


Das Grand-Slam-Turnier in London gilt als eines der größten Sportereignisse weltweit. Packend erzählt „Borg/McEnroe“ die wahre Geschichte der beiden Tennislegenden Björn Borg und John McEnroe, die sich 1980 auf dem prestigeträchtigen Rasen ein bis heute unvergessenes und als eines der besten Spiele aller Zeiten geltendes Match lieferten.
1980: Die Wimbledon Championships, das traditionsreichste Tennisturnier der Welt, stehen vor der Tür. Für Björn Borg, den besten Tennisspieler der Welt, sollen sie ein Triumphzug werden: Er kann zum fünften Mal den Titel holen. Jedoch hat seine lange, schon im Kindesalter begonnene Karriere Spuren hinterlassen. Obwohl er erst 24 Jahre alt ist, fühlt Borg sich erschöpft und ausgebrannt, leidet unter Ängsten. Davon ist John McEnroe noch weit entfernt. Der 20-jährige aufstrebende Tennis-Star will Borg vom Thron stürzen und ist fest entschlossen, Wimbledon zu gewinnen. Doch ebenso wie Borg fühlt er sich mehr und mehr wie in einem Käfig gefangen.
In der Öffentlichkeit sorgt McEnroes aufbrausendes Temperament immer wieder für Schlagzeilen und die Medien stilisieren den Zweikampf – der coole Borg gegen den verzogenen McEnroe – gezielt hoch. Nach und nach erkennen die beiden, dass ausgerechnet der größte Rivale der einzige sein könnte, der versteht, was der andere durchmach…
Originaltitel: Borg McEnroe
Regie: Janus Metz.
Drehbuch: Ronnie Sandahl.
Darsteller: Sverrir Gudnason (Flugparken), Shia LaBeouf (American Honey), Stellan Skarsgård (Mamma Mia!), Tuva Novotny (Eat Pray Love), Robert Emms, Scott Arthur Jackson Gann, Leo Borg, Marcus Mossberg, David Bamber.
Genre: Biografie / Drama / Sport
Land: Schweden / Dänemark / Finnland
FSK: 0 Jahre.
Laufzeit: 107 Minuten.
Bildformat: 2.35:1 / 16:9 Widescreen (1080p/24).
Sprachen: Deutsch, Englisch, Schwedisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Interview, Featurette, verschiedene Trailer und Teaser, Trailershow.
Vertrieb: Universum Film GmbH / Ascot Elite Home Entertainment
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Filmbewertung: 4 ½ von 5 Filmklappen.
Borg vs McEnroe ist weit mehr als ein klassisches Sportdrama. Der Film nutzt den berühmten Wettstreit zwischen Björn Borg und John McEnroe, um eine vielschichtige Geschichte über Ehrgeiz, Druck und die menschliche Seite des Spitzensports zu erzählen. Bereits die ersten Minuten beeindrucken durch ihre authentische Gestaltung. Kulissen, Kostüme und Atmosphäre wurden mit großer Sorgfalt umgesetzt und versetzen den Zuschauer unmittelbar in die Tenniswelt der späten 1970er- und frühen 1980er-Jahre. Der Film wirkt in seiner Ausstattung bemerkenswert glaubwürdig und fängt den Zeitgeist hervorragend ein.
Besonders gelungen ist jedoch die Art, wie die beiden Hauptfiguren dargestellt werden. Statt sich ausschließlich auf die sportliche Rivalität zu konzentrieren, blickt die Geschichte tief in die Persönlichkeiten der beiden Ausnahmesportler hinein. Das eigentliche Duell findet oft nicht auf dem Tennisplatz statt, sondern in ihren Köpfen. Dabei zeigt der Film eindrucksvoll, wie unterschiedlich beide Männer mit Erwartungen, Erfolgsdruck und ihren eigenen Unsicherheiten umgehen. Gerade diese psychologische Ebene macht die Handlung so fesselnd. Die berühmten Matches werden dadurch nicht nur zu sportlichen Wettbewerben, sondern zu emotionalen und persönlichen Prüfungen.
Erst gegen Ende rückt stärker in den Vordergrund, dass hinter der Rivalität auch gegenseitiger Respekt und letztlich eine besondere Verbindung zwischen den beiden Sportlern stand. Dadurch gewinnt die Geschichte zusätzlich an Tiefe und emotionaler Wirkung. Die Tennisszenen selbst sind hervorragend inszeniert und vermitteln die Intensität eines Spitzenduells, ohne dabei die Figuren aus den Augen zu verlieren. Spannung entsteht nicht allein durch die Frage nach dem Sieger, sondern vor allem durch die inneren Konflikte der Charaktere. „Borg / McEnroe“ zeigt auf eindrucksvolle Weise, dass Sportfilme nicht nur von Triumphen erzählen müssen. Es geht hier ebenso um Selbstzweifel, Erwartungen, Opfer und die Erkenntnis, dass Erfolg weit mehr bedeutet als das bloße Gewinnen. Ein atmosphärisch dichter, klug inszenierter und emotional packender Film über zwei Legenden ihres Sports.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Farben und Kontrast wurden stimmig angepasst. Ganz leichte Körnungen sind hin und wieder erkennbar. Die Schärfe ist mehr als glasklar und der Schwarzwert zeigt sich ordentlich kräftig.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Der Sound präsentiert sich nicht nur mit kräftigen Dialogen, sondern auch mit einem ansprechenden Raumklang. So bekommt man zum Beispiel bei Szenen in der Arena den Eindruck man befinde sich mittendrin.
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Bonusbewertung: 3 von 5 Sternen.
Ein Featurette mit einer Laufzeit von 60 Minuten ist nicht nur beachtlich sondern auch recht informativ und zeigt einige gute Einblicke. Zusätzlich gibt es noch ein kurzes Interview (ca. 6 Minuten, verschiedene Trailer zum Film und eine Begrüßung vor dem Hauptfilm.
Abspann: Nein. Da kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: Basierend auf einer wahre Geschichte.
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 190758005690
VÖ-Kauf: 23. Februar 2018
www.universumfilm.de/