


Die jungen Amerikaner Christy, Michelle und Will freuen sich auf einen entspannten Sommer unter der spanischen Sonne: In einem Ferienlager wollen sie als Betreuer einheimischen Kindern Englischunterricht geben. Doch schon bei ihrer Ankunft und der Einarbeitung durch den Campleiter Antonio kommen ihnen erste Zweifel. Das Camp entpuppt sich als heruntergekommenes Landhaus mitten im Nirgendwo und noch nicht einmal die Wasserversorgung funktioniert. Die merkwürdigen und aggressiven Bewohner eines Wohnwagens in unmittelbarer Nachbarschaft tragen auch nicht gerade zu mehr Wohlbefinden bei. Und sie haben sich nicht getäuscht: Noch bevor die ersten Kinder das Camp beziehen beginnt für die vier ein blutiger Horrortrip, aus dem es keinen Ausweg zu geben scheint. Niemand ist sicher nicht vor Fremden, nicht vor Freunden und nicht mal vor sich selbst…
Originaltitel: Summer Camp
Regie: Alberto Marini.
Drehbuch: Alberto Marini, Danielle Schleif.
Darsteller: Diego Boneta (Rock of Ages), Jocelin Donahue (The House of the Devil), Maiara Walsh (VANish), Andrés Velencoso (Ende), Àlex Monner, Xavier Capdet, Vivi Lepori.
Genre: Horror
Land: USA / Spanien
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 84 Minuten.
Bildformat: 1.78::1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 5.1
Untertitel: —
Vertrieb: OneGate Media GmbH
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Summer Camp beginnt mit einer Idee, die innerhalb des Zombie- und Infektionsgenres durchaus für Aufmerksamkeit sorgt. Die Vorstellung, dass die Betroffenen nicht dauerhaft verwandelt bleiben, sondern nur vorübergehend die Kontrolle verlieren, bietet eigentlich reichlich Potenzial für spannende Konflikte und psychologisches Spiel mit Schuld, Angst und Misstrauen. Leider schöpft der Film diese interessante Prämisse nur teilweise aus. Statt die Möglichkeiten konsequent weiterzuentwickeln, greift die Inszenierung schon bald auf bekannte Genremechanismen zurück. Hektisches Tempo, eine schmutzige Atmosphäre und zahlreiche schnelle Schnitte sollen für Spannung sorgen, ersetzen aber nicht die fehlende Originalität der Handlung.
Dabei hätte gerade die Grundidee deutlich mehr hergegeben. Die Frage, wie Menschen mit den Folgen ihrer Handlungen umgehen, nachdem sie wieder zu sich kommen, wird nur am Rande behandelt. Stattdessen konzentriert sich der Film sich zunehmend auf die bekannten Überlebensmuster des Genres. Auch die Handlung entwickelt sich leider recht vorhersehbar. Sowohl die Ursache der Ereignisse als auch viele spätere Entwicklungen lassen sich früh erahnen. Genrefans werden sich dabei mehrfach an Cabin Fever erinnert fühlen, ohne dass „Summer Camp“ dessen Intensität oder Eigenständigkeit erreicht.
Positiv hervorzuheben sind immerhin die bekannten Gesichter innerhalb der Besetzung. Die Darsteller holen aus ihren Rollen heraus, was das Drehbuch zulässt, und verleihen dem Film zumindest ein gewisses Maß an Glaubwürdigkeit. Dadurch bleibt das Geschehen trotz seiner Schwächen einigermaßen sehenswert. So bleibt „Camp – Tödliche Ferien“ letztlich ein Horrorfilm mit einer guten Ausgangsidee, die nie ihr volles Potenzial entfaltet. Die Atmosphäre stimmt, das Tempo ist hoch und die Besetzung solide, doch die vorhersehbare Handlung und die mangelnde Konsequenz bei der Nutzung seiner stärksten Idee verhindern, dass daraus mehr als durchschnittliche Genrekost wird. Für einen kurzweiligen Horrorabend durchaus brauchbar, aber mit deutlich mehr verschenkten Möglichkeiten als echten Überraschungen.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Auch wenn die Schärfe sehr klar erscheint, die Farben passend stimmig sind und der Schwarzwert sehr kräftig daher kommt, das Bild ist leider viel zu dunkel ausgefallen.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Viel Dynamik und noch mehr Dynamik. Wirkt leider oft zu viel des Guten, lieblos ohne Atmosphäre und daher ist der Film nochmals etwas spannungsarmer. Immerhin sehr sauber!
Bonusbewertung: 0 von 5 Sternen.
Keine Extras zum Film vorhanden.
Abspann: Nein. Da kommt nichts mehr
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4052912870628
VÖ-Kauf: 03. März 2018
www.onegate.de