


Bellevue: Eine schöne Kieinstadt, in der die Menschen noch aufeinander achten – oder nicht? Als ein Transgender-Teenager aus Bellevue vermisst wird, befasst sich Kommissarin Annie Ryder mit dem Fall. Annie fühlt sich selbst wie ein Außenseiter in ihrer Heimatstadt und die Bewohner des idyllischen Ortes reagieren verschlossen auf alle Ermittlungsversuche. Zudem taucht ein mysteriöser Fremder auf, der mit seinen Rätseln auf eine Verbindung zu einein längst vergessenen Fall hinweist und Annie mit ihren schlimmsten Albträumen konfrontiert.
Originaltitel: Bellevue
Regie: Adrienne Mitchell, April Mullen, Kim Nguyen.
Drehbuch: Jane Maggs, Adrienne Mitchell, Deborah Nathan, Alexandra Zarowny.
Darsteller: Anna Paquin (Amy und die Wildgänse), Shawn Doyle (Whiteout), Billy MacLellan (Maudie), Sharon Taylor (Smallville), Janine Theriault, Allen Leech, Madison Ferguson, Amber Goldfarb, Patrick Labbé.
Land: Kanada
FSK: 12 Jahre.
Laufzeit: 440 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen (1920x1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch für Hörgeschädigte.
Extras: Interviews.
Vertrieb: LEONINE
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Serienbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Bellevue ist handwerklich ohne Frage eine ordentlich gemachte Krimi-Thriller-Serie. Atmosphäre, Bildsprache und Inszenierung wirken durchgehend professionell und hochwertig umgesetzt. Gerade optisch erinnert vieles an die typischen düsteren Mystery- und Crime-Serien der letzten Jahre.
Allerdings liegt genau dort auch das größte Problem der Serie. „Bellevue“ übernimmt auffallend viele bekannte Elemente anderer Genrevertreter, ohne dabei wirklich eigene oder originelle Akzente zu setzen. Dadurch wirkt die Handlung oftmals vorhersehbar und kann nur selten echte Spannung erzeugen.
Besonders schwierig gestaltet sich zudem der Zugang zur Hauptfigur. Anna Paquin, Oscarpreisträgerin für The Piano, liefert zwar keine schlechte Leistung ab, doch der von ihr gespielte Charakter bleibt über weite Strecken überraschend unsympathisch und emotional distanziert.
Erst gegen Ende der Staffel gewinnt die Figur spürbar an Tiefe und Präsenz, wodurch die Serie zumindest zum Schluss hin etwas stärker wird. Genau deshalb bleibt die Hoffnung bestehen, dass eine mögliche zweite Staffel mehr aus den Figuren und der Geschichte herausholen könnte.
Denn Atmosphäre und eine solide Machart allein reichen eben nicht aus, wenn Spannung, Originalität und interessante Charakterentwicklungen zu kurz kommen. So bleibt „Bellevue – Season 1“ letztlich eine ordentlich produzierte, aber zu formelhafte Krimiserie, die trotz guter Ansätze nur bedingt überzeugen kann. Für den Anfang daher tatsächlich eher ein „Befriedigend+“.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Düster und kühl gehaltene Farbwiedergabe, der Kontrast ist dabei eine Spur zu dunkel geraten, der Schwarzwert ist gut und die Schärfe hervorragend klar.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Setzt hauptsächlich auf die Dialoge. Atmosphärisch wird es nur wenn ganz leise ist. Ansonsten ein sehr sauberer Klang.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Nur Interviews und einige Programmtipps.
Abspann: Nein. Da kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 22. Februar 2018
www.universal-pictures.de