


Erzählt wird die geschichte der unterschiedlichen Brüder Mikey und JP. JP ist erfolgreicher Geschäftsführer einer Baufirma, während Mikey ein Leben mit kleinen Verbrechen und Drogen als Kleinganove führt. Als Mikey und seine Tochter Alexis jedoch von dem skrupellosen Gangsterboss Ediie King entführt werden, muss der ahnungslose JP mit der Hilfe eines alten Freundes alles riskieren, um seinen Bruder zu retten. Dabei entfesselt JP seine ganze Rache gegen Kings Gang…
Originaltitel: Arsenal
Regie: Steven C. Miller.
Drehbuch: Jason Mosberg.
Darsteller: Nicolas Cage (Das Vermächtnis der Tempelritter), John Cusack (2012), Adrian Grenier (Der Teufel trägt Prada), Johnathon Schaech (Prom Night), Lydia Hull (Escape Plan).
Genre: Thriller.
Land: USA
FSK: 18 Jahre.
Laufzeit: 96 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen (1080p/24).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD 5.1, DTS-HD 5.1
Untertitel: deutsch für Hörgeschädigte.
Extras: Behind the Scenes, Trailer, Trailershow.
Vertrieb: LEONINE
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Bei Arsenal scheint von Beginn an klar zu sein, worauf der Fokus gelegt wurde: rohe Gewalt, Blut und möglichst übertriebene Inszenierung. Leider bleibt dabei fast alles andere auf der Strecke. Vor allem Nicolas Cage liefert hier eine Vorstellung ab, die mehr albern als bedrohlich wirkt. Seine Figur schwankt ständig zwischen überzogenem Wahnsinn und unfreiwilliger Komik, wodurch viele Szenen eher lachhaft als spannend erscheinen.
Das größte Problem des Films ist allerdings die Inszenierung der Gewalt. Praktisch jeder blutige Effekt wird genüsslich in Zeitlupe präsentiert, Blut spritzt demonstrativ gegen die Kamera und alles wirkt derart übertrieben, dass kaum noch irgendeine Wirkung entsteht. Statt Spannung oder Härte erzeugt der Film dadurch eher Ermüdung.
Gerade weil die Macher sichtbar mehr Wert auf Gewalt als auf eine funktionierende Geschichte gelegt haben, fehlt es dem Film an allem, was einen guten Crime-Thriller eigentlich ausmacht. Die Story bleibt dünn, die Dialoge schwach und die Figuren vollkommen uninteressant.
Hinzu kommt, dass der Film nie wirklich weiß, wie ernst er sich selbst nehmen möchte. Dadurch kippt die Atmosphäre immer wieder ins Unfreiwillig-Komische ab. Viele Szenen wirken eher wie eine Parodie auf harte Gangsterfilme als wie ein eigenständiger Thriller. So bleibt „Arsenal“ letztlich ein überinszenierter Gewaltfilm, der lieber literweise Blut präsentiert, anstatt Spannung oder interessante Charaktere aufzubauen — und genau daran scheitert der Film am Ende deutlich.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Das Blut präsentiert sich hier so richtig Rot, knallig Rot und die Schärfe ist ausgezeichnet klar. Der Schwarzwert ist kräftig, der Kontrast ein wenig zu dunkel.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Leichte Akzente von Räumlichkeit, doch ansonsten bewegt sich der Ton nur im vorderen Bereich mit seinen dynamischen Dialogen.
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Bonusbewertung: 2 von 5 Sternen.
Knapp 10 Minuten Behind the Scenes und den Trailer zum Film. Mau!
Zusätzliche Infos: –
Abspann: Nein. Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Wendecover: Nein! Nicht vorhanden.
EAN: 8898547105900
VÖ-Kauf: 10. November 2017
www.leoninedistribution.com