


Im 15. Jahrhundert wendet sich der transsilvanische Prinz Vlad II, Graf von Dracul, nach dem grausamen Verlust seiner angebeteten Frau Elisabeta, voller Zorn von der Kirche ab. In seiner unbändigen Trauer tötet er einen Priester, verflucht Gott – und wird zum ewigen Leben verdammt. Er wird zu Dracula. Als bluttrinkender Vampir muss er fortan durch die Jahrhunderte irren. Dracula ist von der finsteren Hoffnung besessen, irgendwann mit seiner großen Liebe wiedervereint zu sein. 400 Jahre später scheint er sie in Paris gefunden zu haben, in Gestalt der verführerischen Mina.
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> Originaltitel: Dracula: A Love Tale
> Regie: Luc Besson.
> Drehbuch: Luc Besson, Bram Stoker.
> Darsteller: Caleb Landry Jones, Christoph Waltz, Zoe Bleu, Guillaume de Tonquédec, Matilda De Angelis, Ewens Abid, David Shields, Bertrand-Xavier Corbi, Raphael Luce.
> Genre: Fantasy / Horror / Liebesfilm
> Land: Frankreich
> FSK: 16 Jahren.
> Laufzeit: 129 Minuten.
> Bildformat: 2.39:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
> Sprachen: Deutsch, Englisch.
> Tonformat: Dolby Atmos, Dolby TrueHD 7.1
> Untertitel: deutsch, deutsch für Hörgeschädigte
> Extras: Featurettes, Interviews, Trailer, Trailershow.
> Vertrieb: © LEONINE
> Filmbewertung: 3 von 5 Clapperboards.
Nach etlichen Dracula-Verfilmungen in den letzten Jahren und Eggers‘ neuem Nosferatu kommt nun vom europäischen Festland eine einigermaßen neue Sicht auf den altbekannten Mythos des Grafen Dracula. Luc Besson, der schon immer für eine gewisse Form der Extravaganz aber durchaus Tiefgang bekannt war, kommt nun daher und inszeniert „Dracula – Die Auferstehen“ (Dracula: A Love Tale“ als eben das, was im Originaltitel vorgegeben wird. Eine Liebesgeschichte. Mehr aus der Sicht Draculas als jedes der anderen altbekannten Protagonist*innen, erleben wir hautnah die Suche des Grafen nach seiner Liebe, die ihm in einem Spiel des Schicksals genommen wurde. WIe er sich nach ihr verzehrt und wie er seine Macht nutzt, die Wiedergeburt seiner Liebe zu finden und erneut zu erobern.
Diese Romeo und Julia-esque Liebesgeschichte ist anfangs verpackt in ein recht opulentes, wenn auch unter seinem limitierten Budget leidendes Fantasy-Epos, das sich daraufhin in ein interessantes und eigenartiges Period-Piece des 19. Jhs. verwandelt. Operette Bilder, große und starke Emotionen und eine gewisse Exzentrik schmücken den Film aus und machen ihn bemerkenswerter, als es bei einer weiteren Dracula-Adaption sein sollte. Auch wenn sich in Teilen an anderen bekannten Stoffen bedient wird und Set, Kostümbild und Aspirationen des Regisseurs nicht ganz auf einen harmonischen Nenner kommen, ebenso wie die tonalen Sprünge, lohnt es sich durchaus sich auf diesen melancholischen und ehrlichen Film einzulassen. Ganz besonders durch die Performances von Caleb Landry Jones (Dracula) und Zoë Bleu (Mina), weiß der Film in seiner emotionalen Verstrickung zu fesseln. Eine Matilda De Angelis, die eher spielt wie in einem billigen B-Movie aber mit einer faszinierenden Versessenheit, dass es gar nicht so sehr überzogen wirkt und Christoph Waltz als Priester, der für das „Gute“ steht, werden in dem Film leider etwas vergeudet bzw. nicht angemessen inszeniert. Auch sehen die Effekte aus wie aus einer wirklich guten Fernsehserie, aber im Kino merkt man schnell, dass die Bilder nicht wirklich authentisch eingefangen werden können. Auch bei Rüstungen und der generellen Ausstattung kommt immer wieder das Gefühl von „Budgetbegrenzung“ hinzu. Für mich, als Mensch, der B-Movies durchaus liebt und Effekten ihre Glaubwürdigkeit gerne Verzeiht, solange sie nicht out-of-place wirken, machte das überhaupt nichts aus, aber es ist eine Erwähnung wert.
> Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Passend zur eleganten Inszenierung des Films präsentiert sich auch das Bild angenehm hochglanzpoliert. Die visuelle Umsetzung unterstreicht den soften Stil hervorragend: glasklare Schärfe, natürliche Farben und ein erwartungsgemäß heller Kontrast sorgen für ein stimmiges, sehr gepflegtes Gesamtbild.
> Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Akustisch greift hier alles sauber ineinander. Jeder Klang fügt sich harmonisch ins Gesamtgefüge, die Dynamik ist gut dosiert und die Abmischung insgesamt sehr sauber und ausgewogen.
> Bonusbewertung: 3 von 5 Sternen.
Das Bonusmaterial fällt eher knapp aus. Sämtliche Extras bewegen sich um die Zwei-Minuten-Marke und bieten lediglich kurze, oberflächliche Einblicke.
> Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
> Zusätzliche Infos: —
> Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
> EAN: 4061229460910
> VÖ-Kauf: 13.02.2026