


Wer ist das Biest? fragt sich die 27-jährige Moll. Die junge Frau, die ein behütetes Mittelklasseleben auf der reichen Insel Jersey führt, oder der Einzelgänger Pascal, in den sich Moll verliebt? Der mysteriöse Außenseiter könnte für sie der Ausweg aus der Überfürsorglichkeit ihrer Familie sein, an der Moll langsam zu ersticken droht. Aber kann sie Pascal trauen? Auf Jersey geht ein Serienmörder um, und Pascal wird schnell zum Hauptverdächtigen. Hinter der wunderschönen und gleichzeitig unberechenbar rauen Fassade der Kanalinsel schlummern dunkle Geheimnisse, die nicht nur Molls Liebe zu Pascal in Gefahr bringen, sondern auch an Molls Unschuld zweifeln lassen.
Originaltitel: Beast
Regie: Michael Pearce.
Drehbuch: Michael Pearce.
Darsteller: Jessie Buckley, Geraldine James, Johnny Flynn, Olwen Fouéré, Shannon Tarbet, Trystan Gravelle, Hattie Gotobed, Charley Palmer Rothwell, Emily Taaffe, Tim Woodward.
Genre: Krimi / Drama / Mystery / Thriller / Romantik
Land: UK
FSK: 6 Jahre.
Laufzeit: 107 Minuten.
Bildformat: 2.39:1 / 16:9 Widescreen (1080/24fps).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Trailer, Trailershow.
Vertrieb: MFA+ Cinema / AL!VE AG
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Beast gehört zu den Psycho-Thrillern, die bewusst mit den Erwartungen der Zuschauer spielen. Gerade wenn man glaubt zu wissen, wohin sich die Geschichte entwickeln wird, schlägt der Film eine andere Richtung ein und zwingt einen immer wieder dazu, die eigenen Einschätzungen zu hinterfragen.
Die zentrale Frage lautet dabei permanent: Wer ist hier eigentlich wirklich das Biest? Genau darin liegt die große Stärke des Films. Statt auf einfache Klischees oder klare Schuldverteilungen zu setzen, bewegt sich die Geschichte ständig in moralischen Grauzonen.
Besonders erfrischend wirkt, dass der Film eben nicht den üblichen Genreweg einschlägt. Dadurch entsteht eine ganz eigene Spannung, die weniger auf Schockmomente setzt, sondern vielmehr auf Unsicherheit und psychologischen Druck.
Gleichzeitig funktioniert „Beast“ auch hervorragend als Drama. Immer wieder ertappt man sich dabei, Verständnis für die Figuren und ihre Entscheidungen zu entwickeln — selbst dann, wenn diese zunehmend fragwürdig werden. Gerade diese emotionale Nähe macht viele Situationen so unangenehm intensiv.
Der Film spielt geschickt mit der Vorstellung, dass möglicherweise in jedem Menschen etwas Dunkles steckt. Genau dieser Gedanke verleiht der Geschichte ihre beängstigende Wirkung und sorgt dafür, dass vieles lange nachhallt.
Hinzu kommen eine starke Atmosphäre, überzeugende schauspielerische Leistungen und eine Inszenierung, die ihre Spannung nie künstlich erzwingen muss. „Beast“ ist dadurch ein clever geschriebener, psychologisch dichter Thriller, der deutlich mehr unter die Haut geht als viele lautere Genrevertreter.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Ein leicht dunkle abgestimmter Kontrast, dazu eine natürliche Farbwiedergabe und saubere Details bei der Auflösung und bei der klaren Schärfe. Der Schwarzwert hingegen punktet nicht durchgehend gut.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Auch die räumliche Atmosphäre erklingt natürlich, doch überwiegend dominieren hier die dynamisch abgestimmten Dialoge. Sauber und passen!
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Was geht ab? Außer den Trailer zum Film gibt es kein weiteres Bonusmaterial.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4260456580631
VÖ-Kauf: 25. Oktober 2019.