


Eigentlich sieht für Ex-Marine Derek Miller (Jesse Metcalfe) und sein Team alles nach einem leichten Job aus. Der milliardenschwere Tech-CEO Donovan Chalmers (Bruce Willis) hat sie angeheuert, um ihn und seine neueste Entwicklung zu schützen, die nicht in falsche Hände geraten darf. Doch als Chalmers Tochter von dem Terroristen Der Prediger entführt wird, beginnt für die Söldner eine gefährliche Rettungsmission und ein Wettlauf gegen die Zeit…
Originaltitel: Hard Kill
Regie: Matt Eskandari.
Drehbuch: Joe Russo, Chris LaMont.
Darsteller: Jesse Metcalfe (Rache ist sexy), Bruce Willis (Pulp Fiction), Lala Kent (Trauma Center), Texas Battle (Final Destination 3), Natalie Eva Marie, Sergio Rizzuto, Swen Temmel, Jon Galanis.
Genre: Action / Thriller
Land: USA
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 98 Minuten.
Bildformat: 2.40:1 / 16:9 Widescreen (1080/24p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Making of, Trailer.
Vertrieb: EuroVideo Medien GmbH
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Filmbewertung: 2 von 5 Filmklappen.
Es gibt Filme, bei denen man sich während des Schauens immer wieder fragt, wo eigentlich das vorhandene Potenzial verloren gegangen ist. Hard Kill ist leider genau so ein Fall. Die Grundidee mag simpel sein, doch selbst aus einfachen Actionstoffen lassen sich unterhaltsame Filme formen. Hier entsteht jedoch der Eindruck, als hätte man sich bereits mit dem erstbesten Entwurf zufriedengegeben.
Im Mittelpunkt steht erneut Bruce Willis, dessen spätere Karrierephase leider von zahlreichen Produktionen geprägt wurde, in denen seine Beteiligung oft größer wirkt als seine eigentliche Präsenz auf der Leinwand. Auch hier scheint vieles eher routiniert abgespult als mit echter Leidenschaft gespielt zu werden. Dabei ist Willis nach wie vor ein Name, der Erinnerungen an einige der größten Actionklassiker überhaupt weckt. Umso bedauerlicher ist es, wenn diese Erwartungen regelmäßig enttäuscht werden.
Die Handlung bewegt sich auf denkbar vertrautem Terrain. Gut gegen Böse, eine Industrieanlage als Schauplatz und ein Konflikt, dessen Ausgang bereits früh erkennbar ist. Problematisch ist dabei weniger die Vorhersehbarkeit als die Tatsache, dass der Film kaum etwas Eigenes daraus entwickelt. Figuren bleiben austauschbar, Dialoge wirken funktional und viele Situationen laufen exakt so ab, wie man es bereits dutzendfach gesehen hat. Selbst die zahlreichen Klischees, die normalerweise zumindest für kurzweilige Unterhaltung sorgen könnten, werden nur abgearbeitet, ohne daraus Spannung oder Dynamik zu gewinnen.
Besonders enttäuschend fällt die Action aus. Gerade hier hätte der Film die Chance gehabt, seine Schwächen zumindest teilweise auszugleichen. Stattdessen wirken viele Schusswechsel und Konfrontationen erstaunlich unkoordiniert. Die Inszenierung vermittelt selten das Gefühl von Gefahr oder Wucht, wodurch selbst die zentralen Actionszenen erstaunlich blass bleiben. Man spürt förmlich, dass mehr möglich gewesen wäre, wenn etwas mehr Sorgfalt in Choreografie und Umsetzung geflossen wäre.
So bleibt Hard Kill letztlich ein Actionfilm, der vieles versucht, aber kaum etwas wirklich erreicht. Weder Spannung noch Figuren noch Action hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Schade vor allem deshalb, weil man in einzelnen Momenten erkennt, dass hier durchaus Ansätze für einen soliden B-Actioner vorhanden gewesen wären. Stattdessen bleibt ein belangloser Film zurück, der schneller vergessen ist, als seine Laufzeit vermuten lässt.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Die Schärfe glänzt aber mit klaren Bildern und auch mit hervorragenden Details. Der Kontrast und die Farben sind etwas dunkel abgemischt worden, vermutlich um einen düsteren Look zu erzeugen, zeigen sich aber stimmig. Auch an der Auflösung gibt es nichts dran auszusetzen.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Hier setzt man auch jede Menge Dynamik, aber hier hat man dabei nicht wirklich auf Details geachtet. Zwar werden alle Bereiche solide beansprucht, aber leider nicht mit irgendwelchen Sonderheiten. Besonders bei den Actionszenen erklingt alles zu überfrachtet wie ein einziger fader Brei an kräftigen Klängen. Aber der Ton ist durchgehend sehr sauber!
Bonusbewertung: 2 von 5 Sternen.
Die zusätzlichen Extras sind klein aber hier auch ausreichend!
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 20. Mai 2021
www.eurovideo.de