


Die Schriftstellerin Jeanne (Sophie Marceau) leidet seit einem Autounfall in ihrer Kindheit an einer Teilamnesie. Ihre ersten acht Lebensjahre kennt sie nur aus Fotos und Erzählungen. Eines Tages bemerkt Jeanne beunruhigende Veränderungen: Vor ihren Augen verändert sich ihr Heim, ihre Familie und sogar sie selbst. Selbst in ihrem Spiegelbild sieht sie eine Fremde Frau (Monica Bellucci). Für ihr Umfeld hingegen ist alles wie immer. Ihre Familie führt die Ängste auf ihren derzeitigen Stress zurück. Doch dann findet Jeanne ein altes Familienfoto, das in Italien aufgenommen wurde. Sie reist dort hin, um dem Rätsel auf die Spur zu kommen und das Geheimnis ihrer wahren Identität zu lösen.
Originaltitel: Bull Durham
Regie: Marina de Van.
Drehbuch: Marina de Van.
Darsteller: Sophie Marceau (Braveheart), Monica Bellucci (Pakt der Wölfe), Andrea Di Stefano (Life of Pi), Thierry Neuvic, Brigitte Catillon, Sylvie Granotier, Augusto Zucchi.
Genre: Drama / Horror / Mystery / Thriller
Land: Frankreich / Italien / Luxenburg / Belgien
FSK: 12 Jahre.
Laufzeit: 110 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen (1920x1080p).
Sprachen: Deutsch, Französisch.
Tonsystem: Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 5.1
Untertitel: –
Extras: keine.
Vertrieb: OneGate Media GmbH.
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Don’t Look Back ist kein Film, der seinem Publikum einfache Antworten liefert. Stattdessen entwickelt sich ein psychologisches Verwirrspiel, das bewusst mit Wahrnehmungen, Erwartungen und Interpretationen spielt. Wer klare Strukturen und sofortige Erklärungen erwartet, dürfte sich zunächst schwer tun, denn der Film hinterlässt über weite Strecken mehr Fragen als Antworten. Genau darin liegt jedoch auch seine größte Stärke. Die Handlung fordert Aufmerksamkeit und Geduld, während sich die einzelnen Puzzleteile nur langsam zu einem größeren Ganzen zusammensetzen. Vieles wirkt zunächst rätselhaft oder widersprüchlich, gewinnt aber mit zunehmender Laufzeit immer mehr an Bedeutung. Besonders die beiden Hauptdarstellerinnen tragen den Film mit starken und überzeugenden Leistungen. Ihre Figuren verleihen der Geschichte die notwendige emotionale Tiefe und sorgen dafür, dass man trotz aller Verwirrung am Geschehen interessiert bleibt. Ohne ihre Präsenz und Ausstrahlung würde der Film deutlich an Wirkung verlieren.
Wer bereit ist, sich auf die ungewöhnliche Erzählweise einzulassen, wird dafür belohnt. Denn gerade das Finale gehört zu den stärksten Aspekten des Films. Viele zuvor verstreute Hinweise ergeben plötzlich Sinn und verleihen der Geschichte eine zusätzliche Ebene, die den gesamten Verlauf in einem neuen Licht erscheinen lässt. Als Psychothriller setzt der Film weniger auf klassische Spannung als vielmehr auf Verunsicherung und Atmosphäre. Das sorgt zwar gelegentlich für Momente der Orientierungslosigkeit, macht aber gleichzeitig einen großen Teil seines Reizes aus. Gerade Zuschauer, die Freude an Filmen haben, die zum Nachdenken anregen und Raum für eigene Interpretationen lassen, dürften hier auf ihre Kosten kommen. Sollte man sich während des Films also verloren oder verwirrt fühlen, lohnt es sich, nicht vorschnell aufzugeben. „Don’t Look Back – Schatten der Vergangenheit“ entfaltet seine Wirkung erst nach und nach und belohnt jene, die bereit sind, sich auf seine ungewöhnliche Erzählweise einzulassen. Ein anspruchsvoller Psychothriller mit starken Darstellerinnen und einem Finale, das lange nachwirkt.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Der Kontrast zeigt sich an einigen Stellen etwas zu dunkel. Die Schärfe ist ebenfalls nicht durchgehend optimal und es machen sich einige Kratzer breit.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Die Dialoge sind klar verständlich, doch weiteres hält sich extrem zurück. Hier wäre eine dynamische Atmosphäre wünschenswert gewesen. Fad!
Bonusbewertung: 0 von 5 Sternen.
Zusätzliches Bonusmaterial sucht man hier leider vergebens.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —-
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 26. April 2019.
www.onegate.de