


Als Prinz Philip um Auroras Hand anhält, wird die Beziehung zwsichen Maleficent und Aurora auf eine harte Probe gestellt. Die Hochzeit, die das Königreich Ulstead mit dem Reich der Moore vereinen soll, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass der alte Groll zwischen den Menschen und den Feen nicht vergessen ist. Mit dem plötzlichen Auftauchen einer neuen, unheimlichen Macht, finden sich Maleficent und Aurora auf verschiedenen Seiten eines Konflikts wieder.
Originaltitel: Maleficent: Mistress of Evil
Regie: Joachim Rønning.
Drehbuch: Linda Woolverton, Micah Fitzerman-Blue.
Darsteller: Angelina Jolie (Salt), Elle Fanning (Super 8), Michelle Pfeiffer (Ich bin Sam), Harris Dickinson (Beach Rats), Sam Riley (Control), Chiwetel Ejiofor (2012), Ed Skrein (Deadpool), Robert Lindsay (Wimbledon), David Gyasi (Auslöschung), Juno Temple (Horns), Imelda Staunton (Vera Drake), Lesley Manville (Der seidene Faden), Jenn Murray (Brooklyn).
Genre: Abenteuer / Action / Familie / Fantasy
Land: USA / UK
FSK: 12 Jahre.
Laufzeit: 118 Minuten.
Bildformat: 2.39:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch, Italienisch, Polnisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 7.1, Dolby Digital Plus 7.1, Dolby Digital 5.1
Untertitel: deutsch, englisch für Hörgeschädigte, italienisch, polnisch, griechisch.
Extras: Pannen vom Dreh, Featurettes, Erweiterte Szenen, Musikvideo.
Vertrieb: Walt Disney 2020.
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Nach dem überraschend gelungenen ersten Teil stellte sich durchaus die Frage, ob eine Fortsetzung überhaupt notwendig ist. Schließlich schien die Geschichte um Maleficent bereits stimmig abgeschlossen zu sein. Umso erfreulicher ist es, dass Maleficent: Mistress of Evil zumindest einen nachvollziehbaren Ansatz findet, die Handlung sinnvoll weiterzuführen. Regisseur Joachim Rønning erweitert die Welt nicht nur um neue Figuren und Schauplätze, sondern liefert auch interessante Einblicke in Maleficents Herkunft. Genau dieser Aspekt dürfte viele Zuschauer neugierig machen, auch wenn dadurch ein Teil der geheimnisvollen Faszination der Figur zwangsläufig verloren geht.
Schon optisch fährt der Film alles auf, was ein modernes Fantasy-Abenteuer zu bieten hat. Farbenprächtige Landschaften, fantasievoll gestaltete Kreaturen und aufwendig inszenierte Schlachten verwandeln nahezu jede Szene in ein kleines Spektakel. Die Effekte sind beeindruckend, die Ausstattung detailreich und die Bildgestaltung gleicht stellenweise einem wahren Feuerwerk aus Farben und Formen. Gerade auf einer großen Leinwand entfaltet der Film seine volle Wirkung und beweist eindrucksvoll, wie viel Liebe in die visuelle Umsetzung investiert wurde.
Auch die Besetzung überzeugt erneut auf ganzer Linie. Angelina Jolie verleiht Maleficent weiterhin jene Mischung aus Eleganz, Stärke und Verletzlichkeit, die den Charakter so faszinierend macht. Unterstützt wird sie unter anderem von Elle Fanning und Michelle Pfeiffer, die das Ensemble hervorragend ergänzen und der Geschichte zusätzliche Dynamik verleihen.
Erzählerisch fällt die Fortsetzung allerdings etwas einfacher aus. Die Handlung entwickelt sich geradlinig und überrascht nur selten mit wirklich originellen Ideen. Vielmehr folgt der Film bekannten Fantasy-Mustern und konzentriert sich darauf, seine spektakulären Bilder möglichst eindrucksvoll miteinander zu verbinden. Gerade bei den zahlreichen neuen Figuren wird deutlich, dass der Film sich manchmal etwas übernimmt. Viele Charaktere bringen interessante Ansätze mit, erhalten jedoch nicht genügend Zeit, um sich wirklich entfalten zu können. Dadurch wirkt manches etwas überladen und bleibt letztlich oberflächlich.
Trotzdem besitzt Maleficent: Mächte der Finsternis einige ausgesprochen starke Momente. Besonders die düsteren Passagen gehören zu den eindrucksvollsten Szenen des Films. Hier entwickelt die Geschichte eine Atmosphäre, die deutlich ernster ausfällt als man es von vielen klassischen Disney-Produktionen gewohnt ist. Gerade deshalb erscheint die Altersfreigabe durchaus nachvollziehbar. Jüngere Kinder sollten den Film tatsächlich besser gemeinsam mit ihren Eltern erleben, da einige Sequenzen überraschend intensiv und bedrohlich inszeniert sind.
Wie es sich für viele Fortsetzungen gehört, liefert der Film letztlich von fast allem etwas mehr: größere Schlachten, mehr Figuren, mehr Fantasiewesen und mehr Schauwerte. Was allerdings nicht im gleichen Maße wächst, sind die erzählerische Tiefe und die Entwicklung der Charaktere. Dennoch bleibt ein visuell beeindruckendes Fantasy-Abenteuer, das vor allem durch seine grandiose Optik, seine starke Besetzung und seine düstere Atmosphäre überzeugt. Für Fans des ersten Films ist diese Fortsetzung daher durchaus sehenswert – auch wenn sie eher die Augen als den Kopf begeistert.
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Bildbewertung: 5 von 5 Fernsehern.
Eine Blu-ray aus dem Hause Disney zu kaufen, ja damit kann man einfach nichts falsch machen. Qualitativ sind diese immer (bei neueren Filmen) überragend. So auch hier! Die Disc besticht mit grandioser Farbwiedergabe, kristallklarer Schärfe und mit einem ausgezeichneten Kontrast. Auch der Schwarzwert zeigt sich von seiner makellosen Seite. Ein Bild wie aus einer anderen Fantasiewelt. Leider ist hier kein 3D verfügbar.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Dem Sound können wir leider nicht die volle Punktzahl vergeben. Zwar präsentiert sich dieser brillant abgemischt und ausgezeichnet sauber, klar und ausreichend dynamisch. Doch bei der Atmosphäre und bei den Actionszenen hält sich dieser anscheinend etwas zurück. Vielleicht um das jüngere Publikum nicht zu stark zu verstören? Leider nimmt genau das den Film reichlich an Spannung weg.
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Bonusbewertung: 3 von 5 Sternen.
Standardextras die dank der Informationen und Einblicke überzeugen.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 8717418559540
VÖ-Kauf: 27. Februar 2020