


Sieben Geschichten zwischen Realität und Fantasie, inszeniert von Studenten der University of California in Los Angeles, in Zusammenarbeit mit James Franco, der auch eine der Hauptrollen spielt. Es geht um Liebe und Verlust, Familie und Erinnerungen, Drogen und Tod.
A Walk In Winter
Guests
Almost Not Beautiful
Miss Famous
Lacunae
Smoke
The Heyday of the Insensitive Bastards
Originaltitel: The Heyday of the Insensitive Bastards
Regie: Mark Columbus, Lauren Hoekstra, Sarah Kruchowski, Ryan Moody, Simon Savelyev, Vanita Shastry, Shadae Lamar Smith, Jeremy David White, Jonathan King.
Drehbuch: Roxanne Beck, Robert Boswell, Neville Kiser, Marissa Matteo, Mona Nahm, Jessica Nikkel, Nicole Riegel, Teresa Sullivan, Jacqueline Vleck.
Darsteller: Rico Rodriguez, Matthew Modine, James Franco, Abigail Spencer, Kate Mara, Amber Tamblyn, Kristen Wiig, Tony Cox, Jimmy Kimmel, Jim Parrack, Natalie Portman, Keir Gilchrist, Thomas Mann, Bo Mitchell, Jacob Loeb.
Genre: Komödie / Drama
Land: USA
FSK: 12 Jahre.
Laufzeit: 97 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 5.1
Untertitel: keine.
Extras: Trailershow.
Vertrieb: OneGate Media GmbH
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Schon der Titel lässt vermuten, dass hier nicht unbedingt die großen Gefühle und tiefschürfenden Lebensweisheiten auf den Zuschauer warten. The Heyday of the Insensitive Bastards versammelt mehrere Kurzgeschichten, die trotz ihrer unterschiedlichen Regisseure erstaunlich geschlossen wirken. Gerade das ist eine der auffälligsten Stärken dieses ungewöhnlichen Episodenfilms. Mark Columbus, Lauren Hoekstra, Sarah Kruchowski, Ryan Moody, Simon Savelyev, Vanita Shastry, Shadae Lamar Smith, Jeremy David White und Jonathan King teilen sich die Regiearbeit – und trotzdem entsteht kaum der Eindruck, dass hier neun verschiedene Handschriften aufeinanderprallen. Bildsprache und Dialoge wirken so stimmig, dass man beinahe glauben könnte, ein einziger Regisseur hätte sämtliche Episoden gedreht und geschrieben. Besonders die Übergänge fügen sich erstaunlich nahtlos ineinander und lassen den Film wesentlich geschlossener erscheinen, als es die Vielzahl der Verantwortlichen zunächst vermuten lässt. Dabei ist The Heyday of the Insensitive Bastards kein aufwendig produziertes Werk und auch erzählerisch bleibt vieles eher an der Oberfläche. Die einzelnen Geschichten besitzen nicht unbedingt die Tiefe, die man aus einem Episodenfilm dieser Art erwarten könnte. Vieles wird angerissen, kurz betrachtet und anschließend wieder losgelassen. Das kann durchaus etwas unbefriedigend wirken, passt aber gleichzeitig zu einem Film, der sich offenbar gar nicht erst größer machen möchte, als er ist.
Was dagegen sofort auffällt, ist die Besetzung. Hier wurde ausgesprochen prominent aufgefahren, und die zahlreichen bekannten Gesichter verleihen selbst den kleineren Geschichten eine gewisse Aufmerksamkeit. Die Darsteller schaffen es, den einzelnen Episoden Leben einzuhauchen, auch wenn nicht jede Geschichte genügend Substanz besitzt, um lange nachzuwirken. Gerade die erstaunlich einheitliche Umsetzung macht den Film deshalb interessant. Trotz der vielen unterschiedlichen Regisseure wirkt The Heyday of the Insensitive Bastards nicht wie ein zusammengewürfeltes Sammelsurium, sondern erstaunlich geschlossen. Das ist vielleicht sogar die größte Leistung dieses kleinen Episodenfilms.
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Bildbewertung: 3 von 5 Fernsehern.
Körnungen und leichte Unschärfen sind gegeben, doch sind diese als Stilmittel zu betrachten. Auch die ernüchternde Farbwiedergabe trägt dazu bei. Der Kontrast ist viel zu grell ausgefallen.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Der Sound ist auf die Dialoge zugeschnitten aber ist dennoch ohne wirkliche Dynamik. Ansonsten erklingen einfach nur sauber.
Bonusbewertung: 0 von 5 Sternen.
Extras sucht man zum Film leider vergebens.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4052912973497
VÖ-Kauf: 29. November 2019.
www.onegate.de