

| Seitdem sie für den Mord an ihrer Familie verantwortlich gemacht wurde, sitzt Nica Pierce (Fiona Dourif) in einer psychiatrischen Anstalt für geisteskranke Straftäter. Nach ihrem vierjährigen Aufenthalt dort ist sie mittlerweile der Überzeugung, dass nicht die von einem Serienkiller besessene Puppe Chucky (Stimme im Original: Brad Dourif), sondern tatsächlich sie selbst ihre Verwandten umgebracht hat. Doch als ihr Psychiater in den Gruppensitzungen der Patienten eines Tages auf eine allzu vertraute Puppe als neues therapeutisches Mittel zurückgreift, nimmt in der Anstalt eine grausame Mordserie ihren Lauf. Nach und nach dämmert es Nica, dass sie vielleicht doch nicht verrückt ist. Derweil versucht Andy Barclay (Alex Vincent), der bereits in seiner Kindheit mit Chucky zu tun hatte, Nica zu Hilfe zu eilen. Allerdings muss er dafür erst an Chuckys Braut Tiffany (Jennifer Tilly) vorbei, die alles tun würde, um ihre große Liebe zu schützen. | |
| Originaltitel: | Cult of Chucky. |
| Regie: | Don Manchini (Chuckys Baby). |
| Drehbuch: | Don Manchini (Chucky – Die Mörderpuppe). |
| Darsteller: | Fiona Dourif (Safe), Jennifer Tilly (Bounce), Brad Dourif (Der Herr der Ringe), Alex Vincent (Chucky 2), Summers H. Howell, Michael Therriault, Grace Lynn Kung, Elisabeth Rosen, Zak Santiago, Ali Tataryn. |
| Genre: | Horror |
| Land: | U.S.A. |
| FSK: | 160 Jahre. |
| Laufzeit: | 91 Minuten. |
| Bildformat: | 1.78:1 / 16:9 Widescreen (1920x1080p) |
| Sprachen: | Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch. |
| Tonsystem: | DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1 |
| Untertitel: | Deutsch, Englisch, Niederländisch, Spanisch. |
| Extras: | Geschnittene Szenen, Im Wahnsinn von Cult of Chucky, Good Guy Gone Bad: Die Inkarnation Chuckys, Das Puppenhaus. |
| Vertrieb: | Universaal Pictures Germany GmbH |
| Filmbewertung: | Die berüchtigte Good-Guy-Puppe meldet sich zurück und versucht nach dem eher enttäuschenden Vorgänger wieder etwas mehr von jener Boshaftigkeit und dem schwarzen Humor zu entfalten, die die Reihe einst so beliebt gemacht haben. Cult of Chucky bewegt sich dabei spürbar näher an den klassischen Stärken der Reihe als sein direkter Vorgänger. Vor allem die Rückkehr einiger typischer Chucky-Momente sorgt dafür, dass sich Fans zumindest stellenweise wieder an die Glanzzeiten erinnert fühlen. Zwar sind die legendären Sprüche der Killerpuppe diesmal eher sparsam dosiert, doch wenn sie auftauchen, sorgen sie für die gewohnt bissige Unterhaltung. Auch bei den Mordszenen zeigt sich der Film etwas kreativer. Die Inszenierung bemüht sich, den Kills neue Ideen zu verleihen und nicht lediglich bekannte Muster zu wiederholen. Dadurch entstehen einige unterhaltsame Momente, die dem Film durchaus zugutekommen. Das größte Problem bleibt jedoch erneut die Geschichte. Die Handlung entwickelt sich recht vorhersehbar und bietet nur wenige echte Überraschungen. Viele Entwicklungen lassen sich früh erahnen, wodurch die Spannung über weite Strecken leidet. Genau hier zeigt sich auch eine Schwäche der modernen Chucky-Filme. Die einst so bedrohliche Puppe wirkt inzwischen deutlich weniger furchteinflößend. Ihr fehlt oftmals jener hinterhältige Biss, der die Figur früher so effektiv gemacht hat. Statt nervenaufreibender Spannung dominiert häufig eine gewisse Routine. Erfreulicherweise hebt sich das Finale deutlich vom restlichen Verlauf ab. Wie schon beim Vorgänger gelingt es dem Film gerade in seinen letzten Minuten, einige interessante Wendungen und Überraschungen einzubauen. Hier wird das Potenzial der Reihe endlich wieder sichtbar und sorgt dafür, dass man neugierig auf die weitere Entwicklung bleibt. Darstellerisch und atmosphärisch präsentiert sich der Film solide, ohne dabei besondere Akzente zu setzen. Vieles wirkt funktional und auf eingefleischte Fans zugeschnitten, die ohnehin wissen, worauf sie sich bei einem Chucky-Abenteuer einlassen. Letztlich ist „Cult of Chucky“ keine Rückkehr zur absoluten Höchstform, aber ein Schritt in die richtige Richtung. Die Killerpuppe zeigt wieder etwas mehr Persönlichkeit, die Morde sind kreativer und das Ende liefert genau jene Überraschungen, die man sich über den gesamten Film hinweg gewünscht hätte. Kein Highlight der Reihe, aber ein deutlich unterhaltsameres Spielzeug als man nach dem Vorgänger erwarten durfte. Fans werden mit Chucky sicherlich wieder ihren mörderischen Spaß haben. |
| Bildbewertung: | Hier gibt es nichts dran auszusetzen. Gestochen klare Bilder, tolle Farben und ein kräftiger Schwarzwert. |
| Tonqualität: | Ein sehr dynamischer Ton mit einer sauberen und stimmigen Klangatmosphäre. |
| Bonusbewertung: | Für Fans sehr interessant! |
| Zusätzliche Info: | Teil 7 der Reihe. |
| Abspann: | Ja! Nach dem Abspann kommt noch eine wichtige Szene. Ein Wiedersehen mit einer alten Bekannten aus Teil 2. |
| Wendecover: | Ja. |
| VÖ-Kauf: | 09. November 2017 |
| EAN: | – |
| Weitere Infos: | www.universal-pictures.de |
| Easter Eggs: | Keine. |