


Die 22-jährige Jeanette macht gerade ihre ersten Schritte ins Leben. Ihr Ferienjob führt sie in die Idylle der Tiroler Bergwelt, wo sie als Französischlehrerin für die drei Geschwister Leon, Melissa und Lissy engagiert wurde. Die drei Teenager lassen Jeanette von Anfang an spüren, dass sie mit den Urlaubsplänen ihres Vaters nicht einverstanden sind. Doch der Widerstand ihrer Schüler ist nicht das einzige Problem, das Jeanette quält. Zehn Jahre zuvor wurden ihre Eltern vor ihren Augen auf grausame Weise umgebracht, ein Erlebnis, von dem sie sich auch während der langen Zeit in einer psychiatrischen Anstalt nicht richtig erholt hat.
Originaltitel: Flashback – Mörderische Ferien
Regie: Michael Karen.
Drehbuch: Jimmy Sangster, Natalie Scharf.
Darsteller: Valerie Niehaus (Verbotene Liebe), Xaver Hutter (Mozart), Alexandra Neldel (Bang Boom Bang), Simone Hanselmann (Free Rainer), Erich Schleyer (Die rote Zora), Katja Woywood (SOKO Leipzig), Elke Sommer (Der Preis).
Genre: Horror / Thriller
Land: Deutschland
FSK: 18 Jahre.
Laufzeit: 95 Minuten.
Bildformat: 2.35:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 5.1
Untertitel: deutsch für Hörgeschädigte.
Extras: Featurette, Interviews, Szenen vom Set, Trailer.
Vertrieb: Concorde Home Entertainment
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Flashback – Mörderische Ferien entstand in einer Zeit, in der zahlreiche Horrorfilme versuchten, an den Erfolg moderner Slasher-Klassiker anzuknüpfen. Auch hier sind die Einflüsse von Werken wie Scream unverkennbar und prägen den Film von Anfang bis Ende. Aus heutiger Sicht wirkt vieles allerdings deutlich stärker nach Trash als vermutlich ursprünglich beabsichtigt war. Das liegt vor allem an den schauspielerischen Leistungen, die oftmals recht hölzern ausfallen und den Figuren nur selten echte Glaubwürdigkeit verleihen. Gerade die damals bekannten Soap-Darsteller stoßen hier sichtbar an ihre Grenzen. Dennoch besitzt der Film einen gewissen Reiz. Nicht unbedingt, weil er besonders gelungen wäre, sondern weil deutsche Slasherfilme nach wie vor eine Seltenheit darstellen. Schon allein deshalb nimmt „Flashback – Mörderische Ferien“ innerhalb des heimischen Genrekinos eine interessante Sonderrolle ein.
Leider leidet die Geschichte unter einem gravierenden Problem: ihrer Vorhersehbarkeit. Viele Entwicklungen zeichnen sich früh ab und nehmen dem Film einen Großteil seiner möglichen Spannung. Gerade ein Slasher lebt davon, sein Publikum zu überraschen oder zumindest geschickt auf falsche Fährten zu locken. Hier gelingt das nur selten. Auch die Inszenierung bleibt insgesamt eher konventionell und orientiert sich stark an bekannten Vorbildern, ohne dabei eine wirklich eigene Handschrift zu entwickeln. Dadurch entsteht oft das Gefühl, bereits alles irgendwo besser gesehen zu haben. Positiv hervorzuheben sind immerhin die handgemachten Bluteffekte. Das künstliche Blut wirkt auch heute noch erfreulich ordentlich und sorgt zumindest dafür, dass die Mordszenen ihren gewünschten Effekt nicht völlig verfehlen. So bleibt „Flashback – Mörderische Ferien“ letztlich ein Film, der mehr von seinem Seltenheitswert als von seinen Qualitäten lebt. Als deutscher Slasher besitzt er durchaus einen gewissen Kultfaktor, auch wenn er handwerklich und erzählerisch deutlich hinter seinen internationalen Vorbildern zurückbleibt. Kein großer Horrorfilm, aber ein interessantes Stück deutsches Genrekino, das trotz seiner Schwächen einen Blick wert ist – allein schon, weil es solche Filme hierzulande viel zu selten gibt.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Trotz des Alters wirkt das Bild so dermaßen frisch als könne man glauben der Film wäre in der heutigen Zeit gedreht. Ein heller Kontrast, kräftige Farben und auch ein kräftiger Schwarzwert. Tolle Details! Lediglich einige kleine Kratzer so fein als wären es Körnungen, lassen darauf schließen dass der Film dann doch nicht so auf dem neusten Stand ist.
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Tonqualität: 3 von 5 Soundboxen.
Beim Ton sieht es da schlechter aus. Die Dialoge stehen hier eindeutig im Vordergrund und alles erklingt irgendwie recht frontlastig. Aber alles sehr dynamisch!
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Bonusbewertung: 2 von 5 Sternen.
Durchaus nettes Standardmaterial mit sehr kurzen Laufzeiten.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —-
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 23. Oktober 2018.
https://www.concorde-movie-lounge.de/