


Der neu eröffnete Diner von Fuad und seiner Familie in Paris läuft nicht. Eines Nachts erscheint ihm bei seinem Nachtjob im Museum die Göttin Ishtar und verlangt ein Opfer in Form von Menschenfleisch. Ab sofort wird in Fuad Ramses American Diner wird eine neue Spezialität serviert: Burger aus Menschenfleisch! Das geheimnisvolle Gericht schlägt ein wie eine Bombe. Doch Göttin Ishtar verlangt noch mehr Opfer…
Originaltitel: Blood Feast
Regie: Marcel Walz.
Drehbuch: Philip Lilienschwarz.
Darsteller: Robert Rusler (Nightmare 2), Caroline Williams (Der Grinch), Sophie Monk (Date Movie), Sadie Katz, Roland Freitag, Wilfried Capet, Liliana Nova, Max Evans.
Genre: Horror
Land: USA / Deutschland
FSK: 18 Jahre.
Laufzeit: 96 Minuten.
Bildformat: 2.40:1 / 16:9 Widescreen (1080p/24).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Trailer, Trailershow.
Vertrieb: Tiberius Film GmbH
Filmbewertung: 1 von 5 Filmklappen.
Blood Feast nimmt die ohnehin schon provokante Vorlage von Herschell Gordon Lewis und treibt deren extreme Inhalte noch deutlich weiter auf die Spitze. Während das Original aus den 1960er-Jahren trotz seiner drastischen Effekte einen gewissen naiven Charme besaß und sich dadurch seinen Kultstatus als Trash-Klassiker erarbeitete, setzt das Remake fast ausschließlich auf möglichst schockierende Bilder.
Die Gewaltdarstellungen fallen dabei wesentlich expliziter und kompromissloser aus. Viele Szenen wirken weniger wie klassischer Horror, sondern vielmehr wie eine Aneinanderreihung möglichst widerwärtiger und grotesker Einfälle. Dadurch entsteht zwar ein hoher Ekelfaktor, echter Grusel oder Spannung bleiben jedoch weitgehend auf der Strecke.
Problematisch sind zudem die schauspielerischen Leistungen. Ein Großteil der Darsteller wirkt überfordert oder schlicht fehlbesetzt, wodurch viele Szenen unfreiwillig komisch erscheinen. Die ohnehin dünne Handlung verliert dadurch zusätzlich an Wirkung. Auch die Figuren bleiben überwiegend blass und dienen meist nur als Mittel zum Zweck, um die nächste Splatter-Sequenz einzuleiten. Eine emotionale Bindung zu den Charakteren entsteht praktisch nie. Selbst die prominente Beteiligung von Liliana Nova kann daran nichts ändern. Ihr Auftritt gehört eher zu den weiteren Schwachpunkten einer Produktion, die insgesamt nur selten überzeugen kann.
So bleibt „Blood Feast“ letztlich ein Film für ein sehr spezielles Publikum. Wer ausschließlich an möglichst drastischen Splattereffekten interessiert ist, dürfte hier fündig werden. Wer hingegen auf Spannung, Atmosphäre, glaubwürdige Figuren oder schauspielerische Qualität hofft, wird vermutlich enttäuscht zurückbleiben. Das Original mag roh und primitiv gewesen sein – das Remake ist vor allem laut, übertrieben und erstaunlich unerquicklich.
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Bildbewertung: 3 von 5 Fernsehern.
Der Film wurde viel zu dunkel gedreht und das wird von der Bildqualität so auch unterstrichen. Dennoch leider nie zu dunkel denn einige Szenen möchte man echt nicht sehen, vor allem auch nicht den ein oder anderen Darsteller. Schärfe und Schwarzwert sind solide.
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Tonqualität: 3 von 5 Soundboxen.
Schreckliche Synchronstimmen in dümmlichen Dialogen, da mag man nicht hinhören, selbst die Sterbeszenen oder auch Tötungsszenen sind nicht zu ertragen. Immerhin sauber!
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Bonusbewertung: 2 von 5 Sternen.
Immerhin ganz ansehnlich sind die Extras, Kinopremiere und Making of zum Film sind kurzweilig ganz nett-
Abspann: Nein! Da kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: Zum Original gab es noch eine Fortsetzung.
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4041658193085
VÖ-Kauf: 02. August 2018.
www.tiberiusfilm.de