


Mike Chandler (Nicolas Cage) gehört zu den guten Cops und steht kurz davon, seinen wohlverdienten Ruhestand zu genießen. Mit seinem Partner und Schwiegersohn Steve MacAvoy (Dwayne Cameron) ist er auf einer seiner letzten Routinefahrten unterwegs. Im Schlepptau haben sie den 15-jährigen Kenny (Michael Rainey Jr.), den das Gericht wegen einer Gewalttat zu einer Mitfahrt verdonnert hat. Doch plötzlich wendet sich das Schicksal und die die drei werden in einen brutalen Banküberfall mit schwerbewaffneten Männern verwickelt.
Originaltitel: 211
Regie: York Alec Shackleton.
Drehbuch: John Rebus, York Alec Shackleton.
Darsteller: Nicolas Cage (8MM), Sophie Skelton (Day oft he Dead: Bloodline), Cory Hardrict (Warm Bodies), Michael Rainey Jr. (Der Butler), Dwayne Cameron (The Tribe), Weston Cage Coppola (Joe), Ori Pfeffer (Hacksaw Ridge), Mark Basnight (The Hurricane Heist), Amanda Cerny (The Deleted).
Genre: Action / Thriller / Drama
Land: USA
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 87 Minuten.
Bildformat: 1.85:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Interviews, Trailer.
Vertrieb: EuroVideo Medien GmbH
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
In den letzten Jahren schien Nicolas Cage filmisch oft irgendwo zwischen Trash, Experiment und völliger Überdrehtheit verloren gegangen zu sein. Umso überraschender wirkt 211 – Cops Under Fire, denn der Actionthriller präsentiert Cage tatsächlich wieder deutlich näher an seiner früheren Stärke.
Die Geschichte selbst bleibt zwar relativ simpel aufgebaut, doch genau das funktioniert hier erstaunlich gut. Der Film konzentriert sich klar auf seine Action, die Belagerungssituation und den permanenten Druck unter Beschuss. Gerade dadurch entsteht eine durchgehend solide Spannung, die den Film angenehm kurzweilig macht.
Besonders die Feuergefechte und die Actionsequenzen wurden handwerklich ordentlich umgesetzt. Die Inszenierung wirkt direkt, rau und ausreichend intensiv, ohne sich in völlig übertriebener Effektspielerei zu verlieren. Dadurch bleibt 211 angenehm bodenständig und konzentriert sich auf schnörkellose Thrillerunterhaltung.
Auch Nicolas Cage funktioniert hier überraschend gut. Zwar gibt es einige Momente, in denen seine Darstellung wieder leicht ins unfreiwillig Komische kippt — besonders im Mittelteil, wenn seine Wut etwas seltsam und überzogen wirkt — doch insgesamt bleibt seine Performance deutlich kontrollierter als in vielen anderen Produktionen dieser Phase seiner Karriere.
Etwas schwächer fallen dagegen die Dialoge aus. Manche Gespräche wirken unnötig künstlich oder leicht unbeholfen geschrieben, was den ansonsten recht soliden Eindruck gelegentlich etwas ausbremst. Trotzdem schafft es der Film, seine Spannung weitgehend aufrechtzuerhalten.
Atmosphärisch erinnert 211 – Cops Under Fire dabei angenehm an klassische B-Actionthriller früherer Jahre — direkt, unkompliziert und ohne unnötigen Ballast. Kein großer Meilenstein des Genres, aber definitiv deutlich besser als viele andere vergleichbare Produktionen.
Ein überraschend solider Actionthriller mit spannenden Feuergefechten und einem wieder überzeugenderen Nicolas Cage. 211 – Cops Under Fire punktet mit direkter Inszenierung und ordentlicher Spannung, auch wenn Dialoge und manche Cage-Momente etwas unfreiwillig komisch wirken.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Ein heller Kontrast, dezent gehaltene Farbwiedergabe und eine gestochen klare Schärfe. Da gibt es kaum etwas dran auszusetzen.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Hier wird ordentlich geballert, doch im dynamischen Kugelregen bleiben die Dialoge immer klar verständlich. Ausreichend sauber abgestimmt!
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Interviews und Trailer sind leider nicht sehr überzeugend.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —-
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 23. Oktober 2018.