


Ein Campingtrip mitten im Paradies wird zu einem wahrgewordenen Alptraum… Adam und seine Frau Gwyn wandern durch die Wälder Australiens. Ein Trip, um wieder zueinander zu finden. In der Nacht stellen sie erschrocken fest, dass eine Schlange in ihr Zelt gekrochen ist. Jede Bewegung könnte nun ihre letzte sein, denn ein Biss des giftigen Tieres endet tödlich. Sie haben nur eine einzige Dosis des lebensrettenden Gegenmittels bei sich. Wehrlos und gefangen in ihrem Zelt sind die beiden völlig auf sich allein gestellt. In dieser ausweglosen Situation stößt Adam zufällig auf Nachrichten von Gwyns Affäre…
Originaltitel: Serpent
Regie: Amanda Evans.
Drehbuch: Amanda Evans.
Darsteller: Tom Ainsley (The Royals), Sarah Dumont (Don Jon).
Genre: Thriller / Drama
Land: South Africa / USA
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 86 Minuten.
Bildformat: 2.40:1 / 16:9 Widescreen (1920x1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Behind the Scenes, Trailershow.
Vertrieb: Tiberius Film GmbH
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Manchmal entstehen Filme aus einer simplen Idee und einem begrenzten Budget. Bei Serpent erfährt man sogar im begleitenden Making-of, dass die Produktion eher als kleines Nebenprojekt gedacht war. Genau das spürt man dem Film auch an. Einerseits besitzt er einen gewissen Charme und einige interessante Ansätze, andererseits offenbaren sich schnell die Grenzen des Konzepts. Die Grundidee ist dabei durchaus reizvoll. Ein Paar, gefangen in einer lebensgefährlichen Situation, dazu eine ständige Bedrohung durch eine Schlange – daraus hätte sich ein äußerst intensiver Survival-Thriller entwickeln können. Die Ausgangslage erzeugt zunächst Neugier und verspricht psychologischen Druck ebenso wie körperliche Gefahr. Das Problem liegt jedoch weniger bei der Schlange als bei den menschlichen Figuren. Die Beziehungskonflikte stehen über weite Strecken stärker im Mittelpunkt als die eigentliche Bedrohung. Dabei verhalten sich die beiden Hauptcharaktere häufig so, dass eher Frustration als Mitgefühl entsteht. Viele ihrer Entscheidungen wirken unnötig kompliziert oder schwer nachvollziehbar, wodurch die Spannung immer wieder ausgebremst wird.
Hinzu kommt, dass sich der Film zunehmend in seiner Beziehungsdynamik verliert. Stellenweise erinnert das Ganze beinahe an eine moderne Variante von Adam und Eva in Extremsituation, wobei Schuld, Versuchung und Bestrafung immer stärker in den Vordergrund rücken. Diese Symbolik mag durchaus beabsichtigt sein, wirkt jedoch nicht immer überzeugend umgesetzt. Auch das Ende dürfte nicht jeden Zuschauer zufriedenstellen. Einige Entwicklungen erscheinen überzogen und lassen den Film letztlich weniger glaubwürdig wirken, als es die interessante Ausgangssituation eigentlich verdient hätte. Positiv hervorzuheben bleibt dagegen die technische Seite. Gerade die Regie und die Kameraführung verleihen dem Film eine deutlich höhere Qualität, als man bei einer vergleichsweise kleinen Produktion erwarten würde. Die beengte Situation wird visuell wirkungsvoll eingefangen und erzeugt immer wieder eine spürbare Atmosphäre. Nicht ohne Grund wurde die Arbeit hinter der Kamera mehrfach ausgezeichnet. So bleibt „Don’t Move – Halt still!“ ein Film mit einer interessanten Grundidee und einigen bemerkenswerten technischen Qualitäten. Die Geschichte selbst verliert sich jedoch zu oft in Beziehungsdrama und fragwürdigen Entscheidungen ihrer Figuren. Wer sich für ungewöhnliche Thriller mit kleinem Budget interessiert, kann durchaus einen Blick riskieren. Die größte Stärke des Films liegt letztlich weniger in seiner Handlung als vielmehr darin, wie sie inszeniert wurde.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Solide Details mit eine doch sehr überzeugend klaren Schärfe. Die Farben wirken natürlich, der Schwarzwert zeigt sich etwas schwach aber der Kontrast ist gut.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Überwiegend spielt die Geschichte in einem geschlossenen Zelt, da spielen dann hauptsächlich die Dialoge eine große Rolle und diese erklingen recht dynamisch. Doch bei Szenen außerhalb des Zeltes können auch einige wenige Naturgeräusche punkten.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Das 14-Minuten-Behind the Scenes Extra liefert kurze Einblicke hinter den Kulissen aber wurden leider mit Interviews und sehr vielen Szenenausschnitten aus den Film überladen.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4041658192996
VÖ-Kauf: 06. September 2018.
https://www.tiberiusfilm.de