


Ex-Eishockey-Profi Matt Shade (Jason Priestley) arbeitet mittlerweile als Talent Scout. Als sein Hoffnungsträger einem Sabotage-Akt zum Opfer fällt, versucht Matt mithilfe der toughen Privatdetektivin Angie Everett (Cindy Sampson) den Täter zu überführen. Obwohl bereits beim ersten Zusammentreffen der beiden die Fetzen fliegen, raufen sie sich zusammen und stürzen sich in ihren Fall – Adrenalinrausch inklusive!
Bereits auf dem Eis hat Matt gelernt, sich durchzusetzen, in Menschen hineinzuschauen und ihr Handeln vorherzusehen – Fähigkeiten, an die er jetzt anknüpfen kann. Angie hat die Agentur ihres Vaters nach dessen Tod übernommen und setzt alles daran, sein Vermächtnis zu bewahren. Sie liebt es, Strategien zu entwickeln und Pläne zu schmieden. Matt hingegen verlässt sich eher auf sein Bauchgefühl. Mit ihren komplett unterschiedlichen Herangehensweisen geraten Angie und Matt bei ihren Ermittlungen als ungleiche „Partners in Crime“ immer wieder aneinander. Doch ihnen wird klar, dass sie viel voneinander lernen können. Und so gelingt es beiden, Everett Investigations zu einer Privatdetektei zu machen, mit der man rechnen muss.
Mit packenden Kriminalfällen und zwei starken Hauptfiguren wie Feuer und Wasser, liefert Private Eyes einen smarten Mix aus mitreißendem Humor, herrlich scharfzüngigen Wortgefechten und nervenzerreißender Spannung.
Originaltitel: Private Eyes – Season 1
Regie: James Genn, Kelly Makin, Robert Lieberman.
Drehbuch: Kim Morrison, Tim Kilby, Gare Joyce, Shelly Eriksen.
Darsteller: Jason Priestley (Das Auge), Cindy Sampson (Supernatural), Barry Flatman (Saw 3), Jordyn Negri (A Fish Story), Ennis Esmer (Dark Matter), Samantha Wan.
Genre: Krimi / Drama / Comedy / Serie
Land: Kanada
FSK: 12 Jahre.
Laufzeit: 439 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen (1920x1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: 4-teilige Webisode, 4 Featurettes.
Vertrieb: Edel Germany GmbH
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Serienbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Der Krimiserienmarkt ist mittlerweile nahezu unüberschaubar. Mordfälle, Ermittler und Verschwörungen gehören längst zum festen Fernsehprogramm, doch vieles folgt inzwischen denselben Mustern. Private Eyes schlägt erfreulicherweise einen anderen Ton an und bringt genau den frischen Wind mit, der dem Genre zuletzt häufiger gefehlt hat. Anstatt sich ausschließlich auf spektakuläre Fälle zu verlassen, setzt die Serie vor allem auf Charme, Humor und ihre beiden Hauptfiguren. Jason Priestley und sein Spielpartner harmonieren vom ersten Moment an hervorragend miteinander. Ihre lockeren Wortgefechte, die clever geschriebenen Dialoge und die spürbare Chemie tragen die Serie mühelos über jede Episode hinweg. Keine Szene wirkt erzwungen, vielmehr entsteht das Gefühl, zwei Figuren zuzusehen, die sich mit jeder Folge glaubwürdiger ergänzen.
Besonders sympathisch ist der klassische Stil der Serie. Private Eyes erinnert mit seiner leichten, unbeschwerten Erzählweise an die Krimiformate der 1980er-Jahre, ohne dabei altmodisch zu wirken. Selbst die etwas überzeichneten Situationen besitzen eine angenehme Natürlichkeit und fügen sich überraschend harmonisch in das Gesamtbild ein. Die eigentlichen Kriminalfälle stehen zwar im Mittelpunkt, erreichen jedoch selten außergewöhnliche Spannung. Das ist allerdings kaum ein Problem, denn die Serie interessiert sich viel stärker für ihre Figuren und deren zwischenmenschliche Beziehungen. Menschlichkeit, Mitgefühl und ein feiner, charmant dosierter Humor verleihen den Episoden genau jene Wärme, die viele moderne Krimiserien vermissen lassen. Private Eyes – Season 1 überzeugt weniger durch spektakuläre Ermittlungen als durch seine liebenswerten Charaktere und seinen lockeren Ton. Eine Krimiserie, die mit Charme statt Härte punktet und gerade deshalb so viel Freude bereitet. Eine sehr gelungene erste Staffel.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Einen wirklichen HD-Genuss liefern die Discs leider nicht. Dennoch können Schärfe, Details und Kontrast zufrieden stellend überzeugen.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Hier stechen besonders die dynamischen Dialoge hervor. Insgesamt erklingt alles sehr sauber aber nicht sonderlich spektakulär. Fernsehniveau und nicht mehr!
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Bonusbewertung: 2 von 5 Sternen.
4 Web-Episoden und 4 kurzweilige Featurettes. Kann man durchaus als ausreichend betrachten.
Abspann: Nein! Es handelt sich um eine Serie, da kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: Bisher gibt es drei Staffeln und eine Webserie.
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 17. August 2018.
www.edel.com