


Brandon MacGregor (Shawn Ashmore) kennt Krieg und Tod nur zu gut. So ist das Leben mit dem ehemaligen Elite Soldaten für die Familie und besonders für seine Verlobte Mia (Tiffany Brouwer) nicht immer ganz einfach.
Als Mia plötzlich verschwindet und sich die Gerüchte verdichten, dass sie in die Fänge eines üblen Menschenhändlerrings geraten ist, zögert Brandon keine Sekunde. Er trommelt seine beiden ebenfalls kampferfahrenen Brüder zusammen und beschließt, auf eigene Faust Mia aus der Hand der Entführer zu befreien.
Hilfreiche Unterstützung erfahren die Männer von dem knallharten und unbestechlichen Cop James Avery (Bruce Willis), der den Kopf der Verbrecherbande schon seit langem schnappen will, dies aber aufgrund von Gesetzeslücken nicht konnte. Gemeinsam mit Avery starten die Brüder zu einem erbarmungslosen und blutigen Rachefeldzug.
Originaltitel: Acts of Violence
Regie: Brett Donowho.
Drehbuch: Nicolas Aaron Mezzanatto.
Darsteller: Bruce Willis (Death Wish), Cole Hauser (Confusion), Shawn Ashmore (Ruinen), Asthon Holmes (The Divide), Melissa Bolona (The Hurricane Heist), Sean Brosnan (My Father Die), Sophia Bush (The Hitcher), Mike Epps (Sparkle).
Genre: Action / Krimi / Thriller
Land: Kanada
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 93 Minuten.
Bildformat: 2.40:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD 5.1, DTS-HD 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Making of, Trailer, Trailershow.
Vertrieb: LEONINE / Constantin Film / Highlight
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Acts of Violence präsentiert sich zunächst als starbesetzter Action-Thriller, braucht allerdings eine ganze Weile, bis er wirklich in Fahrt kommt. Der Aufbau der Geschichte wirkt über längere Strecken recht schleppend und verliert sich etwas zu sehr in bekannten Genre-Mustern.
Gerade deshalb entsteht zunächst kaum echte Spannung. Die Handlung bleibt lange vorhersehbar und bietet nur wenig, das wirklich originell oder überraschend wirkt. Viele Elemente hat man in ähnlicher Form bereits deutlich packender gesehen.
Erst gegen Ende zieht der Film spürbar an und liefert dann immerhin solide Home-Invasion- und Balleraction, die handwerklich durchaus ordentlich umgesetzt wurde. Genau dort zeigt der Film kurzzeitig, welches Potenzial eigentlich in ihm gesteckt hätte.
Die große Enttäuschung bleibt allerdings die Nutzung von Bruce Willis. Das Cover verspricht ihn in explosiver Bestform, tatsächlich wirkt seine Rolle jedoch eher nebensächlich. Wirklich viel zu tun bekommt er nicht, weshalb seine Präsenz letztlich kaum über einen bekannten Namen zur Vermarktung hinausgeht.
Dabei hätte gerade die Besetzung insgesamt durchaus mehr hergegeben. Viele Szenen wirken so, als hätte man aus der Grundidee mit etwas mehr Konsequenz und Dynamik deutlich mehr Spannung erzeugen können.
Auch emotional bleibt der Film eher distanziert. Die Figuren entwickeln kaum Tiefe und die Geschichte verlässt sich zu stark auf bekannte Thriller-Mechanismen, ohne ihnen wirklich neue Impulse zu geben. So bleibt Acts of Violence letztlich ein durchschnittlicher Action-Thriller, der zwar gegen Ende solide Unterhaltung liefert, insgesamt jedoch deutlich hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt.
Ein durchschnittlicher Thriller mit ordentlicher Action im Finale, der jedoch unter seiner schleppenden Erzählweise und fehlenden Originalität leidet. Acts of Violence hätte mit seiner Besetzung und Grundidee deutlich mehr Potenzial gehabt, nutzt dieses jedoch nur selten wirklich aus.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Bei Nachtszenen hätte der Kontrast etwas heller ausfallen können. Doch ansonsten sind die klare Schärfe der kräftige Schwarzwert und die ordentlichen Details sehr überzeugend.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Jede Menge Dynamik, hier kann man wirklich von Explosiv sprechen. Dabei bleiben die Dialoge durchgehend klar verständlich und insgesamt erklingt alles mehr als sauber.
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Bonusbewertung: 2 von 5 Sternen.
Ein Standard-Making-of und der Trailer zum Film. Mau!
Abspann: Nein. Da kommt nichts mehr!
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4011976341185
VÖ-Kauf: 03.05.2018
www.constantin-film.de/