


Wie schon in „Unbreakable – Unzerbrechlich“ übernimmt Bruce Willis („Death Wish“) die Rolle des David Dunn – Samuel L. Jackson („The Hateful 8“) kehrt als Elijah Price, auch bekannt unter seinem Pseudonym Mr. Glass, zurück. Aus „Split“ erwecken James McAvoy („X-Men-Reihe“) als der mit multiplen Perso¨nlichkeiten ausgestattete Kevin Wendell Crumb und Anna Taylor-Joy („The Witch“) als Casey Cooke, der einzigen Person, die eine Begegnung mit dem Biest jemals überlebt hat, wieder zum Leben.
„Split“ war noch lange nicht das Ende. In GLASS verfolgt David Dunn (Bruce Willis) jeden einzelnen Schritt von Crumbs (James McAvoy) übermenschlichen Wesen – dem Biest. Dabei drohen die Zusammenstöße von Gejagtem und Jäger immer weiter zu eskalieren. Gleichzeitig scheint aus dem Verborgenen heraus Elijah Price (Samuel L. Jackson) die Fäden des grausamen Spektakels in der Hand zu halten. Zudem verbirgt er Geheimnisse, die Dunn und Crumb zum Verhängnis werden könnten…
Originaltitel: Glass
Regie: M. Night Shyamalan (Signs – Zeichen, The Village).
Drehbuch: M. Night Shyamalan (The Visit, Sixth Sense).
Darsteller: James McAvoy (ES 2), Bruce Willis (Keine halben Sachen), Samuel L. Jackson (Snakes on a Plane), Anya Taylor-Joy (The Witch), Sarah Paulson (American Horror Story), Spencer Treat Clark (Mystic River), Charlayne Woodard (Hexenjagd).
Genre: Thriller / Drama / Sci-Fi / Mystery
Land: USA
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 130 Minuten.
Bildformat: 2.39:1 / 16:9 Widescreen (1920x1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch, Italienisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch, englisch, italienisch.
Extras: Alternativer Anfang, Zusätzliche Szenen, Featurettes zu Figuren & Stunts & Regie & & Effekten & Storyboards und mehr.
Vertrieb: Buena Vista Home Entertainment, Inc.
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Es gibt Fortsetzungen, die offene Fragen beantworten. Und es gibt Fortsetzungen, die neue Fragen aufwerfen – leider oft die falschen. Genau das ist bei Glass der Fall. Für M. Night Shyamalan war dieser Film zweifellos ein Herzensprojekt. Schließlich schließt er eine Geschichte ab, die bereits mit Unbreakable begann und nach dem überraschenden Erfolg von Split endlich fortgeführt werden konnte. Umso größer ist die Enttäuschung darüber, wie wenig aus diesem vielversprechenden Aufeinandertreffen gemacht wird.
Während Unbreakable einst als ungewöhnlicher Geheimtipp galt und Split mit seiner cleveren Inszenierung und starken Figuren überraschte, wirkt Glass erstaunlich unausgegoren. Gerade bei den Charakteren, die eigentlich das Fundament dieser Trilogie bilden, scheint das Drehbuch oft nicht zu wissen, was es mit ihnen anfangen möchte. Besonders erstaunlich ist das bei Elijah Price. Immerhin trägt der Film seinen Namen, doch ausgerechnet seine Figur bleibt erneut unterentwickelt. Seine außergewöhnliche Intelligenz, seine Motivation und seine Bedeutung für die gesamte Geschichte werden eher vorausgesetzt als wirklich erzählt. Stattdessen richtet sich der Fokus erneut stark auf Kevin Wendell Crumb, was vor allem daran liegen dürfte, dass James McAvoy seine vielen Persönlichkeiten erneut mit beeindruckender Hingabe verkörpert. Tatsächlich ist er der große Lichtblick eines Films, der ansonsten erstaunlich wenig aus seinen Möglichkeiten macht.
Hinzu kommen zahlreiche erzählerische Ungereimtheiten, fragwürdige Entscheidungen und ein Drehbuch, das immer wieder Logik zugunsten vermeintlicher Überraschungen opfert. Die Atmosphäre bleibt deutlich hinter den Vorgängern zurück, viele Nebenfiguren wirken blass und selbst die großen Enthüllungen entfalten kaum Wirkung. Besonders das Finale hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack. Es wirkt konstruiert, unstimmig und passt nur schwer zu dem, was die Reihe zuvor aufgebaut hatte. So bleibt am Ende das Gefühl, dass hier nicht die Geschichte ihren verdienten Abschluss gefunden hat, sondern eine außergewöhnliche Trilogie unnötig klein beendet wurde. Glass besitzt einzelne starke Momente und einen brillanten James McAvoy, doch gemessen an den Erwartungen und am Potenzial seiner Vorgänger ist diese finale Scherbe leider erstaunlich stumpf geraten.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Bildtechnisch sieht alles mehr zufrieden stellend aus. Hervorragende Details, eine glasklare Schärfe, ein ausreichend heller Kontrast, eine natürliche Farbwiedergabe und ein satter Schwarzwert können sehr überzeugen.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Immerhin kann der Sound mit Atmosphäre glänzen, die räumliche Akustik ist ausgezeichnet, die Dialoge klar und dynamisch und der sehr dezent gehaltene Score fügt sich nicht zu aufdringlich ein.
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Bonusbewertung: 3 von 5 Sternen.
Standardextras mit soliden Informationen und Einblicken. Statt eines alternativen Anfangs wäre ein alternatives Ende wünschenswerter gewesen.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —-
Wendecover: Nein! Ist nicht vorhanden.
EAN: 8717418545253
VÖ-Kauf: 23. Mai 2019.