt einer tiefgehenden philosophischen Auseinandersetzung entwickelt sich „An Interview with God“ im Kern eher zu einer emotional eingefärbten Beziehungsgeschichte, die sich hinter der großen Idee des Interviews verbirgt. Diese Verschiebung wirkt mitunter etwas enttäuschend, weil der Film dadurch weniger mutig erscheint, als seine Ausgangsidee zunächst vermuten lässt.
Dennoch besitzt das Werk eine überraschend angenehme Wirkung. Trotz seiner inhaltlichen Begrenzungen schaffen es die Gespräche, eine gewisse Ruhe und Nachdenklichkeit zu erzeugen. Man verlässt den Film mit einem Gefühl innerer Beruhigung, auch wenn nicht alle Fragen beantwortet wurden — oder vielleicht gerade deshalb.
Am Ende bleibt ein Film, der weniger durch konsequente theologische Tiefe als durch seine ruhigen, oft geistreich formulierten Dialoge überzeugt. „An Interview with God“ ist kein großes philosophisches Statement, aber ein angenehm reflektierender Versuch, sich mit den großen Fragen des Lebens auseinanderzusetzen — und genau darin liegt seine stille Stärke.
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Bildbewertung: 5 von 5 Fernsehern.
Ein traumhaftschönes Bild. Ein sehr heller Kontrast, strahlende Farben, sehr feine Details und eine gestochen kristallklare Schärfe. Eine wahrlich göttliche Bildqualität!
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Außer dynamische Dialoge hat der Sound kaum etwas anderes zu bieten, doch diese erklingen nicht nur sauber sondern auch überraschend räumlich.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Interviews und Trailer sind nicht sehr überzeugend, zumal die Interviews sehr kurz und knapp sind und ohne Aussage.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —-
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 25 April 2019.