


Die Internationale Raumstation dient heute als Geheimgefängnis für Terroristen. Als diese die Kontrolle über die Station erlangen, planen sie, die Station aus dem All auf Moskau stürzen zu lassen. Nur ein Shuttle-Pilot und ein junger Arzt können sie noch stoppen – bis sich zu allem Überfluss auch noch ein heimtückischer CIA-Agent (Scott Adkins) einmischt, der seine ganz eigenen Pläne verfolgt…
Originaltitel: Incoming
Regie: Eric Zaragoza.
Drehbuch: Jorge Saralegui.
Darsteller: Scott Adkins (Pay Day), Aaron McCusker (Fortitude), Michelle Lehane, Vahidin Prelic, Lukas Loughran, Alaa Safi, Milan Kovacevic, Arkie Reece, Vladimir Aleksic, Milan Jovanovic Strongman.
Genre: Action / Sci-Fi / Thriller
Land: Serbien / USA
FSK: 18 Jahre.
Laufzeit: 89 Minuten.
Bildformat: 2.39:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Trailer, Bildergalerie, Behind the Scenes-Fotos.
Vertrieb: Black Hill Pictures / WVG Medien GmbH
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Filmbewertung: 2 von 5 Filmklappen.
Manchmal genügt bereits ein Blick auf das Cover, um gewisse Erwartungen zu wecken. Bei Incoming verspricht die Verpackung eine temporeiche Mischung aus Science-Fiction und Action, zumal mit Scott Adkins ein Darsteller an Bord ist, der normalerweise für handfeste Unterhaltung und spektakuläre Kampfszenen steht. Umso größer fällt die Enttäuschung aus, wenn der Film dieses Versprechen kaum einlösen kann.
Schon die technische Umsetzung hinterlässt einen durchwachsenen Eindruck. Gerade im Science-Fiction-Bereich wären überzeugende Effekte wichtig gewesen, doch hier zeigt sich schnell, dass die Produktion ihre Grenzen hat. Vieles wirkt billig oder unfertig, wodurch die ohnehin wenig packende Geschichte zusätzlich an Wirkung verliert.
Noch schwerer wiegt allerdings das Drehbuch. Spannung will sich kaum einstellen, obwohl die Grundidee eigentlich genügend Möglichkeiten für ein unterhaltsames Weltraumabenteuer bieten würde. Stattdessen reiht der Film eine Szene an die nächste, ohne jemals echte Dynamik zu entwickeln. Die Dialoge gehören dabei zu den größten Schwachpunkten. Oft wirken sie unbeholfen oder unfreiwillig komisch und verhindern, dass man wirklich mit den Figuren mitfiebert.
Selbst Scott Adkins kann daran wenig ändern. Seine Präsenz, die sonst viele durchschnittliche Produktionen aufwertet, bleibt diesmal überraschend blass. Er wirkt stellenweise lustlos und fast so, als wäre er selbst nicht ganz überzeugt von dem Material, das ihm zur Verfügung steht. Gerade für seine Fans dürfte das besonders enttäuschend sein.
Dabei besitzt der Film durchaus einen positiven Aspekt: Die eigentliche Grundidee ist gar nicht verkehrt. Hinter dem Projekt steckt ein Konzept, aus dem man mit einem stärkeren Drehbuch, besseren Effekten und mehr Konsequenz durchaus etwas Interessantes hätte machen können. Genau deshalb wirkt das Ergebnis umso frustrierender.
So bleibt Incoming leider ein Science-Fiction-Actionfilm, der seine Möglichkeiten weitgehend ungenutzt lässt. Eine nette Idee, die in einer langweiligen Inszenierung, schwachen Dialogen und enttäuschender Spannung versandet. Für eingefleischte Scott-Adkins-Fans dürfte das wohl eine seiner unerquicklichsten Stationen sein.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Schärfe, Kontrast, Farben und Schwarzwert sind allesamt hervorragend, die Effekte im Film werden dadurch aber auch nicht besser sondern eher im Gegenteil man erkennt genau wie schlecht und teils unscharf Sie gemacht sind.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Die Dialoge sind klar verständlich aber kommen frontlastig daher, der Rest erklingt zwar dynamisch aber überschlägt sich oft bei den Soundeffekten. Auch diese sind nicht gerade räumlich ausgefallen. Zusätzlich stört die schlechte Akustik der schlechten Synchronstimmen.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Fotos, Fotos und noch mehr Fotos. Begeisterung gibt also auch hier nicht.
Abspann: Nein! Da kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 25. Mai 2018.
www.blackhillpictures.de