


Ein Survival Actioner ohne Atempause. Rick und Anna stranden auf einer einsamen Insel. Doch es scheint, als hätten sie Glück im Unglück. Aber sie geraten an Ex-KGB-Agenten Zaroff und seine brutalen Handlanger. Sie machen Rick und Anna ein trügerisches Angebot und ein tödliches Spiel ums nackte Überleben beginnt.
Originaltitel: The Most Dangerous Game – Never Leave Alive
Regie: Steven LaMorte.
Drehbuch: J. Amanda Sabater.
Darsteller: John Hennigan (Boone the Bounty Hunter), Michelle Taylor (Dark Amazon), Jospeh Gatt (Dumbo 2018), Eric Etebari (Der Mandant), Alistair McKenzie, J. Michael Evans, Jim Pacitti, Jenilee Reyes, Kelly Montgomery.
Genre: Action / Abenteuer
Land: USA
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 90 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen (1080p/24).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Trailer, Trailershow.
Vertrieb: Tiberius Film GmbH
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Filmbewertung: 2 von 5 Filmklappen.
Schon der Beginn lässt erahnen, dass hier einiges schiefgelaufen ist. Statt den Überlebenskampf mit Spannung und einer bedrohlichen Atmosphäre aufzubauen, verliert sich The Most Dangerous Game – Never Leave Alive zunächst in überflüssigen Dialogen. Danach folgen einige ziemlich billig wirkende Explosionen, bevor die Geschichte schließlich im Wald landet und sich dort zunehmend in einer orientierungslosen Mischung aus Action und Verfolgungsjagd verliert. Von der großen Menschenjagd, die dieser Stoff eigentlich verspricht, bleibt dabei erstaunlich wenig übrig. Dabei sind die Voraussetzungen eigentlich alles andere als schlecht. Mit dem Kultroman und dem bekannten Klassikerfilm steht ein Stoff dahinter, der das Thema der Jagd auf Menschen bereits auf eindrucksvolle Weise geprägt hat. Für die Action durfte zudem Surviving the Game mit Rutger Hauer als Inspiration dienen. Solche Vorbilder können einer Neuinterpretation durchaus neue Impulse geben. Nur muss daraus eben auch etwas Eigenständiges entstehen. Genau das gelingt hier leider kaum.
Der Film wirkt vielmehr wie eine Ansammlung von Versatzstücken, bei denen nie wirklich das Gefühl entsteht, dass die Macher wissen, wie sie das vorhandene Potenzial nutzen möchten. Die Explosionen bleiben überschaubar, die Action im Wald entwickelt weder die notwendige Wucht noch eine besondere Dynamik und auch die Inszenierung findet kaum Bilder, die länger im Gedächtnis bleiben. Gerade bei einem Film, dessen Cover einen spektakulären Actionthriller verspricht, ist die Diskrepanz zwischen Erwartung und tatsächlichem Inhalt ziemlich deutlich. Auch die Geschichte selbst macht es dem Film nicht leichter. Vieles entwickelt sich so, wie man es bereits erwartet, Überraschungen bleiben weitgehend aus und die bekannten Elemente werden nicht so neu miteinander verbunden, dass daraus eine eigene Spannung entstehen könnte. Kultroman, Klassiker und filmische Vorbilder sind also durchaus vorhanden, doch ausgerechnet aus diesen Zutaten wird erstaunlich wenig herausgeholt. So bleibt von der angekündigten spektakulären Jagd letztlich nur ein ziemlich zahmer Actionfilm übrig. The Most Dangerous Game – Never Leave Alive hätte mit seinem Ausgangsmaterial und seinen Vorbildern wesentlich mehr anfangen können, bleibt aber weit hinter den Erwartungen zurück. Für Actionfans ist das deshalb eher ein laues Lüftchen als ein Film, der tatsächlich für ordentlich Bewegung sorgt.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Kontrast und die Farbwiedergabe sind mehr hervorragend, auch mit den Details darf man zufrieden sein, weniger überzeugend ist da der schwache Schwarzwert.
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Tonqualität: 3 von 5 Soundboxen.
Klare dynamische und doch fade Dialoge, die Actionszenen sind ebenfalls sehr dynamisch aber bieten keine Soundfeinheiten. Spannung braucht man deswegen hier auch nicht erwarten.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Nur der Trailer zum Film. Mager!
Abspann: Nein! Da kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: Ist das Remake des Klassikers „The Most Dangerous Game – Genie des Bösen“, legendär da es das Set vom „King Kong“ Klassiker nutzte.
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4041658191661
VÖ-Kauf: 02. August 2018.
www.tiberiusfilm.de