


Im Jahre 1750, in einer kleinen Stadt irgendwo im spanischen Navarra, fällt Schwester Águeda, die Mutter Oberin des örtlichen Nonnenklosters, während einer Messe in religiöse Ekstase und weint blutige Tränen vor einer ergriffenen Menschenmenge. Kurz darauf verschlägt es zwei junge Novizinnen hinter die heiligen Mauern dieses Ortes – und während Lucía schnell von der charismatischen Klostervorsteherin fasziniert ist, rebelliert alles in Ana María gegen die Düsternis des Konvents. Die Ankunft der beiden Mädchen bringt schon bald das fragile Gleichgewicht der klösterlichen Gemeinschaft ins Wanken, denn hinter der bedrückenden täglichen Routine aus Glauben, Sühne und Erlösung lauert schon lange eine finstere Macht, die auf ihre Befreiung hofft…
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> Originaltitel: El Convento.
> Regie: Ágel Manuel Chivite, Luis Galindo.
> Drehbuch: Ágel Manuel Chivite, Luis Galindo, Jesús Córdoba Acarreta.
> Darsteller: Ana Álvarez, María Mercado, Nahia Bergasa, Mentxu Vicente, Alfonsina Carrocio, Vanesa Baldonado, Alessandra Borgia, Blanca Aguilera.
> Genre: Thriller / Horror / Fantasy
> Land: Spanien / Italien / Uruguay
> FSK: 16 Jahren.
> Laufzeit: 100 Minuten.
> Bildformat: 2.35:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
> Sprachen: Deutsch, Spanisch.
> Tonformat: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
> Untertitel: deutsch.
> Extras: Trailer, Trailershow.
> Vertrieb: © Meteor Film GmbH
> Filmbewertung: 3 von 5 Clapperboards.
Ein Film, der sich ganz dem langsamen, schleichenden Unbehagen verschreibt. Der Konvent: Im Namen des Teufels führt zurück in das Jahr 1750 und entfaltet dort eine düstere Klosterwelt, in der sich Glaube, Zweifel und das Übernatürliche unheilvoll vermischen.
Statt auf laute Schocks setzt der Film auf psychologischen Horror. Die Atmosphäre ist dicht, getragen von religiöser Symbolik und einer permanenten Bedrohung, die eher spürbar als sichtbar ist. Gerade darin erinnert er an klassische spanische Genrefilme, die weniger durch Handlung als durch Stimmung wirken.
Und diese Stimmung ist zweifellos die große Stärke. Die Bilder wirken schwer, fast erdrückend, und das Setting entfaltet eine beklemmende Intensität, die sich langsam entfaltet.
Doch genau hier liegt auch die Schwäche. Über weite Strecken passiert – nüchtern betrachtet – sehr wenig. Die Handlung tritt auf der Stelle, Spannungsmomente sind rar gesät, und der Film verliert sich immer wieder in seinem eigenen Tempo.
Wer jedoch bereit ist, sich auf diese Ruhe einzulassen, wird mit einzelnen, durchaus wirkungsvollen Momenten belohnt. Es sind keine lauten Höhepunkte, sondern leise, eindringliche Szenen, die nachwirken.
So bleibt El Convento ein Film, der nicht jedem gefallen wird. Erwartet man klassische Spannung, wird man enttäuscht. Geht man jedoch ohne große Erwartungen hinein, kann dieser stille, atmosphärische Horror überraschend unter die Haut gehen.
> Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Der bewusst dunkel gehaltene Kontrast und eine leichte Körnung unterstützen die gewünschte Stimmung sehr wirkungsvoll. Die Schärfe bleibt dabei klar, auch wenn der Schwarzwert insgesamt etwas zu schwach ausfällt.
> Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Die Tonspur bietet eine ordentliche Dynamik und präsentiert sich insgesamt sauber. Durch die weniger gelungene Synchronisation wirkt der Klang jedoch stellenweise etwas unbeholfen und verliert dadurch an Atmosphäre.
> Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Das Bonusmaterial fällt äußerst knapp aus, es bleibt letztlich nur beim Trailer zum Film. Amen!
> Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
> Zusätzliche Infos: —
> Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
> EAN: 4042564256437
> VÖ-Kauf: 30.04.2026