


Nach dem College-Abschluss träumt Jay Bahadur (Evan Peters) davon, ein erfolgreicher Journalist zu werden. 2008 reist er auf den Rat des erfahrenen Kollegen Seymour Tolbin (Al Pacino) nach Somalia, um ein Buch zu schreiben. Er hat zwar keinen konkreten Plan, dafür aber jede Menge Ehrgeiz. Begleitet von seinem Übersetzer Abdi (Barkhad Abdi) kriegt er tiefe Einblicke in das Leben und die Organisation der hiesigen Piraten. Doch es scheint alles nicht genug zu sein um einen Verleger für sein Buch zu finden. Da begibt sich Jay in weitere Gefahren…
Originaltitel: The Pirates of Somalia
Regie: Bryan Buckley.
Drehbuch: Bryan Buckley.
Darsteller: Evan Peters (American Horror Story), Barkhad Abdi (Eye in the Sky), Al Pacino (Angels in America), Melanie Griffith (Taschengeld), Coral Peña, Russel Posner, Philip Ettinger.
Genre: Biografie / Drama
Land: Somalia / Kenia / Sudan / South Africa / USA
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 117 Minuten.
Bildformat: 2.40:1 / 16:9 Widescreen (1920x1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Interviews, Bildergalerie, Trailer.
Vertrieb: KSM GmbH
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Bryan Buckley erzählt mit The Pirates of Somalia eine Geschichte, die nicht aus der Fantasie entstanden ist, sondern auf wahren Ereignissen basiert. Die Recherchearbeit orientiert sich sichtbar an der Bestseller-Vorlage und vermittelt die politischen sowie menschlichen Hintergründe der somalischen Piraterie mit erfreulicher Sorgfalt. Gerade dieser authentische Unterbau verleiht dem Film seine Glaubwürdigkeit. Bei der filmischen Umsetzung fällt allerdings schnell auf, dass die Produktion vergleichsweise zurückhaltend ausfällt. Statt großer Bilder oder spektakulärer Spannung setzt Buckley auf eine nüchterne Erzählweise. Das passt zwar grundsätzlich zum Stoff, nimmt der Geschichte jedoch auch einiges an Wucht. Mehrfach entsteht der Eindruck, dass aus Budgetgründen auf Szenen verzichtet werden musste, die den Konflikt noch eindringlicher hätten vermitteln können. Gleichzeitig wird spürbar, dass zahlreiche Aspekte der tatsächlichen Ereignisse nur angerissen bleiben.
Gerade deshalb trägt die Besetzung den Film beinahe allein über die gesamte Laufzeit. Die Darsteller verleihen ihren Figuren die notwendige Glaubwürdigkeit und sorgen dafür, dass selbst ruhigere Passagen nie vollkommen an Interesse verlieren. Ihre Leistungen gleichen vieles aus, was der Inszenierung an Dynamik fehlt. Natürlich schleichen sich unterwegs einige Längen ein und die erhoffte Brisanz erreicht der Film nicht durchgehend. Dennoch verliert The Pirates of Somalia nie den Blick für seine Figuren und die Realität, auf der die Geschichte basiert. Dadurch entwickelt sich weniger ein klassischer Politthriller als vielmehr ein ruhiges, journalistisch geprägtes Drama. Vielleicht hätte eine mutigere Inszenierung dem Film gutgetan. Die wahre Geschichte besitzt zweifellos das Potenzial für deutlich mehr Intensität. Trotzdem gelingt Bryan Buckley ein respektvoll erzählter Film, der vor allem durch seine authentische Grundlage und seine überzeugende Besetzung zu gefallen weiß.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Die blassen Farbwiedergabe lässt das Bild in einem leicht klassischen Look erscheinen. Der Kontrast zeigt sich dabei sehr hell und die Schärfe präsentiert sich ausgezeichnet klar. Leicht körnige Auflösung und der Schwarzwert sind hingegen nur solide.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Schlechte und matte Synchronstimmen und wenig Atmosphäre sind nicht so überzeugend. Doch der Sound ist deswegen nicht unbedingt frontlastig ausgefallen, eher im Gegenteil und doch nicht wirklich toll. Dafür überzeugt der doch insgesamt saubere Klang.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Das zusätzliche Bonusmaterial ist hingegen völlig enttäuschend.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —-
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 27. Juni 2019.