

Tommy McCoy, ein ehemaliger Ermittler, wird nach Jahren der Ruhe in einen neuen Mordfall verwickelt. Was zunächst wie ein gewöhnlicher Fall scheint, entwickelt sich schnell zu einem Albtraum, als er entdeckt, dass der Mord mit seiner eigenen Familiengeschichte und dunklen Geheimnissen aus der Vergangenheit verknüpft ist. In einem gefährlichen Spiel aus Lügen, Verrat und Rache muss Tommy nicht nur gegen die Täter kämpfen, sondern auch gegen seine eigenen inneren Dämonen, um die Gerechtigkeit zu finden, die ihm und den Opfern zusteht.
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> Originaltitel: Wrongful Death: Bloodlines
> Regie: Vjekoslav Katusin.
> Drehbuch: Vjekoslav Katusin, Miroslav Trcak.
> Darsteller: Chris Moss, Bai Ling, Silvia Spross, Michael Paré, Vjekoslav Katusin., Massi Furlan, Eric Roberts, Costas Mandylor, Robert Miano, Morad Azzaaoui, Tom Sizemore, Alessio Medas.
> Genre: Krimi / Horror / Mystery / Thriller
> Land: Deutschland / USA / Italien / Kroatien
> FSK: 18 Jahren.
> Laufzeit: 115 Minuten.
> Bildformat: 2.39:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
> Sprachen: Deutsch, Englisch.
> Tonformat: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
> Untertitel: deutsch.
> Extras: Aachener Zeitung Podcast, Bildergalerie, Trailer.
> Vertrieb: © Edel Distribution / Spirit Media
> Filmbewertung: 2,5 von 5 Clapperboards.
Wrongful Death 2: Bloodlines setzt zwar direkt an den Vorgänger an, verliert aber sofort jede Orientierung. Was folgt, ist ein wirres Konstrukt aus unzusammenhängenden Ideen, das weder erzählerisch noch inszenatorisch funktioniert.
Die Atmosphäre blitzt vereinzelt auf, verpufft jedoch im selben Moment wieder, weil das Drehbuch schlichtweg katastrophal ist. Die Story ist nicht nur verwirrend, sondern wirkt, als hätte man sie nie wirklich zu Ende gedacht. Dialoge sind schwach, künstlich und oft unfreiwillig komisch.
Auch schauspielerisch bleibt vieles hinter den Möglichkeiten zurück. Während Bai Ling zwar sichtbar Einsatz zeigt, ihre Darstellung jedoch irritiert, gelingt es Chris Moss als Einzigem, zumindest solide Akzente zu setzen.
Noch gravierender ist die völlige Orientierungslosigkeit im Genre. Der Film taumelt zwischen Krimi, Mystery, Fantasy und Horror hin und her, ohne jemals einen klaren Ton zu finden. Nichts greift ineinander, nichts wirkt durchdacht.
Hinzu kommt, dass zentrale Themen des Vorgängers weitgehend ignoriert werden. Zwar vermeidet der Film dadurch Wiederholungen, erzeugt aber gleichzeitig neue Unklarheiten, die das Gesamtbild weiter verwässern.
So bleibt ein Werk, dem es an Spannung und packenden Momenten mangelt – und das trotz einzelner atmosphärischer Ansätze nie wirklich zu sich selbst findet.
> Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Das Bild überzeugt mit einem satten Schwarzwert und einer hervorragend klaren Schärfe. In Kombination mit einem gut abgestimmten Kontrast und feinen Details entsteht ein insgesamt sehr stimmiger und sauberer Bildeindruck.
> Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Der Sound präsentiert sich ausreichend dynamisch und durchweg sauber. Dialoge sind klar verständlich, jedoch bleibt die Klangkulisse insgesamt eher zurückhaltend und schafft nur wenig Atmosphäre.
> Bonusbewertung: 3 von 5 Sternen.
Das Bonusmaterial bietet mit einem über einstündigen Videopodcast der Aachener Zeitung zur Premiere in Alsdorf einen interessanten Einblick, bleibt darüber hinaus jedoch überschaubar.
> Abspann: Während und nach dem Abspann werden zusätzliche Szenen eingeblendet, die sowohl auf eine mögliche Fortsetzung hindeuten als auch einen bewusst offenen, leicht verwirrenden Eindruck hinterlassen – als hätte man die Geschichte noch nicht ganz zu Ende erzählt.
> Zusätzliche Infos: —
> Wendecover: Nein! Ist nicht vorhanden.
> EAN: 4250148724634
> VÖ-Kauf: 27.03.2026